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Die Digitalisierung ist ein gewaltiges Thema im Gesundheitswesen. Viele vor allem kleinere Kliniken empfinden die Entwicklung und die damit einhergehenden Veränderungen als bedrohlich. In Essen aber ist genau das Gegenteil zu spüren: Im Universitätsklinikum Essen herrscht Aufbruchstimmung! Kein Wunder – mit seinen über fünfzig Kliniken und Instituten übernimmt die bedeutende Einrichtung sowieso immer wieder die klare Vorreiterrolle. Zu den Gewinnern der digitalen Transformation zählt ganz besonders die Kardiologie.

Es ist nicht weniger als ein Paradigmenwechsel, den das Gesundheitssystem momentan durchlebt. „Die Medizin und damit auch die Krankenhäuser stehen vor der tiefgreifendsten Veränderung ihrer Geschichte“, ist aus dem Universitätsklinikum Essen zu hören. Die weitverzweigte Institution ist nicht nur die größte ihrer Art im gesamten Ruhrgebiet – und damit in einem der wichtigsten europäischen Ballungsräume –, sie stand von Anfang an für fortschrittliche medizinische Wege.

Kein Wunder also, dass man hier früher als an anderen Orten wusste: Um auch künftig eine patientenorientierte, für alle zugängliche medizinische Versorgung zu gewährleisten, muss man die Digitalisierung als zentrales Instrument annehmen und entsprechend einsetzen.

„Smart Hospital“: Digitalisierung als Chance

In Essen hat man längst die Weichen gestellt: Als führender Anbieter spitzenmedizinischer Leistungen begreift die dortige Universitätsmedizin die Digitalisierung als ideale Chance, um das Krankenhaus als perfekt vernetztes Konstrukt zu gestalten – als hochmodernes „Smart Hospital“. Dabei gelingt hier eine vorbildliche Blaupause, die alle Bereiche miteinander verknüpft und ins Gleichgewicht bringt. Ob es um Investitionen in medizinische Geräte geht, um die IT-Infrastruktur oder um Fragen der Personalplanung: In Essen steht die zukunftsfähige Medizin im Vordergrund – und damit der Mensch.

Die digitale Transformation, die in der Universitätsmedizin Essen also in vollem Gange ist, verfolgt zwei zentrale Ziele, denen sich alles unterordnet: das Patientenwohl, also die Förderung der Heilung und damit auch der schnelle Zugang zu Forschungsergebnissen – und optimierte Arbeitsbedingungen vor allem in der Pflege. Gelingen soll das alles durch den Einsatz digital gestützter Dokumentation bis hin zur Robotik.

… und der Gewinner heißt: Kardiologie!

Rassaf

Für Prof. Dr. Tienush Rassaf, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie, hat sich bereits ein Gewinner des „Smart Hospital“ herauskristallisiert: die Kardiologie. Technischer Fortschritt und Digitalisierung, so der international renommierte Herzspezialist, sei gerade in seinem Bereich wichtig und zukunftsweisend. „Neuartige diagnostische Verfahren, Telemedizin, nicht-interventionelle Ansätze – also ohne Eingriff von außen – sowie innovative interventionelle Kathetertechniken in Kombination mit hybriden Bildgebungsmodalitäten bieten einen enormen Fortschritt in der Behandlung”, so Prof. Rassaf.

Vor allem Patienten mit HerzrhythmusstörungenHerzklappenerkrankungenHerzinsuffizienz oder mit koronarer Herzerkrankung profitieren von der dynamischen Entwicklung neuer Verfahren, die ohne Digitalisierung gar nicht denkbar wären. Auch vor Lehre und Ausbildung macht diese Entwicklung übrigens nicht halt, wie der erfahrene Facharzt betont: „Neuartige Lehr- und Lernmethoden wie zum Beispiel Virtual-Reality-Projekte mit entsprechenden Spezialbrillen schlagen die Brücke zwischen den Möglichkeiten innovativer Medizin und einer zeitgemäßen Ausbildung der angehenden Ärzte.“

Kardiologie Smart Hospital

Essen: zahlreiche Spezialisten mit internationalem Ruf

In Essen haben die Verantwortlichen also bereits den richtigen Weg gefunden, um die digitale Transformation als positive Entwicklung aufzunehmen und die richtigen Weichen zu stellen. Übrigens auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Denn das „Smart Hospital“ ist auch auf volkswirtschaftlicher Ebene die Grundlage für eine zukunftsfähige Medizin.

Mit dieser Herangehensweise wird das Universitätsklinikum Essen die Aufgaben der Zukunft sicher bestens gerüstet angehen. Was die weit überdurchschnittliche Anhäufung erstklassiger Spezialisten mit internationalem Ruf angeht, setzt das Klinik-Konglomerat sowieso schon längst Maßstäbe.

Vielen Dank, Prof. Rassaf, für den spannenden Einblick in die (Herz-)Medizin der Zukunft! 

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Unimedizin-Essen UE102, LMG10 – Bildquellen: (c) Production Perig, (c) natali_mis – Adobe Stock.