Prof. - Christoph Wiese -  -

Prof. Dr. med. Christoph Wiese

Spezialist für Schmerzmedizin in Braunschweig

Herzogin-Elisabeth-Hospital - Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin
Leipziger Straße 24
38124 Braunschweig
www.heh-bs.de

Medizinisches Spektrum

Erkrankungen

  • Bauchschmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Ellenbogenschmerzen
  • Fibromyalgie
  • Gelenkschmerzen
  • Halsschmerzen
  • Hüftschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Kopfschmerz
  • Kopfschmerzen
  • Lendenwirbelsäule Schmerzen
  • Migräne
  • Morbus Sudeck
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Neuropathische Schmerzen
  • Phantomschmerzen
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Rückenschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Somatoforme Schmerzstörung
  • Spannungskopfschmerzen
  • Sprunggelenk-Schmerzen
  • Stressbedingte Erkrankungen
  • Trigeminusneuralgie
  • Tumorschmerzen

Diagnostik

  • CT-Computertomographie
  • Ganzkörper-MRT
  • MRT

Behandlungen

  • Schmerztherapie
  • Schmerzpumpe
  • Neurostimulation
  • Ultraschallgestützte Infiltration

Wir über uns

Die Eröffnung des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerzmedizin im Braunschweiger Herzogin Elisabeth Hospital ließ aus mehreren Gründen aufhorchen: Hier entstand in der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin eine hochspezialisierte zusätzliche Einrichtung, die nicht nur im südöstlichen Niedersachsen das medizinische Angebot auf eine neue Stufe stellte. Dazu kommt, dass mit Prof. Dr. med. Christoph Wiese ein ausgewiesener schmerzmedizinischer Experte für die Leitung gewonnen werden konnte.

ZIS-HEH – so wird es in Braunschweig genannt: das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin im Herzogin Elisabeth Hospital. Damit verfügt das weit über hundert Jahre alte, aber hochmoderne Krankenhaus als führender Gesundheitsstandort der Stadt über eine innovative Einrichtung: Hier arbeiten schmerzmedizinisch mehrere Abteilungen engmaschig Hand in Hand, um Patienten mit chronischer Schmerzerkrankung eine optimale und sinnvolle schmerzmedizinische Versorgung zu ermöglichen.

Besonders zukunftsweisend ist allein dieser Aspekt: Im jungen Zentrum steht ein ganzheitlicher Behandlungsansatz im Vordergrund, der mit einem multimodalen schmerztherapeutischen Konzept einhergeht – ganz und gar individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten.

Engmaschig vernetzt: Interdisziplinäres Zentrum

Es sind vor allem die Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, die Orthopädische Klinik und die Abteilung für Physiotherapie des Herzogin Elisabeth Hospitals, die hier engmaschig vernetzt sind und immer das Patientenwohl vor Augen haben. Eingebunden wird dabei auch immer der hochkompetente Pflegedienst. Weil sich die intensive Kommunikation und die Kooperation untereinander völlig auf die Patienten konzentrieren, werden Doppeluntersuchungen praktisch ausgeschlossen.

Für diese modernen medizinischen und therapeutischen Ansätze besitzt das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin genau den richtigen Leiter: Prof. Dr. med. Christoph Wiese, seit 2015 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Herzogin Elisabeth Hospitals, hat sich der Schmerzmedizin verschrieben und gilt auf diesem Gebiet als absoluter Experte. Der Facharzt für Anästhesiologie, Master of Health and Business Administration (MHBA), der 2016 auch zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Regensburg ernannt wurde, verfügt über vielfältige Ausbildungen.

Viele Zusatzbezeichnungen: Spezielle Schmerzmedizin und andere

So ist es ihm möglich, den Fokus jeweils auf den richtigen Punkt zu bringen – denn er verfügt gleich über mehrere Zusatzbezeichnungen. Dazu gehören die Notfallmedizin und die Palliativmedizin ebenso wie die Spezielle Intensivmedizin und die Psychosomatische Grundversorgung. Nebenbei besitzt Prof. Wiese auch die Qualifikation Leitender Notarzt und als „ERC ALS Instructor“. Und natürlich: Er ist Facharzt für Spezielle Schmerzmedizin.

Als Leiter setzt Prof. Dr. med. Christoph Wiese auf die gebündelte Kompetenz seines engagierten Teams, das immer die ambulanten und stationären Behandlungsziele im ZIS-HEH im Blick hat. Dabei muss berücksichtigt werden, wobei es bei einer multimodalen ganzheitlichen Schmerztherapie überhaupt geht: Das Ziel ist hier nicht in erster Linie die Schmerzfreiheit. Es geht vor allem darum, die Möglichkeiten einer positiven Schmerzbeeinflussung zu erkennen – und daraus Konzepte zu erarbeiten, wie der Lebensalltag der Patienten mit den gemeinsam gewonnenen positiven Aspekten fortgesetzt werden kann.

