Gesundheit

Schlafen ist ein großes Thema – auch bei uns! Der Mediziner und Präventions-Experte Professor Bamberger hat Ihnen bereits sieben wunderbare Schlafwunder nahegelegt und auch Professor Maurer ist Experte, wenn es um Ihre Schlafgesundheit – insbesondere um die Atmung während des Schlafs – geht.Einfach einschlafen! Entspannt schlafen, gut durchschlafen. Davon träumt jeder von uns, vor allem, wenn stressige Tage hinter uns liegen und wir neue Energien während der Nacht zapfen möchten. Aber gerade dann gelingt es immer schlechter, ein- und tatsächlich durchzuschlafen. Neue Fachrichtung Mental HealthWer permanente Schlafprobleme hat, kann sich Hilfe im Fachgebiet “Mental Health” (zu deutsch: Psychohygiene oder Therapie für mentale Gesundheit) suchen. Diese verhältnismäßig junge Disziplin wurde erstmals in den USA durch den Mediziner William Sweetzer als solche institutionalisiert. Im Jahr 1900 kam diese Fachrichtung durch den Psychiater Robert Sommer auch an die deutschen Kliniken. Letztes Jahr gingen wir schließlich mit unserem Themenportal mental-health.guide online. Sorge und Pflege der geistigen GesundheitZu den Aufgaben der stark interdisziplinär arbeitenden Fachrichtung zur Mentalhygiene gehört zum Beispiel die präventive, restriktive aber auch kurative Sorge und Pflege der geistigen Gesundheit. Sie fragt sich: Was hält das Individuum geistig gesund? Welche Maßnahmen müssen eingeleitet werden, um geistige Gesundheit wiederzuerlangen? Und wie kann man geistige Erkrankung heilen?Um diese nicht ganz einfachen Fragen zu beantworten, werden Nachbardisziplinen herangezogen. Neben der Psychologie spielt die Soziologie, Neurologie und Pädagogik/ Andragogik eine wesentliche Rolle. 
Im Jahr 1975 stellte der deutsche Heilpädagoge und Hochschullehrer Schomberg eine Liste mit wesentlichen Merkmalen zusammen, die zur mentalen Gesundheit beitragen:
  1. Sicherheit
  2. Anerkennung, Erfolgserlebnisse
  3. Möglichkeit zur freien, schöpferischen Entfaltung
  4. Liebe
  5. Schöne Erlebnisse
  6. Selbstbewusstsein und -achtung
 Eine Schlafstörung muss nicht unbedingt, kann aber ein mentales Problem sein. Denn so genannte Erkrankungen der Seele zeigen sich nicht wie körperliche Erkrankungen, etwa durch eine sichtbare „Entzündung“, einen „Bruch“ oder eine „Schwellung“. Betroffene klagen eher über Magen– oder Darmprobleme, Niedergeschlagenheit, Angstempfinden, Migräne, Schmerzen im Rücken, Bluthochdruck oder eben auch Schlafstörungen. Diese Symptome können allesamt auf einen psychischen Prozess zurückgeführt werden. Da Körper und Geist zusammengehören, kann auch über den Körper der Zugang zur medizinischen Behandlung erfolgen.Zu den Techniken und Therapiemöglichkeiten psychischer und psychosomatischer Erkrankungen zählen deshalb auch hypnotherapeutische Methoden oder achtsamkeitsbasierende Techniken wie Meditation. Kann Meditation zur Gesundheit beitragen?Zunächst einmal: unter Meditation fasst man eine Entspannungstechnik bzw. eine achtsamkeitsbasierte Übung zusammen, bei der unser Geist lernt, sich zu zentrieren, zu beruhigen und zu sammeln. Sie umfasst spezielle Atemtechniken, kann aber auch bestimmte Körperhaltungen, eine gesonderte Ernährungsform (Fasten) und andere Praktiken (Tanz, Chanten, Gehen, Yoga) beinhalten, die Ruhe und Gelassenheit kultivieren sollen.Viele Mediziner sind skeptisch. Doch die positiven Wirkungen der Meditation werden von Experten aus der Neurologie (Hirnforschung) immer wieder bestätigt. Meditation helfe beispielsweise gegen Stress, Angststörungen, Depression und Schlafstörungen. Während der Meditation kann die eigene Aufmerksamkeit gesteuert und auf etwas Neutrales gelenkt werden: Konzentriert man sich beispielsweise nur auf den Atem, können nervige Gedankenspiralen durchbrochen werden. Während der Meditation wird man Beobachter seiner selbst – seiner eigenen Gedanken und Emotionen – und nach einer Weile gelingt einem der Abstand: Innere Ruhe stellt sich ein.Auch der Leading Medicine Guide Experte Professor Uhl, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, St. Josef-Hospital, Klinik der Ruhr-Universität Bochum, wendet die sogenannte Maly-Meditation bereits erfolgreich bei seinen Patienten an. 
Maly-MeditationDie Maly-Meditation ist ein komplementärer Ansatz (entwickelt von Wolfgang Maly, einem Meditationstherapeuten, Diakon und Psychoonkologischen Berater), der die menschlichen Selbstheilungskräfte durch Liebe, Zuwendung und den Glauben daran, dass eine Heilung möglich ist, aktivieren möchte.
 Hypnotherapie bzw. HypnosepsychotherapieEine weitere Technik, um Stress oder seine Schlafprobleme in den Griff zu bekommen, ist die Hypnotherapie bzw. Hypnosepsychotherapie. Darunter versteht man eine Suggestionstechnik mit therapeutischem Nutzen. Einer der bekanntesten Therapeuten ist der US-amerikanische Psychiater Milton Erickson (1901-1980), der die Hypnotherapie für Veränderungsarbeit im Tiefenentspannungs-Zustand nutzte. Geführte Meditation einfach über die KopfhörerKönnen Sie mal wieder nicht schlafen, müssen Sie aber nicht notgedrungen zum Arzt. Probieren Sie doch mal die abgeschwächte Form, welche u.a. von der Schweizerin Ina Hullmann angeboten wird. Hullmann ist Diplom-Psychologin, Autorin und ausgebildete Hypnotherapeutin und hat kürzlich die CD Einfach gut schlafen (im Schattauer Verlag) veröffentlicht. Die Psychologin bietet einen bequemen Zugang zur Tiefenentspannung: Einfach den CD-Player anmachen, sich zurücklehnen, die Augen schließen und der etwa 25 minütigen, selbst gesprochenen und geführten Meditation lauschen. Diese verhelfe „ohne aktive Aufmerksamkeit“ zu mehr „inneren Ordnung“ und schließlich „besserem Einschlafen“, betont die Expertin mit zusätzlicher Bühnen- und Sprechausbildung.Sollten Sie aber unter stärkeren, vielleicht gar schon chronischen Schlafstörungen leiden, ist es ratsam, einen Fachexperten aufzusuchen. Im Leading Medicine Guide werden Sie fündig.  
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