Prof. - Martina Messing-Jünger -  -

Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger

Spezialistin für Kinderneurochirurgie in Sankt Augustin

Asklepios-Kinderklinik Sankt-Augustin GmbH
Arnold-Janssen-Straße 29
53757 Sankt Augustin
www.asklepios.com

Medizinisches Spektrum

Erkrankungen

  • Astrozytom
  • Bewegungsstörungen
  • Epilepsie
  • Epilepsie bei Kindern
  • Hirntumor bei Kindern
  • Hydrozephalus
  • Hypophysenadenom
  • Infantile Zerebralparese
  • Kraniosynostose
  • Medulloblastom
  • Nervenkrebs bei Kindern
  • Schädelfehlbildung
  • Spastik
  • Spina bifida
  • Tethered Cord Syndrom
  • Wirbelsäulenkrebs bei Kindern
  • Wirbelsäulentumor

Behandlungen

  • Neurochirurgie bei Kindern
  • Tumortherapie bei Kindern
  • Selektive dorsale Rhizotomie
  • Baclofenpumpe
  • Strahlentherapie bei Kindern
  • Chemotherapie bei Kindern

Wir über uns

Die Bedeutung der Kinderneurochirurgie wächst: Heute ist die pädiatrische Richtung der Neurochirurgie längst als eigenständige Unterdisziplin anerkannt ist. Warum das seine Berechtigung hat, lässt sich in der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin bestens beobachten. Denn dort praktiziert mit Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger eine ausgewiesene Spezialistin, die sämtliche neurologischen Besonderheiten im Kinder- und Jugendalter bestens kennt – und die genau weiß, warum eine spezialisierte Behandlung sinnvoll und wichtig ist.

Als Spezialistin für Kinderneurochirurgie ist Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger mit dem gesamten Spektrum der neurochirurgisch relevanten Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks vertraut, die im Kindesalter und in der Jugend auftreten können. Dabei beschäftigt sie sich mit den Krankheitsbildern, die gerade bei jüngeren Menschen sehr oft Besonderheiten aufweisen. Neben ihrer herausragenden Expertise überzeugt die erfahrene Fachärztin auch mit Empathie: Mit ihrer Erfahrung und ihrem Naturell erreicht Prof. Messing-Jünger die Kinder auf eine ganz eigene, sehr angenehme Weise. Kein Wunder also, dass sie nicht nur beim Leading Medicine Guide zu den Top-Ärztinnen im deutschen Sprachraum zählt!
Ein natürlicher Zugang zu kleinen Patienten ist aus mehreren Gründen wichtig: Wenn es darum geht, gegen kinderneurochirurgische Erkrankungen wie Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen des Nervensystems vorzugehen, erfordern Diagnose und Therapie einen sensiblen, taktvollen und kindgerechten Umgang.

Renommierte Top-Ärztin: hohe Expertise, volle Empathie

Vor allem bei länger andauernden Behandlungen wird von den kleinen Patienten oft viel verlangt. Da ist etwa bei Fehlbildungen, die in der pädiatrischen Neurochirurgie häufig anzutreffen sind, gegenseitiges Vertrauen die Grundlage für den Behandlungserfolg. Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger hat es in ihrer täglichen Praxis mit Fehlbildungen des Schädels, des Gehirns, der Wirbelsäule und des Rückenmarks zu tun, nicht selten auch mit Kombinationen verschiedener Fehlgestaltungen.

Schädelfehlbildungen sind oft im frühesten Kindesalter erkennbar. Die Hauptindikation für eine Operation besteht bei gesteigertem Hirndruck, der unbehandelt zu Folgen wie Erblindung führt. Aber auch kosmetische Aspekte spielen eine große Rolle – daher operiert Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger oft schon um den sechsten Lebensmonat. Um Risiken zu minimieren, setzt die Spezialistin auf ein erfahrenes, hochkompetentes Team. Dazu zählen neben Neurochirurgen auch Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen und Anästhesisten.

