Prof. - Gerhard Rümenapf - Gefäßchirurgie -

Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf

Spezialist für Gefäßchirurgie in Speyer

Prof. - Gerhard Rümenapf - Gefäßchirurgie -
Prof. Rümenapf gilt als Spezialist rund um Gefäßkrankheiten – und als Pionier innovativer Behandlungsmethoden. Ob offene, endovaskuläre oder Hybrid-Eingriffe: Bei Aneurysmen, Schaufensterkrankheit und Krampfadern besitzt er großes Renommee. Zum Diabetischen Fußsyndrom entwickelte der anerkannte Gefäß- und Fußchirurg sogar ein eigenes Modell.

Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) der Beinschlagadern
  • Chirurgie der Halsschlagadern
  • Aortenaneurysma
  • Krampfader-Operationen
  • Chronische Wunden

Wir über uns

In den nun bald zwanzig Jahren, die Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf das Oberrheinische Gefäßzentrum Speyer-Mannheim und damit auch die Kliniken für Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer und am Diakonissenkrankenhaus Mannheim leitet, haben sich die Einrichtungen ein hohes internationales Renommee erworben. Tatsächlich werden nirgends im deutschsprachigen Raum so viele Patienten mit diabetischem Fußsyndrom behandelt wie hier. Mit anderen Worten: Im größten Gefäßzentrum Deutschlands werden deutschlandweit die meisten Amputationen vermieden!

Als erfahrener Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie hat Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf das Oberrheinische Gefäßzentrum Speyer-Mannheim zur anerkannten Top-Adresse gemacht. Dabei verfügt der ausgewiesene Spezialist in allen gefäßchirurgischen Belangen über einen enormen Erfahrungsschatz.

Mit einem hochkompetenten und überaus engagierten Team hat er sich diese herausragende Position in der Gefäßchirurgie erarbeitet – und behauptet sie Tag für Tag. So ist es kein Wunder, dass das Oberrheinische Gefäßzentrum immer wegen besonderer Erfolge in der Vermeidung sogenannter Majoramputationen die Aufmerksamkeit auf sich zieht: Als Nationales Zentrum zur Amputationsverhinderung setzt das Gefäßzentrum immer wieder Standards darin, mit aller Konsequenz zu verhindern, dass Amputationen am Oberschenkel oder auch am Unterschenkel nötig werden.

Wichtigstes Ziel: Vermeidung von Amputationen

Dabei hat sich das Team um Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf ein großes Renommee darin erworben, rasch die arterielle Durchblutung der Beine wiederherzustellen. Auch international ist das Zentrum immer wieder im Gespräch, als das schon fast legendäre deutsche „Amputation Prevention Center Speyer/Mannheim“.

Halsschlagader-Operation: örtliche Betäubung

Natürlich bietet das Oberrheinische Gefäßzentrum Speyer-Mannheim das ganze Spektrum moderner Gefäßchirurgie an. Jahr für Jahr werden hier an die 3.000 gefäßchirurgische Operationen durchgeführt – auch bei dieser Zahl kann kaum eine andere Einrichtung in Europa mithalten. Rund 200 dieser Eingriffe sind Operationen an der Halsschlagader, also Carotis-Endarteriektomien: So kann Prof. Rümenapf durch rechtzeitiges Erkennen und Beseitigen von Carotis-Stenosen immer wieder Schlaganfälle verhindern. Eine Besonderheit zeichnet die Einrichtung am Oberrhein dabei aus: Im Gegensatz zu den meisten anderen Gefäßzentren führt Prof. Rümenapf nahezu alle Halsschlagader-Operationen in örtlicher Betäubung durch. Warum? Weil der Patient so bei der Operation wach ist und Hände und Füße nach Aufforderung bewegen kann. Ein großer Vorteil!

Ein weiteres Spezialgebiet von Prof. Rümenapf ist das Aortenaneurysma. In Speyer und Mannheim werden rund achtzig Operationen jährlich durchgeführt, was ebenfalls für eine gewaltige Erfahrung spricht. Der Spezialist ist auch dafür bekannt, dass er häufig offene gefäßchirurgische Operationen mit endovaskulären Eingriffen kombiniert: Seine Expertise wird schon dadurch dokumentiert, dass Prof. Rümenapf von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) als Endovaskulärer Spezialist zertifiziert ist.

