Dr. - Wolfgang Reinpold -  -

Dr. med. Wolfgang Reinpold

Spezialist für Hernienchirurgie in Hamburg

Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand - Hernienzentrum
Groß-Sand 3
21107 Hamburg
www.gross-sand.de

Medizinisches Spektrum

Erkrankungen

  • Bauchwandbruch
  • Leistenbruch
  • Nabelbruch
  • Narbenbruch
  • Parastomale Hernie
  • Schenkelhernie
  • Zwerchfellbruch

Behandlungen

  • Bauchwandhernien-OP
  • Leistenbruch-OP
  • Nabelbruch-OP
  • Narbenbruch-OP
  • Schenkelhernien-OP
  • Zwerchfellbruch-OP
  • Minimalinvasive Hernienchirurgie
  • TAPP / Transabdominale präperitoneale Netzimplantation

Wir über uns

Dr. Reinpold ist Leiter und Chefarzt am Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg, das einen besonderen Schwerpunkt am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand darstellt. Als Experte für Hernienchirurgie in Hamburg kann Dr. Reinpold mit seinem Team auf eine langjährige operative Versorgung von Patienten mit Leisten- und Bauchwandbrüchen (Hernien) zurückblicken.

Besondere Behandlungsschwerpunkte der Hernienchirurgie am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand in Hamburg sind neben dem Leistenbruch auch Bauchwandbruch, Narbenbruch, Nabelbruch, Zwerchfellbruch, Schenkelbruch und Stomabruch.

Hervorzuheben und eine Besonderheit in Hamburg-Wilhelmsburg ist die MILOS-Operation bei Nabelbruch, Bauchwandbruch und Narbenbruch. Das Operationsverfahren wurde von den Chirurgen in Hamburg-Wilhelmsburg selbst entwickelt – und ist ein weltweites Novum.

MILOS steht für minimally open sublay und bezeichnet eine äußerst erfolgreiche minimal-invasive Methode, die auf dem Einsatz von Kunststoffnetzen außerhalb der Bauchhöhle beruht. Da hier das Netz nicht wie gewöhnlich im Inneren der Bauchhöhle platziert wird, bleibt der sensible Bereich optimal geschont und Komplikationen wie Fremdkörperreaktionen oder Verwachsungen werden vermieden.

Die MILOS-Operation wird aufgrund der sehr guten Erfahrungen und Ergebnisse in der Qualitätssicherungsstudie Herniamed in Hamburg-Wilhelmsburg bei Bauchwand- und Narbenhernien standardmäßig angewendet. Insgesamt 1500 MILOS-Operationen wurden bereits von Dr. Reinpold und Team durchgeführt. Die Registerstudie Herniamed bescheinigt nach MILOS signifikant weniger Komplikationen sowie akute und chronische Schmerzen als bei gängigen Verfahren.

Auch bei Leistenbrüchen setzt das Team um Dr. Reinpold in Hamburg auf minimal-invasive Verfahren. Modernste Implantate tragen ihrerseits zu den niedrigen Komplikationsraten und einer dauerhaften Heilung bei. Nach einem, nach fünf und nach zehn Jahren werden die Patienten nochmals untersucht, um den Heilungserfolg anhand von bestimmten Qualitätskriterien zu kontrollieren.

Um die Gefahr von Wiederholungsbrüchen zu reduzieren, werden am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand von Dr. Reinpold bei Leistenbrüchen Kunststoffnetze eingesetzt, die die Bruchpforte dauerhaft schließen sollen. Das Hernienzentrum Hamburg wendet bei Leistenbruch die TAPP- und TEP-Operationen an, beides spezielle endoskopische Verfahren, wobei Dr. Reinpold der TAPP-Operation den Vorzug gibt.

Bei Patienten mit ausgedehnten Voroperationen im Unterbauch oder anderen Gegenanzeigen für eine Bauchspiegeluntgsoperation wird das offene Verfahren nach Lichtenstein (4 bis 6cm Leistenschnitt) bevorzugt.

Bei Patienten mit Narkoserisiken kann die Leistenbruchoperation in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Sehr kleine Leistenbrüche bei jüngeren Patienten können können mit einem Nahtverschluss ohne Kunststoffnetzeinlage versorgt werden.