Ganzheitlicher Behandlungsansatz

Das heißt also: Die individuellen multimodalen schmerztherapeutischen Konzepte im Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin berücksichtigen beim ganzheitlichen Behandlungsansatz nicht nur die körperlichen Gegebenheiten und Problemen. In der hochmodernen Braunschweiger Einrichtung werden auch die Gefühle berücksichtigt, alle sozialen Verflechtungen werden einbezogen. Das klingt aufwendig – und das ist es auch. Aber nur so lassen sich die Erfolge erklären, mit denen das ZIS-HEH immer wieder auf sich aufmerksam macht. Denn es sind viele verschiedene Aspekte, aus denen eine Schmerzerkrankung besteht.

Um das gesamte Spektrum der Schmerzmedizin auf höchstem Niveau abzudecken, gliedert das Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin die Schmerztherapie im Wesentlichen in vier Säulen. Die erste Säule ist die Akutschmerztherapie: Alle Patienten bekommen nach einer Operation im HEH eine individuelle Schmerztherapie, die zunächst die Schmerzen lindern und dann zur möglichst schnellen Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit beitragen soll. Die Therapie möglicher Schmerzen beginnt schon während der Operation, denn schon da erhalten die Patienten im Krankenhaus Schmerzmittel, die auch nach der Operation wirken. Die Schmerzstärke wird noch im Aufwachraum mithilfe der NRS-Skala gemessen – und direkt behandelt. Auf der Station wird die Behandlung nach standardisierten Schemata fortgesetzt – in Absprache mit Stationsärzten, Pflegekräften und Patienten. Ob in der Akutschmerztherapie nun medikamentöse Therapiestandards, patientengesteuerte Verfahren wie „Schmerzpumpen“ oder „Schmerzkatheter“ – also regionalanästhesiologische Verfahren – zum Einsatz kommen, hängt wiederum von mehreren Faktoren ab.

Zweite Säule der Schmerztherapie ist der Schmerzkonsildienst, bei dem spezielle schmerzmedizinische Fragen im Vordergrund stehen. Hier findet Prof. Dr. med. Christoph Wiese mit seinem Team das individuell beste schmerztherapeutische Verfahren und die ideale Medikation heraus, um den Schmerz möglichst deutlich zu reduzieren – wie immer in enger Kooperation mit den entsprechenden Abteilungen. Und bei der Schmerzambulanz, der dritten Säule, gibt es am Braunschweiger Klinikum die seltene Gelegenheit, sich schmerzmedizinisch beraten und ganzheitlich therapieren zu lassen. Dabei wird nach vorheriger Absprache eine mögliche multimodale Schmerztherapie festgelegt.

Für Prof. Wiese gilt, dass der Patient selbst sein wichtigster Therapeut ist. Daher nimmt er sich immer die Zeit, um die persönlichen Wünsche seiner Patienten zu erfahren und – gemeinsam mit anderen Fachärzten – die Schmerztherapie so individuell wie möglich zu gestalten.

Als erfahrener Schmerzmediziner kennt Prof. Dr. med. Christoph Wiese die vielen Therapieverfahren der ganzheitlichen Schmerzmedizin bestens. Ob es um dynamische tiefe Muskelstimulation geht, um Interventionstechniken (z.B. PDA, Facettgelenkinfiltrationen, ISG Infiltrationen, GLOA Ggl. Cervicale Superius, GLOA Ggl. Stellatum, singuläre Nervenblocken, spezielle Nervenkatheter) und Infusionstherapien (z.B. NMDA Rezeptor blockierend, spezielle Infusionen gegen Nervenschmerzen) – oder gar um Hypnotherapie und homöopathisch orientierte Anamnesen und Therapien: Prof. Wiese macht sich immer auf die Suche nach dem optimalen individuellen Behandlungsplan. Zum angewandten Therapieverfahren können auch Koreanische Handakupunktur, klassische Körperakupunkur, Schädelakupunktur, Magnetfeldtherapie, Mykotherapie (sog. Biological Response Modifiers), komplementäre Heilverfahren, Ultraschalltherapie, Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT), Triggerpunkt Stoßwelle (TrSWT), speziell entwickelte lokale Infiltrationsverfahren (TLIA) und die Transkutane Elektrische Nervenstimulation gehören.

Physio, Psycho, Ergo, Pflege: Interdisziplinäres Team

Bei akuten Schmerzen lassen sich zumeist eindeutige körperliche Ursachen ausmachen. Bei einer chronischen Schmerzerkrankung sieht es da ganz anders aus – daher kommt hier oft die vierte Säule der Schmerztherapie zum Einsatz: Bei der ambulanten und stationären Multimodalen Schmerztherapie (IMST, MMST), wo ja neben körperlichen Problemen auch Emotionen und soziale Strukturen eine Rolle spielen, ist das ganze interdisziplinäre Team gefragt: Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Psychologen mit spezieller Ausbildung besprechen gemeinsam nach der schmerztherapeutischen und psychologischen Eingangsuntersuchung, welches therapeutische Vorgehen den individuellen Vorgaben am ehesten entspricht.