Hybridchirurgie: Mix aus offenen und endovaskulären Eingriffen

Bei der endovaskulären Chirurgie wird durch die direkte Behandlung innerhalb der Gefäße eine offene Operation häufig verhindert – Prof. Rümenapf weitet dann die Gefäßverengung innen mit einem Ballon auf und bringt beispielsweise einen Stent ein. Mit dieser besonders schonenden Methode ist der Facharzt seit langen vertraut, wobei er auch bei den erwähnten Hybrideingriffen als absoluter Experte gilt. Dazu passt auch die technisch perfekte Ausstattung: Das Gefäßzentrum verfügt über einen hochmodernen Hybrid-Operationssaal, der die Vorteile des sterilen Operationssaals mit einer Hochleistungs-Angiographieanlage kombiniert, die Prof. Rümenapf mittels eines Industrieroboters millimetergenau steuert. Feinste Führungsdrähte machen jedes noch so kleine Detail sichtbar, was wiederum höchste Präzision ermöglicht.

Ein Thema, das im Leistungsspektrum von Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf eine wichtige Position einnimmt, ist der diabetische Fuß. So werden im Oberrheinischen Gefäßzentrum Speyer-Mannheim nicht nur bundesweit die meisten Patienten mit diabetischem Fußsyndrom behandelt – rund achtzig Prozent aller Patienten in Speyer und Mannheim sind Diabetiker.

Spezialgebiet: Diabetischer Fuß

Gerade das DFS – also das diabetische Fußsyndrom – zählt bei Diabetikern zu den am meisten gefürchteten Erkrankungen. Ob Wunden, Gewebeuntergang oder auch nur Hornhautschwielen, hier steht immer der Totalverlust des Fußes in Folge des Diabetes mellitus im Raum. Gut also, dass das größte Gefäßzentrum Deutschlands von einem Spezialisten geleitet wird, der zu seiner gefäßchirurgischen Expertise auch als Fußchirurg zertifiziert ist – und zwar von der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkschirurgie e.V. (GFFC).

Wenn es also darum geht, durch eine individuelle Therapie eine Amputation zu vermeiden, ist das Gefäßzentrum mit seiner hohen Erfolgsquote genau die richtige Adresse für Patienten auf beiden Seiten des Rheins – und auch das ist ausreichend dokumentiert: Für das „Speyrer Modell“, das in der dortigen Gefäßchirurgie entwickelt wurde, konnte die Wiedereinweisungsrate von DFS-Patienten deutlich gesenkt werden. Dafür erhielt das Team um Prof. Rümenapf 2013 den Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management, zudem 2015 den mit 20.000 Euro dotierten Preis „Diabetischer Fuß“ der Fondation Urgo für die Publikation des Entlassungsmodells in der Zeitschrift Vasa.

Spezialist für die Schaufensterkrankheit

Ein weiterer Schwerpunkte des Spezialisten und damit der etablierten Einrichtungen ist die Behandlung der Arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK), der bekannten Schaufensterkrankheit, bei der Engstellen oder Verschlüsse der Beinarterien zur Minderdurchblutung der Muskulatur führen. Auch hier hat sich Prof. Dr. med. Gerhard Rümnapf durch seine Hybrideingriffe einen Namen gemacht – wie gesagt im eigens dafür ausgestatteten Operationssaal. Und wer wegen Krampfadern ins Oberrheinische Gefäßzentrum kommt, darf sich ebenfalls auf innovative Behandlungsmethoden freuen: Hier wird mit hochauflösenden Farbduplex-Sonographiegeräten vorab bereits eine minutiöse Ultraschalldiagnostik der Beine durchgeführt – mit dem Ergebnis, dass Verteilungsmuster und Flussdynamik in den Krampfadern exakt festgestellt werden und der Eingriff somit äußerst sparsam und präzise erfolgt.

Vor allem bei diabetischen Krampfader-Patienten mit Durchblutungsstörungen kommt die ebenfalls neuartige CHIVA-Methode zum Einsatz. Dabei werden mit entsprechender Ultraschalluntersuchung nur Unterbindungen und Teilungen der Blutsäule durchgeführt, ohne dass die Stammvenen gestrippt, verödet oder durch Hitze zerstört werden. Wichtig für Diabetiker: Für eventuelle spätere Bypass-Operationen werden bei dieser Methode die Beinvenen geschont. Im Oberrheinischen Gefäßzentrum Speyer-Mannheim ist das durchaus von Belang, denn rund 500 der jährlich etwa 3.000 Operationen sind Bypass-Operationen an den Beinen.

