Hiatushernien-Spezialist

Hiatushernien sind Gewebebrüche des Zwerchfells. Dabei verlagern sich Teile Magens durch eine Lücke im Zwerchfell von der Bauchhöhle in die Brusthöhle. Spezialisten für die Therapie einer Hiatushernie sind Viszeralchirurgen, die sich auf die Hernienchirurgie und insbesondere auf die Behandlung innerer Hernien spezialisiert haben.

Empfohlene Spezialisten für Zwerchfellbruch

Kurzübersicht:

  • Was ist ein Zwerchfellbruch? Verlagern sich Teile des Magens aus dem Bauchraum durch eine die Öffnung für die Speiseröhre im Zwerchfell in den Brustraum, spricht man von einem Zwerchfellbruch.
  • Formen: Unterschieden werden drei Formen des Zwerchfellbruchs, die sich darin unterscheiden, welche Teile des Magens durch das Zwerchfell treten. Sie haben unterschiedliche Auswirkungen.
  • Häufigkeit: Männer sind häufiger betroffen, ab dem 50. Lebensjahr etwa doppelt so häufig wie Frauen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer Hiatushernie.
  • Ursachen: Ein Zwerchfellbruch kann angeboren oder erworben sein. Meistens leiden Betroffene an einer Bindegewebsschwäche. In Kombination mit weiteren Risikofaktoren, wie starkes Übergewicht, Schwangerschaft und ein höheres Lebensalter steigt das Risiko.
  • Symptome: Nicht immer zeigen sich Symptome, und die Beschwerden hängen von der Form des Zwerchfellbruchs ab. Symptome können sein: Sodbrennen, Blutarmut, Völlegefühl und weitere.
  • Diagnose: Erst durch bildgebende Verfahren (Magen-Darm-Passage, Speiseröhrenspiegelung, MRT, CT) kann der Arzt eine sichere Diagnose stellen.
  • Behandlung: Leichtere Symptome werden medikamentös behandelt. Bei schwereren Symptomen oder Funktionseinschränkungen muss operiert werden.

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- Weitere Informationen

Was ist eine Hiatushernie?

Bei einer Hiatushernie treten Anteile des Magens durch das Zwerchfell in den Brustraum ein. Je nach Lage und Entstehung werden Hiatushernien in verschiedene Klassen eingeordnet. Auch Mischformen sind möglich. Mit 90 % aller Erkrankungsfälle ist die axiale Hernie die häufigste Hiatushernie.

Zu den Symptomen einer Hiatushernie gehören:
  • Sodbrennen
  • Schmerzen im Oberbauch
  • Schluckbeschwerden

Hiatushernie-Spezialisten – Ausbildung und Weiterbildung

Bei ersten Symptomen und dem Verdacht auf eine Hiatushernie ist ein Gastroenterologe der richtige Ansprechpartner. Er hat nach seinem Medizinstudium eine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie absolviert und sich somit auf den Bereich der Verdauungsorgane spezialisiert. Die Ausbildung dauert 6 Jahre.

Mit der Operation der Hiatushernie beschäftigt sich hingegen ein Hernienchirurg. Chirurgen, die sich auf diesem Gebiet fortgebildet haben, sind zumeist Viszeral-, Hernien- oder Darmchirurgen. Viszeralchirurgen haben sich 24 Monate auf dem Gebiet der Allgemeinchirurgie und 48 Monate im Bereich der Viszeralchirurgie weitergebildet und so den Facharzttitel erworben.

Wie wird eine Hiatushernie behandelt?

Hiatushernien werden bei Krankheitsbeginn konservativ behandelt. Dennoch besteht bei einer Hiatushernie die Gefahr, dass sich der Magen einklemmt. Um dieser Komplikation vorzubeugen, wird der Patient operiert. Bewährte Operationsmethoden bei einer Hiatushernie sind die Fundoplikation, die Fundopexie und die Hiatoplastik. Der Magen wird an seinen Ursprungsort zurückversetzt. Um das Sodbrennen zu lindern, kann der Arzt zudem Protonenpumpenhemmer verordnen.

Quellen
https://www.operation-karriere.de/karriereweg/assistenzarzt/berufsbild-chirurgie-viszeralchirurgie.html
https://www.gastroenterologe-werden.de/der-weg/facharztausbildung/
Hernia Cert
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