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Zu den Dingen, mit denen Krebspatienten am ehesten Hoffnungen verknüpfen, zählt die Forschung – ganz gleich, ob es neue Therapien sind, andere Wege der Behandlung oder um technische Innovationen. Gerade für Mediziner, die mit Krebspatienten zu tun haben, ist es also wichtig, in Fragen der technischen Ausstattung immer ganz vorne zu sein. Für PD Dr. med. Christian Weißenberger gilt das in ganz besonderen Maße: Sein Zentrum für Strahlentherapie in Freiburg übernimmt im gesamten deutschsprachigen Raum ein klare Vorreiterrolle – und macht gemeinsam mit dem direkt benachbarten WTZ-Ärztehaus Südbaden zum High-Tech-Standort für Krebsdiagnostik.

Es ist immer ein Schock: Wer mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird, für den verändert sich alles. Zunächst einmal kommt in den Menschen, die mit einem Schlag zu Patienten werden, häufig eine große Unsicherheit auf. Die Fragen, die sich da stellen, überschlagen sich dann oft im Kopf: Wo sitzt mein Tumor genau? Welche Werte, welche Befunde bedeuten nun was genau? Wie aktiv ist der Tumor? Hat er sich vielleicht sogar schon ausgebreitet – und gibt es bereits Metastasen? Wo? Am liebsten möchten die Patienten gleich alle Fragen auf einmal beantwortet haben.

Wer sich dann als Krebspatient auf die Suche nach einem Arzt oder einer Klinik macht, möchte sich auf ein paar Dinge verlassen können. Vor allem soll der Arzt wirklich etwas von seinem Fach verstehen – also ein echter Spezialist sein. Er sollte exakte Diagnosen erstellen können und dann dem Patienten verständlich mitteilen, was Sache ist. Und dabei natürlich ehrlich sein. Was aber mindestens ebenso wichtig ist: Der gesuchte Facharzt sollte unbedingt über die bestmögliche Ausstattung verfügen. Nicht nur, um eine sichere Diagnose zu erstellen – sondern auch, um eine erfolgreiche Behandlung so wahrscheinlich wie möglich zu machen.

Zentrum für Strahlentherapie: erstklassig ausgestattet

PD Dr. Christian Weißenberger - verkleinertPD Dr. med. Christian Weißenberger ist ein erfahrener Spezialist, der die genannten Punkte alle erfüllt – und zwar herausragend. Von Anfang an konnten sich die Patienten in seinem Zentrum für Strahlentherapie darauf verlassen, dass sie eine exzellente Versorgung auf internationalem Niveau erhalten. Schon mehrmals sorgte die Freiburger Einrichtung nämlich bundesweit für Schlagzeilen: So wurde hier 2016 erstmals in einer ambulanten Praxis in Deutschland ein Strahlenbeschleuniger installiert, der die dynamische Rotationsbestrahlung mit der atemgetriggerten Bestrahlung in einem Gerät kombiniert. Diese „Gated-Rapid-Arc“-Technologie ermöglichte eine bis dahin unbekannte Präzision in der Tumorbehandlung. Dabei wird außerdem das umliegende Gewebe besonders geschont, was die Dosisverteilung enorm verbesserte. Davon profitieren vor allem Lungen- und Herzpatienten.

Die neueste Innovation befindet sich im direkt benachbarten Gebäude, im WTZ-Ärztehaus, mit dem das Zentrum für Strahlentherapie eng verbunden ist. Hier steht das Gerät, das alle oben genannten Fragen, die Krebspatienten beschäftigen, denkbar präzise beantwortet: das innovative PET/CT-System, ein Kombinationsgerät aus Computertomograf und Positronen-Emissions-Tomograf. 

Hochmodernes PET/CT-Gerät

Das hochmoderne Gerät hat viele enorme Vorteile. Einer der wichtigsten: Es belastet die Betroffenen nur wenig. Außerdem arbeitet es sehr schnell, sodass in kurzer Zeit eine hochpräzise Diagnostik möglich ist. Es sind übrigens nicht nur Krebsdiagnosen, die mit dem PET/CT-Gerät erstellt werden: Das Verfahren eignet sich ebenso für entzündliche, orthopädische oder neurologische Erkrankungen – und sogar aussagekräftige kardiologische Untersuchungen können damit gemacht werden.

Siemens Biograph Horizon PET CT Gerät
Das PET/CT-Gerät Biograph Horizon mit FlowMotion-Technologie von Siemens © siemens-healthineers.com

Mit dem PET/CT-Gerät „Biograph HorizonTM“ aus dem Hause Siemens, das zu den modernsten im gesamten deutschen Sprachraum zählt, verfügt die gesamte niedergelassene Medizin im Umkreis von Freiburg über ein gewaltiges Highlight der Versorgung und der Planung von Strahlentherapien. Das Gerät unterstützt als wesentlicher diagnostischer Baustein das onkologische Leistungsspektrum der Tumorzentren in der gesamten Region. Auch wenn viele weitere Fachbereiche von der neuen Installation profitieren, wie etwa Kardiologen, Orthopäden oder Neurologen: In erster Linie wird damit eine neue Dimension in Sachen erstklassiger Diagnostik und aussagekräftiger Therapiekontrolle erreicht – und zwar in vorderster Linie bei Prostatakrebs, Brustkrebs und Lungenkrebs, bei Lymphdrüsenkrebs und bei malignen Melanomen, also beim schwarzen Hautkrebs. 