Das Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist das größte spezialisierte Zentrum seiner Art in Hamburg und steht auch bundesweit an der Spitze in der Behandlung von Patienten mit Bruchleiden. So werden jährlich in der Hernienchirurgie in Hamburg mehr als 1000 Patienten von Dr. Reinpold und seinem erfahrenen Spezialistenteam operativ behandelt. Neben dieser überaus hohen Operationszahl zeichnet sich die herausragende medizinische Qualität auch durch die sehr niedrige Komplikationsrate und eine rasche, schonende und dauerhafte Heilung des Bruchleidens aus, die letztlich auch in der Zertifizierung als Referenzzentrum für Hernienchirurgie zum Ausdruck kommt. Daneben wurde Dr. Reinpold 2014 zum Präsident der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) gewählt.

Im Vordergrund der Behandlung der Hernienchirurgie Hamburg-Wilhelmsburg steht die ganzheitliche Versorgung des Patienten - vom Erstgespräch bis zu seiner Entlassung. Persönliche Wünsche des Patienten werden von Dr. Reinpold berücksichtigt, sei es bei der Art der Narkose oder der Auswahl des Operationsverfahrens. Bei Patienten mit Narkoserisiken bevorzugen die Experten am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand bei Leistenbruchoperationen die örtliche Betäubung.

Regelmäßig führt das Team des Wilhelmsburger Hernienzentrums humanitäre Hernienmissionen durch. Auf diesen Reisen - vor allem in lateinamerikanische und afrikanische Länder - erhalten Hernien-Patienten kostenlose Hilfe. Zuletzt operierten Dr. Reinpold und Team im ostafrikansichen Tansania innerhalb einer Woche 51 Patienten und insgesamt 56 Hernien.

Zum erweiterten Leistungsspektrum gehören am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand aber auch die Allgemein- und Bauchchirurgie, die Unfallchirurgie sowie die Gefäßchirurgie.

Besondere Angebote / Service / Zimmer

  • WLAN
  • TV an jedem Bett
  • Einbett- und Zweibettzimmer mit Bad/WC (Wahlleistung, Kooperation mit modernem Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft)

Lebenslauf

Lebenslauf Dr. med. Wolfgang Reinpold

2014 bis heute Präsident der Deutschen Herniengesellschaft (DHG)

2003 bis heute Chefarzt und Direktor der Chirurgischen Abteilung am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand

2004 Gründung des Hernienzentrums Hamburg-Wilhelmsburg als Sektion der Chirurgischen Abteilung des Wilhelmsburger Krankenhauses Groß-Sand. Steigerung der Hernienoperationen von 130 auf über 1000 Fälle im Jahr 2014.

1996 bis 2003 Oberarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Unfall- und Gefäßchirurgie Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift

2002 Facharzt für Bauchchirurgie

2001 Facharzt für Unfallchirurgie

1997 Gründung des Hernienzentrum Reinbek als Sektion der Chirurgischen Klinik am Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift. Es ist das erste auf die gesamte Hernienchirurgie spezialisierte Zentrum in Deutschland. Chefarzt Prof. A. Eggert; Leitender Oberarzt Dr. W. Reinpold. Einführung von systematischen Nachuntersuchungen. Steigerung der Hernienooperationen von 150 auf über 500 Fälle.

1996 Facharzt für Allgemeinchirurgie

Wissenschaft

Wissenschaft Dr. med. Wolfgang Reinpold

Wissenschaftliche Schwerpunkte

 

  1. Prävention und Behandlung von chronischen Schmerzen nach Hernienoperationen
  2. Entwicklung minimal invasiver Techniken zur extraperitonealen Implantation vonKunststoffnetzen in der Bauch- und Narbenhernienchirurgie. Bei unseren Bauchwand- undNarbenhernienoperationen werden die Kunststoffnetze über winzige Schnitte außerhalbder Bauchhöhle eingebracht und nicht wie sonst üblich in die Bauchhöhle (Gefahr vonVerwachsungen und darmschädigung). Unsere Techniken ermöglichen die Implantationgroßer Netze ohne traumatische und schmerzverursachende Befestigung.
  3. Training und Ausbildung in der Hernienchirurgie  

 

Mitgliedschaften

 

  • Präsident der Deutschen Herniengesellschaft DHG
  • European Hernia Society
  • American Hernia Society
  • International Endohernia Society (Founding member)
  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie DGCH
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein und Viszeralchirurgie DGAV
  • Section for Minimal Invasive Surgery of the German Society of Surgery (CAMIC Arbeitsgemeinschaft für Minimal invasive Chirurgie)
  • Section for Hernia Surgery of the German Society of Surgery (CAH Arbeitsgemeinschaft für Minimal invasive Chirurgie DGAV)
  • Board Member Hernia Repair for the Underserved Operation Hernia
  • Chirurgen für Afrika
  • Bund Deutscher Chirurgen

