MS Spezialisten haben sich auf die Behandlung der neurologischen Erkrankung Multiple Sklerose, kurz auch MS genannt, spezialisiert. In den meisten Fällen handelt es sich um Neurologen, also um Ärzte, die sich besonders gut mit dem Nervensystem auskennen.

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Was ist Multiple Sklerose (MS)?

Die Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des Nervensystems. Aufgrund von Autoimmunprozessen attackiert das Immunsystem die Markscheiden, die die Nervenfasern im Zentralnervensystem umschließen. Die genauen Ursachen der MS sind unbekannt, vermutlich handelt es sich um ein multifaktorielles Geschehen. Zu den Symptomen der Erkrankung gehören unter anderem:

 

  • unscharfes Sehen und Augenschmerzen
  • Sensibilitätsstörungen wie Taubheitsgefühle oder Kribbeln
  • Nervenschmerzen
  • Lähmungserscheinungen der Arme und Beine
  • abgehackte Sprache
  • Schluckstörungen

 

MS Spezialisten – Ausbildung und Qualifikation

Bei oben genannten Symptomen ist ein Neurologe der richtige Ansprechpartner. Der Facharzt für das Nervensystem beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Nervenerkrankungen. Wer Neurologe werden möchte, muss zunächst Medizin studieren. Anschließend erfolgt eine fünfjährige Ausbildung zum Facharzt für Neurologie.

Insbesondere in der symptomatischen Therapie der Multiplen Sklerose arbeiten Neurologen häufig mit Experten anderer Fachrichtungen zusammen. Physiotherapeuten können beispielsweise mithilfe von Krankengymnastik Schmerzen und Spastiken lindern. Bei Schluck- und Sprechstörungen kann der Neurologe einen Logopäden zu Rate ziehen.

Behandlungsmöglichkeiten bei MS

Die Multiple Sklerose ist nicht heilbar. Ziel aller Behandlungsmaßnahmen ist es, das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und Beschwerden zu lindern.
Im akuten Schub erhalten die Patienten vom Arzt entzündungshemmende Glukokortikoide wie Methylprednisolon. Üblich ist hier eine intravenöse Verabreichung, also eine Infusion in die Vene. Um den Autoimmunprozess aufzuhalten, kommen zudem immunsuppressive und immunmodulierende Medikamente zum Einsatz. Dazu gehören zum Beispiel Interferone oder monoklonale Antikörper.

Häufig geht die Multiple Sklerose auch mit depressiven Verstimmungen und extremer Müdigkeit einher. In diesen Fällen können selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die zur Gruppe der Antidepressive gehören, hilfreich sein.

Ergotherapeutische, physiotherapeutische und logopädische Therapiemaßnahmen ergänzen die Behandlung der Multiplen Sklerose.

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Quellen

https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/neurologie/erkrankungen/multiple-sklerose-ms/was-ist-multiple-sklerose-ms/#c465
https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-infos/was-ist-ms/