Experteninterviews

thoreySein Medizinstudium hat der Arzt und Leading Medicine Guide Experte Professor Thorey damals in Hannover absolviert. Er spezialisierte sich auf Orthopädie und Unfallchirurgie. Bereits während seiner Dissertation (Doktorarbeit) entschied er sich für diesen Schwerpunkt. Denn "hierbei ging es um Wachstumsverbesserungen von Knochenbrüchen und Beinachsenkorrekturen mittels speziellen Wachstumsfaktoren. Dies hat mich sehr begeistert und tief geprägt, so dass ich beschloss, mich dieser Thematik fortan intensiv zu widmen." 

Heute ist Professor Thorey ein herausragender Spezialist auf dem Gebiet der Arthroskopie und Endoprothetik. „Die Spezialisierung gibt mir die Möglichkeit, Patienten bereits in einem frühen Stadium einer Erkrankung mit einem arthroskopischen Eingriff zu behandeln - beispielsweise eine Knorpeltherapie/ Knorpelzelltransplantation durchzuführen und Fehlstellungen zu korrigieren.“ Der international anerkannte Mediziner betont ebenso die minimal-invasive muskelschonende Endoprothetik, mit der man in der Lage sei, dem Patienten, der an einer weit fortgeschrittenen Arthrose leidet, seine gewohnte Lebensqualität zurückgeben, damit er wieder seinen täglichen und sportlichen Aktivitäten nachgehen kann. Insofern sind beiden Verfahren sehr gefragt, wobei die Tendenz in der Klinik von Thorey zur Endoprothetik übergeht. 

Die medizinische Einrichtung des Spezialisten ist in Heidelberg angesiedelt, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt: Die Stadt Heidelberg ist generell als medizinischer Standort national und international anerkannt und zieht viele Spezialisten an. „Mit der Metropolregion Rhein-Neckar können außerdem nicht nur Patienten in Heidelberg, sondern auch in den Ballungszentren in Mannheim, Ludwigshafen bis in den Norden (Frankfurt, Mainz, Wiesbaden) und den Süden (Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg) versorgt werden“ erklärt uns der Arzt. Das Konzept ATOS, worüber die Klinik geführt wird, ist weit überregional in sogar international ausgelegt, so dass Professor Thorey auf diese Weise zusätzlich viele Patienten versorgen kann. Er betont auch den die Nähe zu internationalen Flughäfen zum Beispiel in Frankfurt und Stuttgart. Patienten können von überall her bequem nach Heidelberg gelangen. „Somit überwiegen ganz klar die Vorteile des Standortes“ fasst Thorey zufrieden zusammen. 

Der Mediziner ist auch Forscher und somit wissenschaftlich sehr aktiv. Für seine exzellente Arbeit hat er auch mehrere Stipendien und Forschungspreise erhalten.

Wir stellten uns die Frage, worum es eigentlich in seiner Habilitationsschrift – die höchste Hochschulprüfung und die Voraussetzung für die Berufung zum Universitätsprofessor – handelte. „Die Habilitationsschrift behandelte die Möglichkeiten, Endoprothesen und Implantate mittels spezieller Oberflächenbeschichtungen noch haltbarer zu machen, so dass im Idealfall eine Prothesenwechsel vermieden werden kann.“ Der seit 2014 in der Lehre tätige Mediziner findet, „dass es ein sehr interessantes Thema sei, wenn man bedenkt, dass wir heutzutage übermäßig viele Patienten mit einer Endoprothese versorgen und somit als Mediziner im Stande sind, zur Verbesserung der  Lebensqualität beizutragen.“ 

Wissenschaftlich beschäftigt sich Thorey vor allem viel mit dem Einsatz von knochenschonenden Implantaten sowie deren Gleitpaarungen am Hüft- und Kniegelenk. „Ebenfalls vertiefe ich meine Untersuchungen im Bereich Knorpelverfahren/ Knorpelzelltransplantation“, unterstreicht der ambitionierte Arzt.

„Sehr wichtig ist die spezialisierte Versorgung meiner Patienten auf höchstem medizinischen Niveau“. Dem Arzt stehen für diesen medizinischen Einsatz neueste und etablierte Implantate und Endoprothesen zur Verfügung. „Ebenfalls liegen mir minimal-invasive Verfahren (Stichwort: MIS, AMIS, etc.) für meine Patienten sehr am Herzen.“ Heidelberg ist definitiv ein schöner Ort, um hier eine Zeit zu verweilen. Doch wie lange dauert in der Regel ein Klinikaufenthalt an der ATOS Klinik Heidelberg, wollten wir vom Professor wissen. Abhängig von der Operation, so schätzt Thorey, beträgt der Krankenhausaufenthalt zwischen zwei und sieben Tagen. Also bleibt immer noch genügend Zeit, sich die Alte Brücke, das Heidelberger Schloss, die neue Bahnstadt oder die längste Einkaufsstraße Deutschlands anzuschauen. Anschließend erhält jeder Patient einen speziellen Plan zur Nachbehandlung für die weitere ambulante oder stationäre Rehabilitation/Physiotherapie - das ist dem Arzt sehr wichtig!

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