Gesundheit

In wenigen Tagen ist es endlich soweit. Unser Herz schlägt höher... warum? Die erfolgreiche und bereits 83. Jahrestagung der DGK steht vor der Tür. DGK steht für Deutsche Gesellschaft für Kardiologie. Unter dem Motto Rhythmus des Lebens (Rhythm for life) werden hier spannende Themen erörtert, wie 
  • Interaktion von Herz und Hirn
  • aktueller Stand der Risikostratifizierung für den plötzlichen Herztod (auch bei Kindern)
  • technologischer Fortschritt in der Prävention des plötzlichen Herztodes
  • neue Erkenntnisse auf dem Gebiet der Epilepsie, Tako-Tsubo Kardiomyopathie, des Schlaganfalls und psychischen Distresses
  • Darstellung neuer Arrhythmiemechanismen und
  • die Problematik von Doping
 
hier können Sie das Programm (Online-Version) des diesjährigen Jahrestagung der DGK einsehen.
 Thema Herz - wichtiger als denn jeEs geht um unseren größten Muskel - unser Herz. Ist es zu schwach, schlägt es zu langsam oder gar unregelmäßig, sind dies schon wichtige Anzeichen für eine ernstzunehmende Herzinsuffizienz (Herzschwäche). Gerät das Herz aus dem Takt, spricht man von Herzrhythmusstörungen (HRS) - und die treten leider in unserer Bevölkerung immer häufiger auf.Jedes Teil unseres Körpers ist abhängig vom Herzen: Es befördert das Blut, versorgt uns mit Sauerstoff und hält den Kreislauf am Laufen. Damit dieses Herz-Kreislauf-System funktioniert, gehört ein gesunde Lebensführung dazu: Viele Erkrankungen, die unser Herz, bzw. die Gefäße betreffen, sind zurückzuführen auf übermäßiges Essen, Rauchen oder/ und zu wenig Bewegung.Aber auch Stress - unser nerviger Alltagsbegleiter - schlägt uns förmlich aufs Herz (insbesondere, wenn wir schlecht damit umgehen können): Umfragen zufolge fühlen sich immer mehr Menschen gestresster als noch vor wenigen Jahren. Fast 67% klagen über permanenten Stress im Alltag und mehr als die Hälfte kann nach Feierabend schlecht abschalten. Darunter leidet das Herz: 33% von Herzinfarktpatienten geben an, ständig unter Stress zu stehen und psychosozialem Druck ausgesetzt zu sein. 
Toller Muskel, dieses Herz Muskeltraining liegt im Trend. Mehr als 650 Muskeln sind aktiv, wenn wir uns im Alltag bewegen. Muskeln sind unser Motor, sie halten uns fit, schlank und gesund. Auch unser Herz - der größte aller Muskeln - bedarf eines regelmäßigen Trainings - zum Beispiel durch Ausdauersport: Hierbei sollte der Puls nie höher sein als 135/min. Es genügt, wenn wir 3-4 Mal die Woche sportlich aktiv sind und das Training sollte nur langsam gesteigert werden. Der Herzmuskel wird in medizinischen Kreisen auch Myokard bezeichnet. Wussten Sie, dass dieses von einem ganz besonderen glatten Muskelgewebe durchzogen ist, welches niemals ermüdet. Dieser Muskel ermüdet nie. Auch nachts, wenn wir schlafen, ist der Muskel ununterbrochen aktiv und versorgt den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen. 
 Erkrankungen am Herzen gibt es viele. Sie können z.B. die Muskulatur, die Herzkammern, Herzklappen, Herzfrequenz oder die Gefäße betreffen: Entzündungen, Herzrhythmusstörungen, Viren, Gefäß-Einlagerungen oder ein erhöhter Blutdruck gefährden die Herz-Gesundheit. Auch andere Krankheiten wie Diabetes, Cholesterin oder Übergewicht erhöhen das Risiko für eine Herz- oder Gefäßerkrankung.Das Herzproblem wird außerdem weiblicher: Früher waren es unsere karrierebewussten Männer, heute sterben mehr Frauen an einem Herzinfarkt.Insgesamt sind das erschreckende Zahlen: Fast jeder 2. Todesfall in Europa ist - laut jüngster Studie des Robert-Koch-Instituts - auf Herz-Kreislauf-Probleme zurückzuführen: Ein Herzinfarkt zählt somit zu den häufigsten Todesursachen in Industrieländern: "Diese Risikofaktoren können durch gesundheitsbewusstes Verhalten und medikamentöse Therapien beeinflusst werden und eröffnen ein großes Präventionspotential für Herz-Kreislauf-Erkrankungen". Location im Herzen des Rhein-Neckar-DeltasDarum geht es schließlich auf dem diesjährigen Herz-Kongress der DGK. Die 4-tägige Veranstaltung findet dieses Jahr vom 19. April bis zum 22. April 2017 im Congress Center, im Rosengarten Mannheims (Anfahrtplan PDF) statt. Hier können Sie auch uns ganz persönlich treffen und unsere Verlagsarbeit kennenlernen.  

Bildquelle: (c) medicalgraphics.de