Experteninterviews

Prüfungsstress, Leistungsdruck, Nebenjob, WG-Zoff... Studenten haben es nicht immer leicht im Alltag. Und laut neuestem Arztreport, die kürzlich von der Barmer Krankenkasse veröffentlicht wurde, leidet sogar jeder vierte Student an psychischen Problemen. Doch nicht nur Studierende sind betroffen. Die Studie zeigt, dass immer mehr junge Menschen - man geht von fast eine halbe Millionen aus - generell an mentalen Erkrankungen leiden: Angst-, Ess- und Schlafstörungen, Panikattacken oder Depression. Doch die wenigsten gehen tatsächlich zum Arzt. Viel zu groß ist die Angst vor einer Stigmatisierung oder einer ernsthaften Diagnose.Zwar zeigt sich die Tendenz, dass offener über psychische Erkrankungen gesprochen wird. Sie sind kein Tabuthema mehr, nur werden sie anders geäußert: Heute spricht man von Burnout, Dauerstress, Heißhunger oder schlaflosen Nächten. Aber viele gehen (solange sie noch dazu noch in der Lge sind und Kraft finden) ihre persönlichen Probleme individuell an. Betroffene suchen Informationen im Netz, tauschen sich auf Social Media Kanälen aus und nutzen Gesundheits-Apps zur Bewältigung ihres Alltags.Ein großes Potential liege, laut Experten, in medizinischen Online-Angeboten. Hier können sich Betroffene (meist) anonym und rund um die Uhr austauschen, informieren, motivieren und sogar ärztlich beraten lassen.Der Leading Medicine Guide Experte Professor Maier ist  eine gute Adresse für Fragen psychologischer Probleme. Der medizinische Experte Prof. Maier hat sich auf die Behandlung von störungsspezifische Psychotherapie / Verhaltentherapie spezialisiert, genauso auf Tiefenpsychologische Psychotherapie, individualisierte Pharmakotherapie, chronische Schmerzen und Abhängigkeiten.Wir freuen uns mit ihm einen Experten im Leading Medicine Guide zu führen, der sowohl diagnostisch als auch therapeutisch breit aufgestellt ist und zahlreiche Erfahrungen mitbringt. Der Mediziner ist seit 1995 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Uniklinik Bonn. Er ist in zahlreichen Fachgesellschaften aktiv als Vorstandsmitglied, außerdem Mitherausgeber der Fachzeitschrift Nervenarzt (eine Reihe des Springer Verlags) und Autor zahlreicher Publikationen.Der Psychologe und Psychiater nutzt auch selbst derart digitale Dienste zur Verbesserung der Therapie. "Dennoch darf man nicht unterschätzen, dass auch das Internet selbst Abhängigkeiten verbirgt, ja sogar ernst zunehmende Sucht gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden darstellen kann."