Ob linksrheinisch am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer oder am rechtsrheinischen Diakonissenkrankenhaus Mannheim – Prof. Rümenapf und sein tolles Team aus Oberärzten, Funktionsoberärzten, Assistenzärzten, Assistenten und Pflegekräften tragen alle dazu bei, dass das renommierte Gefäßzentrum sein hohes internationales Renommee weiter ausbaut. Zum Angebot gehört auch die schnelle, unkomplizierte Notfallversorgung von Gefäßpatienten durch die gefäßchirurgische Hintergrundbereitschaft. Da stehen rund um die Uhr zwei Fachärzte für Gefäßchirurgie bereit. Auch in diesem Bereich hat die Einrichtung durch ihren außerordentlichen Ruf einen bundesweiten Einzugsbereich.

Medizinisches Spektrum

Erkrankungen

  • Aortenaneurysma
  • Aortendissektion
  • Aortenklappenstenose
  • Besenreiser
  • Carotisstenose
  • Diabetischer Fuß
  • Durchblutungsstörungen
  • Elephantiasis
  • Gefäßerkrankungen
  • Herzaneurysma
  • Hyperhidrose
  • Krampfadern
  • Lungenembolie
  • PAVK
  • Thrombose
  • Venenerkrankungen
  • Behandlungen

  • Aneurysma-OP
  • Aortenchirurgie
  • Aortenstent
  • Ausschälplastik
  • Ballonkatheteraufdehnung (PTA)
  • Bauchaortenaneurysma-OP
  • Carotis PTA
  • Dialyse-Shuntanlage
  • Endovaskuläre Therapie
  • Shunt
  • Stent-Implantation
  • Stripping
  • Thrombektomie
  • Vaskuläre Chirurgie
  • Venenverödung
  • Besondere Angebote / Service / Zimmer

    Wahlleistung "Unterkunft"

    Im Patientenzimmer:

    • Höhenverstellbare, elektrisch gesteuerte Betten
    • Hochwertige Bettwäsche, auf Wunsch Zusatzdecken und -kissen
    • Flachbildfernseher (mit Sky-Empfang)
    • Kostenloser Internetzugang, Telefongrundgebühr, kostenloses WLAN
    • Minibar (wird täglich befüllt)
    • Komfortable Besuchersessel
    • Täglich zwei Tageszeitungen, Zeitschriften
    • Dekoration in Komfortausstattung

    Im Bad:

    • Dusche, Waschtisch und WC in Komfortausstattung
    • Bademantel, Badetuch, Handtücher, Slipper
    • Seife, Shampoo, Duschgel, Körperpflegeartikel, diverse Hygieneartikel
    • Haartrockner, Kosmetikspiegel

    Gastronomie:

    • Vielseitige Wahlmenüoptionen zum Mittag- und Abendessen
    • Themenfrühstück
    • Individuelle Menüzusammenstellung
    • Kuchen- und Gebäckangebot
    • Automaten für Heiß- und Kaltgetränke

    Sonstiger Service:

    • Gepäckservice
    • Näh- und Schuhputzutensilien auf Wunsch


    Lebenslauf

    Lebenslauf Prof. Dr. med. Gerhard Rümenapf

    bis 1984 Stabsarzt 
    1984-1987
    Abteilung für Experimentelle Chirurgie, Universität Erlangen
    1987-1993
    Facharztausbildung Chirurgie an der Universitätsklinik Erlangen-Nürnberg 
    1994
    Habilitation im Fach Chirurgie (Universität Erlangen-Nürnberg)
    1996-1999
    Oberarzt für Gefäßchirurgie (Rhön-Klinikum, Bad Neustadt a. d. Saale)
    1997
    Facharztanerkennung Gefäßchirurgie
    seit 1999
    Chefarzt Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer
    2003
    Verleihung des Professoren-Titels (APL), Universität Erlangen-Nürnberg
    seit 2004
    gefäßchirurgischer Leiter des Oberrheinischen Gefäßzentrums Speyer-Mannheim

    Anfahrt

    Adresse

    Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer gGmbH

    Paul-Egell-Straße 33
    67346 Speyer

    Webseite: www.diakonissen.de

    Whatsapp Twitter Facebook VKontakte YouTube E-Mail Print