Neurodermitis Spezialist

Neurodermitis, auch als atopisches Ekzem bekannt, benötigt als chronische Erkrankung eine regelmäßige und fachkundige Betreuung durch einen entsprechenden Arzt. Da die Krankheit in Schüben verläuft, haben Betroffene am besten frühzeitig einen Platz bei einem Neurodermitis-Spezialisten. Dadurch verringert sich die Wartezeit und sie erhalten bei einer akuten Verschlimmerung der Erkrankung schnell Hilfe.

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Neurodermitis - Weitere Informationen

Was ist Neurodermitis?


Neurodermitis ist eine Erkrankung der Haut. Betroffen sind bei Erwachsenen meist Knie- und Ellenbeugen, Hände und Füße sowie der Hals. Bei Kindern, bei denen die Erkrankung häufiger auftritt, sich meistens aber auch wieder zurückbildet, ist oft die ganze Haut an Armen und Beinen sowie Bauch und Rücken betroffen.

Welche Fachärzte sind Neurodermitis-Spezialisten?


Richtiger Ansprechpartner für die Untersuchung, Diagnose und Behandlung von geröteten und juckenden Hautstellen im Rahmen einer Neurodermitis sind daher Dermatologen. Diese sind dank ihrer Ausbildung zum Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten echte Spezialisten für Neurodermitis.

Da bei der Entstehung einer Neurodermitis auch allergische Reaktionen des Immunsystems eine Rolle spielen, ist oft auch die Kontaktaufnahme mit einem Allergologen sinnvoll. Diese Bezeichnung führen zwar viele, aber nicht alle Hautärzte, da dafür eine separate, 18 monatige Fortbildung nötig ist.

Nicht zuletzt können auch psychische Faktoren wie Stress und fehlende Erholung zu einer Verschlimmerung der Neurodermitis führen. Unter Umständen kann daher auch die Behandlung bei einem Psychotherapeuten helfen. Sind Kinder von einer Neurodermitis betroffen ist außerdem der Kinderarzt ein wichtiger Ansprechpartner.

Welche Behandlung erfolgt durch Neurodermitis-Spezialisten?


Grundlage einer erfolgreichen Behandlung durch einen Neurodermitis-Spezialisten ist die Basispflege der Haut. Da dieser wichtige Proteine fehlen, ist die Schutzschicht nur unzureichend ausgebildet und die Haut daher anfälliger für eindringende Keime. Spezielle Cremes und Lotionen, die unter anderem vom Dermatologen verschrieben werden, stärken die natürliche Barrierefunktion und reduzieren den Juckreiz. Treten bei heftigeren Schüben trotzdem Infektionen auf, ist oft eine Behandlung mit Antibiotika nötig. Ergänzend werden außerdem eingesetzt:
  • Kortisonsalben
  • Pimecrolimus oder Tacrolimus
  • Feuchte Umschläge
  • UV-Therapie
  • Immunsupressiva
  • Enstpannungsübungen
  • Ernährungsberatung
  • Pflanzliche Nahrungsergänzung oder Arzneimittel

Quellen:
https://www.gesundheitsinformation.de/neurodermitis.2257.de.html#einleitung
https://www.dgaki.de/allergologie-droht-ein-massiver-qualitaetsverlust-bei-der-patientenversorgung/
https://www.studycheck.de/berufe/hautarzt