Gesundheit

Diese Empfehlung hört man in letzter Zeit häufiger, wenn man den Facharzt fragt, welchen Sport man nach einem größeren operativen Eingriff, ausführen dürfte.

Ja Golf liegt definitiv im Trend und zeichnet sich besonders als Gesundheitssport aus. Warum das? Das skandinavische Magazin Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports betont die nachhaltige Wirkung des Sports auf die Gesundheit.

Von wegen Alte Herren Sport und lockeres Spielchen, wo man nur etwas herum schlendert

Immer mehr Fachexperten verweisen auf den positiven Trainingseffekt beim Golfspielen, zum Beispiel in Sachen Fettverbrennung, Muskelaufbau und Konzentrationsfähigkeit. Ganze 1.200 Kalorien verbraucht man allein bei einer „18-Loch-Runde“.

Was heißt 18-Loch?

In der Entstehungszeit des Golfspiels orientierte man sich an dem vorhandenen Platz für die Spielbahn. Anfangs waren die Felder noch ziemlich klein, so dass lediglich Platz fünf, sechs oder maximal 15 Löcher war. Deswegen begannen die Golfspieler irgendwann die Runde doppelt zu spielen. Auf dem schottischen Old Course in St. Andrews – dem heute ältesten Golfplatz der Welt – etablierte sich schließlich aus 2 x 9 Runden die uns heute bekannte 18-Loch-Runde.

Golfen hält fit & gesund

Auch wenn nicht´s darauf deutet, beim korrekten Anschlag eines Golfballes sind ganze 124 Muskeln gleichzeitig beteiligt: Stellt man es richtig an, wird der Körper vollends angespannt. Diese Haltung beugt Kreuzschmerzen vor. Und nicht zu vergessen: Bei einem Golfspiel kommen schnell mal einige Kilometer (bis zu 8 km) zusammen, die man fast nebenher läuft.

Golfspielen bedeutet insbesondere Abbau von „Stress“! Hier draußen im Freien findet man Ruhe und kann die herrliche Landschaft genießen. Das ist nicht nur gut für das Wohlbefinden, auch die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich hier draußen rapide. Golfspieler wissen das: Das Spiel braucht höchste Konzentration, taktisches Geschick, viel Geduld und mentale Stärke. Natürlich gehört auch etwas Ehrgeiz dazu. Aber mit einem ruhigen Händchen kommt man weiter als unter Anspannung.

Wussten Sie, dass Golf bereits seit dem 15. Jahrhundert gespielt wird? Man munkelt, die Schotten hätten es erfunden. Aber auch im Alten Ägypten, im antiken Rom oder im japanischen Mittelalter gab es bereits eine Form von „ Spiel mit Bällen und Schlägern“. Dennoch – klar definiert wurde das Spiel erstmals vom Niederländer van Afferdens um 1545. Darauf verweisen seine lateinischen Aufzeichnungen.

Schließlich: Beim Golfen geht es darum, mit möglichst wenigen Schlägen, den Ball im Loch zu versenken! Für jede Spielbahn ist ein „Par“ definiert, dieses legt die Anzahl der Schläge fest. Aber natürlich gibt es verschiedene Varianten des Spiels. Golf hat zudem das Zeug zur olympischen Sportart, das musste nun auch das Internationale Olympische Komitee einsehen und Golf seit 2016 dazuzählen.

– hier geht’s zu den Spielregeln

Lust auf Golf? Fassen wir noch einmal zusammen

Golf ist prima für Ihre Gesundheit, weil

  • es so einfach zu erlernen ist und keine körperlichen Voraussetzungen erwartet werden. Selbst Menschen im hohen Alter – ggf. mit Behinderung – sind beim Golf immer herzlich willkommen
  • man für mehrere Stunden an der frischen Luft ist und den Kopf frei bekommt
  • man hier draußen kontemplativ zur Ruhe findet und die Natur genießen kann
  • Bewegung an der frischen Luft einfach gut tut und das Immunsystem stärkt. Nach einer längeren Krankheit ist ein moderates Training, wie man es im Golfen findet, genau das richtige für die Genesung
  • die Fettverbrennung angekurbelt wird. Fast 8 km legt man zu Fuß zurück und bis zu 1.200 kcal werden bei einem Spiel verbrannt
  • die Muskeln aktiviert und der ganze Körper dabei gestärkt wird
  • der Sport die Konzentrationsfähigkeit fördert und von der Krankheit (und ihren Folgen) ablenkt
  • zu guter Letzt: man neue Bekanntschaften schließen kann und man (wieder) Spaß und Freude im Leben kultiviert