Experteninterviews

Heute wollen wir Ihnen einen ganz besonderen Urologen aus Deutschland vorstellen. Professor Ganzer ist bereits über die regionalen Grenzen hinaus ein gefragter Mediziner. Erst kürzlich konnten Sie den Bericht einer zufriedenen russischen Patientin in unserem Blog lesen, der vielen Betroffenen Mut macht.Prof. Ganzer ist Chefarzt an der Abteilung für Urologie der Asklepios Stadtklinik in Bad Tölz und behandelt zahlreiche urologische Krankheitsbilder, aber v.a. urologische Tumorerkrankungen mittels minimal-invasiver Operationsmethoden.  Prof. Ganzer ist spezialisiert auf Eingriffe mit dem da Vinci – Roboter, der 3D – Laparoskopie und der fokalen Therapie.  Wir freuen uns, Ihnen Herrn Professor Ganzer näher vorzustellen. Er erzählte uns kürzlich im Gespräch... "Zur Behandlung von urologischen Erkrankungen setzen wir auf modernste Technologie." Der Mediziner arbeitet seit mehreren Jahren mit dem Robotersystem da-Vinci - eine der modernsten Entwicklungen auf dem Gebiet der minimal-invasiven Chirurgie .Er ist zudem Spezialist für 3D - Laparoskopie und fokale Therapie des Prostatakarzinoms. Vor lauter Technik verliert der Chefarzt trotzdem nie die Menschlichkeit aus den Augen! Im Gespräch lernt man einen offenen, engagierten, aber auch ruhigen Facharzt kennen, der eine klare Vorstellung von seinem Tun hat. "Bei jedem Patienten entscheide ich mit meinem Team und dem Patienten zusammen individuell, welche Behandlungsmethode für ihn die Beste ist", erklärt uns der junge Professor.Dabei hat sich der Mediziner Professor Ganzer schon ziemlich früh für die Fachrichtung Urologie entschieden. Bereits während seines Studiums an der Universität Leipzig beschäftigte er sich sehr intensiv zusammen mit Prof. Stolzenburg mit der Anatomie des unteren Harntrakts, was er auch in seiner Doktorarbeit ausführlich behandelte und diese mit summa cum laude abschloss.In seinen ersten 10 Berufsjahren an der Uniklinik Regensburg erwarb er die Facharztreife, wurde Oberarzt und habilitierte sich im Alter von 33 Jahren. Nach weiteren Jahren als stellvertretender Direktor an der Urologischen Abteilung der Uniklinik Leipzig wurde er schließlich an die Asklepios Stadtklinik Bad Tölz geholt, weil er hier optimale Voraussetzungen für die Verknüpfung von Urologie und neuester Technologie findet. "Es ist wichtig, dass auch das Umfeld stimmt, um bestmögliche Therapiemethoden anbieten zu können. Patienten haben hier Ruhe und die Möglichkeit, sich zu regenerieren und wieder schnell auf die Beine zu kommen. Auch die Teamarbeit läuft hier großartig. Hier hat man als Mediziner die besten Voraussetzungen für gute therapeutische Arbeit". Prof. Ganzer führt inzwischen täglich Operationen mit dem da-Vinci-Operationssystem oder der 3D – Laparoskopie durch und baut den Bereich der Urologie kontinuierlich aus. 
Was ist die fokale Therapie? Die fokale Therapie ist eine alternative Behandlungsmethode für Patienten mit einem frühen und lokal begrenzten Prostatakrebs-Stadium. Ziel ist die Behandlung nur des Tumor-tragenden Areals und nicht der gesamten Prostata. Hiermit sollen mögliche Nebenwirkungen einer radikalen Operation bzw. Bestrahlung weiter minimiert werden. Die Behandlung erfolgt mit Focal One, dem modernsten Gerät, das mit fokussiertem Ultraschall arbeitet. Der gesamte Einsatz mit dem Focal One Hightech-Gerät dauert ab der Einlieferung bis zur Entlassung in der Regel nur zwei Tage (stationär) und verlangt eine wiederholte Kontrolle, die alle drei Monate stattfinden sollte. Da fokale Therapie noch als experimentell gilt, soll sie in Studien durchgeführt werden. Prof. Ganzer ist ein internationaler Experte auf dem Gebiet der fokalen Therapie und leitet die größte Studie zur fokalen Therapie in Deutschland.  
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