Damit eine multimodale Schmerztherapie unter allen Aspekten durchgeführt werden kann, veranschlagt Prof. Wiese einen stationären Aufenthalt von etwas mehr als drei Wochen. Bei dieser multimodalen stationären Schmerztherapie (MMST) wird der ausgeklügelte Therapieplan umgesetzt. Prof. Wiese ist überzeugt: Erfolgreich kann diese Therapie nur dann sein, wenn die Patienten aktiv mitarbeiten. Außerdem ist es zwingend notwendig, das Therapiekonzept nach der Entlassung fortzuführen.

Positiv: Patienten arbeiten aktiv mit

Die Bereitschaft der Patienten, die sich dem Zentrum für Interdisziplinäre Schmerzmedizin im Herzogin Elisabeth Hospital anvertrauen, ist hoch. Spätestens dann, wenn die Menschen merken, dass es neben Aspekten der Linderung von Schmerzen und der Optimierung der

Schmerzmedikation auch darum geht, Schmerzerleben und Schmerzwahrnehmung zu verändern, den individuellen Umgang mit der Schmerzerkrankung zu verbessern und die eigenen Heilungskräfte zu aktivieren, steht fest: Was hier passiert, kann dauerhaft zu einem enormen Plus an Lebensqualität und körperlicher Leistungsfähigkeit führen. Es kann den Wiedereinstieg in Alltag und Beruf bedeuten – und damit die Teilhabe am Sozialleben fördern.

Das Aufgabengebiet des Zentrums für Interdisziplinäre Schmerzmedizin im Braunschweiger Traditionskrankenhaus geht aber noch weiter: Für Prof. Dr. med. Christoph Wiese ist es wichtig, dass er sich und sein Team ständig verbessert – dass er sich also intensiv mit der Forschung beschäftigt und die Ausbildung vorantreibt. So besteht im Rahmen des Lehr- und Forschungsauftrags von Prof. Wiese auch eine Kooperation mit der Universitätsklinik Regensburg. Auch die Etablierung einheitlicher Standards sieht der Chefarzt als wichtige Aufgabe – um das hohe Niveau auf Dauer zu erhalten und sogar noch auszubauen.

Lebenslauf

Lebenslauf Prof. Dr. med. Christoph Wiese

Zusatzbezeichnung Notfallmedizin, Palliativmedizin, Spezielle Intensivmedizin, Spezielle Schmerzmedizin, Psychosomatische Grundversorgung, Qualifikation Leitender Notarzt, ERC ALS Instructor

Studium

  • 1992-1998 Studium der Humanmedizin an der Georg-Augst-Universität Göttingen
  • 1998-1999 Praktisches Jahr am St. Bernward Krankenhaus, Hildesheim

Klinischer und wissenschaftlicher Werdegang

  • 1999-2001 Arzt im Praktikum am Städtischen Klinikum Braunschweig, Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin
  • 2001-2002 Assistenzarzt am Städtischen Klinikum Braunschweig, Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin
  • 2002 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2002-2004 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
  • 2003 Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin (Notfallmedizin)
  • 2004 Facharzt für Anästhesiologie
  • 2004-2008 Funktionsoberarzt am Zentrum für Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin, Universitätsmedizin Göttingen
  • Seit 2005 ERC Instructor für ALS-Kurse, European, Resuscitation Council
  • 2006 Zusatzbezeichnung Palliativmedizin
  • 2008 Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie und Spezielle Intensivmedizin
  • 2009-2015 Oberarzt in leitender Position an der Klinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Regensburg, Ärztlicher Leiter der Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivmedizin im Bildungszentrum des Universitätsklinikums Regensburg
  • 2010 Habilitation im Fach Anästhesie am Universitätsklinikum Regensburg
  • 2012 Master of Health Business Administration (MHBA) an der Universität Erlangen/Nürnberg
  • Seit 2015 Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin des Herzogin Elisabeth Hospitals Baunschweig
  • 2016 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Regensburg

Wissenschaft

Wissenschaft Prof. Dr. med. Christoph Wiese

Berufspolitisches Engagement

  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Notärzte Norddeutschlands
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Notärzte der Universität Regensburg
  • Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Schmerztherapeuten in Bayern
  • Mitglied im Bund Deutscher Anästhesisten
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin
  • Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin
  • Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft
  • Mitglied der Sertürner Gesellschaft Schmerztherapie
  • Mitglied im Malteser Hilfsdienst

Seit 2013 1. Sprecher des gemeinsamen wissenschaftlichen Arbeitskreises BDA und DGAI Palliativmedizin

Seit 2013 Mitglieder Programmkommission für den Deutschen Anästhesie Kongress

Seit 2013 Fachexperte der SQR-BW (Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg)

Auszeichnungen

  • 3. Posterpreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Kongress der deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, Wiesbaden, 2008
  • RESCU-Preis der AG KRAFT (Arbeitsgemeinschaft für kontinuierliche rettungsdienstliche Ausbildung im Team) der Universität Regensburg, RESCU Kongress, Regensburg, 2011
  • Nominierung für den Deutschen Weiterbildungspreis für das Kursmodell „Pharmaceutical Pain Care Manager“, Haus der Technik, Essen, 2011
  • 1. Preis „ Palliative Award der DGAI- Deutsche Anästhesiestiftung“, Kongress der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Leipzig. 2012

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