Fehlbildungen: Neurochirurgische Operationen mit viel Erfahrung

Auch Hirnfehlbildungen machen meistens einen neurochirurgischen Eingriff nötig – wenn möglich wird in der Kinderneurochirurgie in Sankt Augustin endoskopisch operiert. Zu den häufigsten hier behandelten Fehlbildungen am Gehirn zählen beispielsweise Arachnoidalzysten, Enzephalozelen, Schizenzephalie und die CHIARI-Malformation. Alle diese Erkrankungen betreffen entweder das Hirngewebe oder die Hirnhaut.
Auch Fehlbildungen der Wirbelsäule sollten frühzeitig behandelt werden. Wie bei den meisten Erkrankungen dieser Art gilt auch bei spinalen Fehlbildungen: Im Kindesalter erfordern Operationen und Therapie ganz spezielle Herangehensweisen. Gut, wenn man sich da auf eine erfahrene Neurochirurgin verlassen kann!
Hirntumore sind im Kindesalter ebenfalls gesondert zu betrachten. Es gibt bei Hirntumoren zahlreiche Varianten, die sich bei kleinen Patienten auf unterschiedliche Weise manifestieren – im Hinblick auf die Lokalisation und auf die Altersstufen. Mit ihrer enormen Erfahrung kann Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger für jede Tumorerkrankungen die bestmögliche Therapie gewährleisten – die tiefe Kenntnis aller Besonderheiten inklusive genetischer Faktoren dieser vielschichtigen Erkrankungen ist dabei eine wesentliche Voraussetzung.

Ob bei Hirntumoren eine Strahlentherapie ratsam ist, welche Möglichkeiten einer Chemotherapie in Frage kommen oder ob es Therapiealternativen gibt – das entscheidet Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger in aller Regel nach intensiven Gesprächen mit den Eltern. Soweit es möglich ist, werden die erkrankten Kinder mit in die Entscheidungen eingebunden. Auch hier ist größtes Einfühlungsvermögen gefragt: Ob ein Kind das Einbeziehen als respektvolle Aufmerksamkeit oder als Belastung empfindet, erkennt die renommierte Fachärztin zumeist schon im Vorfeld. Die individuellen Unterschiede sind sehr verschieden – das gilt auch für Prognose und Verlauf von Tumorerkrankungen bei Kindern. Und es gilt für die Tumorarten, die in den verschiedenen Stufen des Kindesalters auftauchen können. Tumore – auch Mischtumore –, die bei kleinen Patienten häufiger vorkommen, sind Keimzellentumore, Hirnstammtumore, Ependymone, pilozytische oder maligne Astrozytome, das Medulloblaston und das Glioblastom.

Hirntumore und Hydrozephalus – erste Adresse nicht nur in der Region

Ein weiteres Spezialgebiet von Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger liegt in der Behandlung des Hydrozephalus – umgangssprachlich Wasserkopf. Die vermehrte Ansammlung von Hirnwasser kann bei Nichtbehandlung erheblichen Druckanstieg zur Folge haben – mit neurologischen Konsequenzen. Die Spezialistin in der Kinderneurochirurgie der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin kennt die verschiedenen Ursachen und Formen des Hydrozephalus bestens und wählt auf wissenschaftlichen Grundlagen immer die richtige Behandlungsstrategie aus – sie entscheidet, ob eine Ventiloperation oder eine andere operative Therapie zur Anwendung kommt, ob ein endoskopisches Verfahren unterstützend oder als Alternative denkbar ist. Das ist entscheidend, denn es gibt verschiedene Formen von Hydrozephalus, angeborene und erworbene – und auch Mischformen. Außerdem können viele Krankheitssyndrome mit dem Wasserkopf einhergehen.
Wenn Sinnes- oder Stromreize Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität auslösen, spricht man von evozierten Potenzialen in der Elektrophysiologie – und betritt damit ein weiteres Spezialgebiet von Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger. Je nach Diagnose und Fragestellung lässt sich so die Seh- oder Gefühlsbahn schmerzfrei an der Kopfhaut darstellen. Auch die motorischen Leitungsbahnen lassen sich so untersuchen. In der Kinderneurochirurgie wird diese Methode nur während Operationen verwendet.