 

Publikationen

Publikationen Dr. med. Wolfgang Reinpold

Reply to Letter: "Nerve Management and Chronic Pain After Open Inguinal Hernia Repair". Reinpold W. Ann Surg. 2014 Jan 16. [Epub ahead of print]

Guidelines for laparoscopic treatment of ventral and incisional abdominal wall hernias. (International Endohernia Society [IEHS])-Part II. Bittner R, Bingener-Casey J, Dietz U, Fabian M, Ferzli GS, Fortelny RH, Köckerling F, Kukleta J, Leblanc K, Lomanto D, Misra MC, Morales-Conde S, Ramshaw B, Reinpold W, Rim S, Rohr M, Schrittwieser R, Simon T, Smietanski M, Stechemesser B, Timoney M, Chowbey P. Surg Endosc. 2013 Nov 14.

Guidelines for laparoscopic treatment of ventral and incisional abdominal wall hernias. (International Endohernia Society (IEHS)-part 1. Bittner R, Bingener-Casey J, Dietz U, Fabian M, Ferzli GS, Fortelny RH, Köckerling F, Kukleta J, Leblanc K, Lomanto D, Misra MC, Bansal VK, Morales-Conde S, Ramshaw B, Reinpold W, Rim S, Rohr M, Schrittwieser R, Simon T, Smietanski M, Stechemesser B, Timoney M, Chowbey P; International Endohernia Society (IEHS). Surg Endosc. 2014 Jan;28(1):2-29.

Guidelines for laparoscopic treatment of ventral and incisional abdominal wall hernias. (International Endohernia Society [IEHS])-Part III. Bittner R, Bingener-Casey J, Dietz U, Fabian M, Ferzli G, Fortelny R, Köckerling F, Kukleta J, Leblanc K, Lomanto D, Misra M, Morales-Conde S, Ramshaw B, Reinpold W, Rim S, Rohr M, Schrittwieser R, Simon T, Smietanski M, Stechemesser B, Timoney M, Chowbey P. Surg Endosc. 2014 Feb;28(2):380-404.

Invited commentary: Persistent pain after inguinal hernia repair: what do we know and what do we need to know? Kehlet H, Roumen RM, Reinpold W, Miserez M. Hernia. 2013 Jun;17(3):293-7. doi: 10.1007/s10029-013-1109-4. Epub 2013 May 21. No abstract available.

Neue Techniken in der Narben- und Bauchwandhernienchirurgie: Minimalinvasive extraperitoneale Kunststoffnetzeinlage. Reinpold WM. Chirurgische Allgemeine Zeitung. 2013;(6)

Laparoscopic transperitoneal sublay mesh repair: a new technique for the cure of ventral and incisional hernias. Schroeder AD, Debus ES, Schroeder M, Reinpold WM. Surg Endosc. 2013 Feb;27(2):648-54. doi: 10.1007/s00464-012-2508-9. Epub 2012 Sep 6.

Guidelines for laparoscopic (TAPP) and endoscopic (TEP) treatment of inguinal hernia. [International Endohernia Society (IEHS)]. Bittner R, Arregui ME, Bisgaard T, Dudai M, Ferzli GS, Fitzgibbons RJ, Fortelny RH, Klinge U, Kockerling F, Kuhry E, Kukleta J, Lomanto D, Misra MC, Montgomery A, MoralesConde S, Reinpold W, Rosenberg J, Sauerland S, Schug-Pass C, Singh K, Timoney M, Weyhe D, Chowbey P. Surg Endosc. 2011 Sep;25(9):2773-843.

Nerve management and chronic pain after open inguinal hernia repair: a prospective two phase study. Reinpold WM, Nehls J, Eggert A. Ann Surg. 2011 Jul;254(1):163-8.

Schmerzen nach Hernien-Operationen. Reinpold WM; Hamburger Ärzteblatt 2009(1): 21-25

Endoguide Reinbek--a device for trocarless insertion of instruments in endoscopic surgery. Eggert A, Reinpold W. Langenbecks Arch Chir. 1996;381(1):34-7. German.

Repair of inguinal hernia--a determination of the current status. Eggert A, Reinpold W. Zentralbl Chir. 1994;119(9):649-52. Review. German.

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