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Ausgerechnet Essen? Aber sicher: Seitdem dort bereits 1994 die erste Stroke Unit in Deutschland eröffnet wurde, hat sich die Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen immer wieder einen Namen gemacht. Jetzt erhielt die Klinik die höchste Auszeichnung der Europäischen Schlaganfall-Organisation ESO – sehr zur Freude ihres Direktors Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, der zu den herausragenden Spezialisten für Schlaganfallpatienten überhaupt zählt.

Das Universitätsklinikum Essen zählt in vielen Punkten zu den führenden medizinischen Einrichtungen in Deutschland. Erst neulich machte das Klinikum als digitaler Vorreiter in Sachen „Smart Hospital“ auf sich aufmerksam. Die jetzige Auszeichnung sorgt wieder einmal für überregionale Schlagzeilen: Die Stroke Unit der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen erhielt das höchste „Stroke-Center-Siegel“ der ESO. Damit zeichnet die Europäische Schlaganfallorganisation (European Stroke Organisation) die Häuser aus, bei denen die beste Behandlung von Schlaganfallpatienten auf dem ganzen Kontinent geboten wird.

Christoph KleinschnitzDie von Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz geleitete Klinik für Neurologie in Essen ist deutschlandweit erst die dritte Klinik, die mit der Zertifizierungsstufe ausgezeichnet wird. In ganz Europa sind es jetzt vierzehn Kliniken. „Für uns ist das ein herausragender Erfolg – und ein Beleg dafür, dass die Universitätsmedizin Essen mit dieser Auszeichnung weiterhin eine Vorreiterrolle in Deutschland innehat“, sagte Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz, als er von der Auszeichnung erfuhr.

Schlaganfall-Spezialist: Direktor Prof. Dr. Kleinschnitz

Nach Aussage von Prof. Kleinschnitz ist es „nur konsequent, länderübergreifende Behandlungsstandards in Europa festzulegen“. Durch die Zertifizierung steht der Klinikkomplex nun noch stärker im Fokus der medizinischen Öffentlichkeit. Völlig zu Recht, wie der Klinikdirektor betont, der auch vom Leading Medicine Guide als herausragender Spezialist geführt wird: „In der Versorgung sind wir das Schlaganfallzentrum der Metropolregion Rhein-Ruhr und für die angrenzenden Regionen“, sagt er. 

Auch die Wichtigkeit einer transparenten Behandlungsqualität, wie sie in Essen vorbildlich praktiziert wird, stellt Prof. Dr. med. Kleinschnitz heraus: „Weltweit gesehen ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache. Allein in der Europäischen Union kostet er jedes Jahr 500.000 Menschen das Leben!“

Hand in Hand: jede Minute zählt

Für die Schlaganfallexperten der Essener „Stroke Unit“ rund um Direktor Prof. Kleinschnitz ist die Zertifizierung durch die Europäische Schlaganfallorganisation längst nicht die erste Auszeichnung. Das kompetente und engagierte Team der Klinik für Neurologie wurde bereits nach dem Qualitätsstandard der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit dem Qualitätsmanagement-System als überregionale „Stroke Unit“ zertifiziert. Auf zwei Stationen gibt es 22 Betten, zehn davon für die überregionale Versorgung von Patienten mit einem akuten Schlaganfall.

Die Qualität der Essener Einheit und vergleichbarer Einrichtungen ist sogar durch Studien belegt: Danach leben Schlaganfallpatienten, die auf diesen Akut-Stationen versorgt wurden, eindeutig länger und leiden unter weniger Folgeschäden als Patienten, die nicht auf „Stroke Units“ behandelt werden.

Für Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz und sein Team ist die Würdigung auf höchster europäischer Ebene Auszeichnung und Ansporn zugleich: Weil bei einem Schlaganfall jede Minute zählt, bietet die Klinik die bestmögliche Versorgung – mit einem Konzept, das darauf ausgerichtet ist, dass keine Zeit verloren geht. Wie bei Spitzensportlern ist der Ehrgeiz hoch, die Abläufe immer weiter zu optimieren.

Ärzte und Pflegepersonal: eingespielte Teams

Um die weit überdurchschnittliche Qualität der Behandlung dauerhaft zu sichern, setzt die Universitätsmedizin Essen auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mehrerer Kliniken und verschiedener Fachdisziplinen unter einem Dach. Der schnelle Ablauf ist dabei immer garantiert – von der Zentralen Notaufnahme mit Schockraum und integriertem Computertomographen über die Stroke Unit bis hin zur neurologischen Intensivstation für schwere Schlaganfälle. Dazu agiert das speziell geschulte Pflegepersonal Hand in Hand mit den Fachärzten in bestens eingeübter Routine – und mit höchster Konzentration.

Die Kriterien der Europäischen Schlaganfallorganisation umfassen aber nicht nur Behandlungsqualität, interdisziplinäre Zusammenarbeit und kurze Zeitabläufe, wenn es um die Auszeichnung mit dem Stroke-Center-Siegel geht. Um die hohen Ansprüche der ESO zur Zertifizierung zu erfüllen, ist auch eine produktive Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen und therapeutischen Neuropsychologen gefragt. Für Prof. Dr. med. Christoph Kleinschnitz und sein Team ist fachlicher Austausch natürlich sowieso immer wichtig – kein Wunder also, dass am Ende sämtliche Kriterien mit Bravour erfüllt wurden.

Die hohe Auszeichnung auf europäischer Ebene zeigt auf, dass das Essen den richtigen Weg eingeschlagen hat. Digitaler Vorreiter, „Smart Hospital” und eine ganze Reihe von ausgewiesenen Top-Spezialisten – so lässt sich hier in der Metropole zwischen Ruhr und Rhein bestens in die Zukunft blicken!

Erfahren Sie mehr über Prof. Kleinschnitz auf seinem Expertenprofil, wo Sie den Spezialisten einfach und direkt kontaktieren können!

 

Ein Bericht von Matthias Kühn