Um sensorisch evozierte Potenziale zu untersuchen, stimuliert das erfahrene Team in der Kinderklinik die kleinen Patienten mit Elektroden an Händen und Füßen mit leichtem Strom und misst, wann dieser Reiz am Kopf ankommt. Auf diese Weise gewinnt Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger Erkenntnisse über den Zustand des Rückenmarkes – nämlich ob es Signale einwandfrei weiterleitet. Diese schmerzfreie Untersuchung, die nur rund zwanzig Minuten dauert, wird bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr durchgeführt. Patienten unter drei Jahren werden – falls nötig – bei der SEP-Untersuchung leicht sediert, etwa nach MRT in Sedierung oder auf der Intensivstation. Diese Messung ist in der Kinderneurochirurgie Sankt Augustin in der neurochirurgischen, pädiatrischen und orthopädischen Sprechstunde eine gängige Untersuchung, weil sie den Verlauf z.B. einer Chiari-Malformation, einer Syringomyelie, einer Tumorerkrankung oder einer Meningitis bestens dokumentiert.

Nervenstränge im Blick: hochmoderne OP-Methoden

Sehbahnen und Gefühlsbahnen spielen auch bei anderen Diagnosemethoden eine Rolle – etwa bei VEP, den visuell evozierten Potenzialen. Damit werden Kinder untersucht, bei denen es um die Diagnose von Multipler Sklerose oder Gesichtsfeldausfällen geht. Auch für Patienten mit einem Hirntumor ist diese Methode gedacht.
Die Methoden, mit denen das Team um Prof. Messing-Jünger in der Kinderneurochirurgie in Sankt Augustin vorgeht, sind allesamt auf höchstem Niveau. Auch Interoperatives Monitoring, also die Überwachung der Nervenfunktionen während einer OP, zählt dazu. Diese innovative Methode erlaubt es, die Nerven für die Sensibilität, Motorik, für Sehen und Hören einzeln zu überwachen. Eine ideale Hilfestellung für die Chirurgen – denn so kann etwa gesundes von auffälligem Gewebe besser unterschieden und Nervenstränge können gut erkannt werden, was die Sicherheit enorm erhöht. Gerade wenn Säuglinge manchmal sogar vor dem fünften Lebensmonat am Gehirn oder am Rückenmark operiert werden, lassen sich dadurch Schädigungen am Nerv und an bestimmten Bahnsystemen und somit einhergehende Lähmungen und Gefühlsstörungen vermeiden.
Prof. Dr. med. Martina Messing-Jünger und die gesamte Kinderneurochirurgie in der Asklepios Kinderklinik Sankt Augustin profitieren von den idealen Strukturen des gesamten Klinikkomplexes. Denn gerade Erkrankungen aus dem Bereich der funktionellen Neurochirurgie – beispielsweise Epilepsie oder Spastik –erfordern bei Kindern eine enge Zusammenarbeit mehrerer Disziplinen. Daher ist es wichtig, dass interdisziplinäres Denken und Handeln für alle Mitarbeiter zum absoluten Grundstock zählt. Dieses produktive Miteinander im Sinne der jungen Menschen gewährleistet eine erstklassige medizinische Rundum-Versorgung, wie sie nur in speziell dafür ausgestatteten Zentren gewährleistet werden kann.

Auch hier hat die Klinik in Sankt Augustin Vorbildcharakter: Spezialisten aus ganzen fünfzehn Fachabteilungen sind hier rund um die Uhr im Einsatz, um eine schnelle und nachhaltige Behandlung auf internationalem Niveau zu gewährleisten. Insgesamt sind es knapp 800 Mitarbeiter, die sich um die Gesundheit der kleinen Patienten sorgen.

Besondere Angebote / Service / Zimmer

  • Internationaler Patientenservice
  • Rooming-In
  • VIP Zimmer
  • Elternunterbringung
  • Geschwisterbetreuung
  • Länderküche

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