Zukunftsweisende Neuerung nicht nur für Krebspatienten

Die zukunftsweisende Neuerung hat sich inzwischen in der südbadischen Region herumgesprochen. Über die Konsequenzen, die sich daraus ergeben, werden sich Patienten im Breisgau und Schwarzwald freuen – aber auch aus dem angrenzenden Frankreich und der nahen Schweiz. Denn das PET/CT-Gerät im Ärztehaus wird bald auch für viele weitere Tumorarten regelmäßig genutzt werden – etwa für Darm- und Analkarzinome, für Beckentumore, Brust oder Speiseröhrenkrebs. Auch Patienten mit Hirntumoren oder neuroendokrinen Tumoren werden von der schnellen, exakten Diagnostik profitieren. Selbst für Parkinson- und Demenz-Diagnosen eignet sich die Siemens-Innovation. 

Wer nun aber denkt, dass die Untersuchung mit dem PET/CT-System zu einer herkömmlichen Computertomografie vergleichbar ist, wundert sich schon beim ersten Blick auf das Gerät: Die überaus kompakte Bauart mit einem weiten, dabei verblüffend kurzen Tunnel und einem bequemen Patiententisch sorgt für ungeahnten Komfort. Da viele Patienten mit den bekannten langen Röhren ihre Probleme haben, weil die schließlich Ängste auslösen können, wird die eigens entwickelte „FlowMotionTM“-Technik angewandt: Der Tisch bewegt sich während der Diagnose nicht schrittweise, sondern kontinuierlich – fließend, wie der Name ja schon andeutet. Die hochempfindlichen Sensoren, durch die eine erheblich gesenkte Strahlendosis möglich ist, sorgen für beste Ergebnisse – in einer stark verkürzten Untersuchungszeit von deutlich unter dreißig Minuten.

PET/CT Gerät Biograph Horizon Siemens - Bild Lungenknoten
Ein Untersuchungsbild eines Lungenknotens mit Stoffwechselaktivität durch das PET/CT-Gerät Biograph Horizon von Siemens © siemens-healthineers.com

Die morphologische Bildgebung ist dabei nahezu sensationell: Wenn beispielsweise bei einer Krebsart die Lymphknoten befallen sind, geht dies erst in einer späteren Krankheitsphase mit einer Vergrößerung der Lymphknoten einher. Dass die Lymphknoten tatsächlich tumorös befallen sind, wird also eine alleinige CT-Aufnahme nicht darstellen können. 

Dank PET/CT kann aber der auffällige Tumorstoffwechsel bestimmt und die Tumorabsiedlung erkannt werden. Es ist die Fusion der beiden Techniken, mit der sich somit auch die genaue Lage der befallenen Lymphknoten darstellen lässt. Damit wird es – zum Beispiel beim Prostatakarzinom oder bei Brustkrebs – möglich, ganz gezielt diese Lymphknotenmetastasen zu bestrahlen. 

Bildgebung mit hohem Informationswert

Für PD Dr. med. Christian Weißenberger und alle anderen Ärzte hat diese Bildgebung einen enormen Informationswert – und zwar mit mehrfachem Nutzen. Der Spezialist erfährt so vor Beginn die exakte Stadieneinteilung einer Krebsbehandlung und kann genau festlegen, welche Therapie für die Patienten des Zentrums für Strahlentherapie sinnvoll ist. Und nach der Therapie lässt sich mit der PET/CT-Untersuchung frühzeitig kontrollieren, ob und wie die Maßnahme angeschlagen hat. So erhält der Facharzt Informationen, die eine individuelle Therapie auf höchstem Niveau ermöglichen. Die Patienten erhalten so die beste denkbare, verträglichste Behandlung – sei es nun eine Operation, eine Strahlentherapie oder eine Chemotherapie.

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Die Patienten nehmen das neue Gerät in Freiburg übrigens bestens an. Kein Wunder, schließlich gibt es ja nur Vorteile: Die Untersuchung läuft garantiert angstfrei mit einem Bruchteil der herkömmlichen Strahlendosis ab – und in erstaunlich kurzer Zeit. Dazu kommt, dass das Gerät in direkter Nachbarschaft zum Zentrum für Strahlentherapie in einem angenehmen Ambiente steht. Auch wenn die Patienten von PD Dr. med. Christian Weißenberger und seinem kompetenten Team in puncto sozialer Kompetenz höchste Ansprüche gewöhnt sind: Vom lichtdurchfluteten Raum, in dem das Gerät steht, blickt man auf die Wipfel des Mooswalds. 

Nicht nur für das Zentrum für Strahlentherapie, sondern auch für Radiologen, Nuklearmediziner und andere Fachärzte im süddeutschen Raum stellt das hochmoderne Gerät im Freiburger WTZ-Ärztehaus einen zukunftsweisenden Wendepunkt dar. Durch die gemeinschaftliche Nutzung werden die Ausgaben für das kostenintensive Gerät sinnvoll auf mehrere Schultern verteilt. Dadurch ist gewährleistet, dass die hochmoderne, medizinisch überaus wichtige PET/CT-Kombination dauerhaft getragen werden kann – und dass die Patienten garantiert von ihrem behandelnden Arzt und dessen Team betreut werden. So können also auch kommende Krebspatienten wenigstens diese Hoffnung behalten: Im Zentrum für Strahlentherapie sowie im gesamten Raum Freiburg wird bei der Behandlung und bei der Therapie die beste denkbare Versorgung geboten – auf der Basis einer technisch ausgereiften Ausstattung.