Allgemeines

Ab Juli 2017 unterstützen die Krankenkassen im Zuge des neuen eHealth-Gesetzes den Ärzten nun auch die Möglichkeit zur Telemedizin, damit mehr Menschen ihren Hausarzt künftig auch von Zuhause aus konsultieren können.

Diese Entwicklung zur immer stärkeren „Digitalisierung von Gesundheit“ zeigt erneut: Bei Gesundheitsfragen ist das Internet die erste Anlaufstelle. Schließlich, jeder Zweite in Deutschland sucht heute online nach Gesundheitsinformationen, um sich zu informieren, sich gesundheitlich zu motivieren oder nach dem besten medizinischen Experten zu suchen. Das gegenwärtige Informationsbedürfnis ist sehr hoch: aktuellen Umfragen zufolge (Bitkom), bleibt das Internet die erste Adresse, wenn es um Fragen zur eigenen Gesundheit geht. Nicht zu übersehen ist beispielsweise der vielfältige Gebrauch von neuen Medien in allen Lebensbereichen: Jeder Fünfte weltweit besitzt schließlich ein Smartphone, worüber auch eine Gesundheits-Apps verwendet werden, um beispielsweise seine Fitness zu verbessern, sich zur gesünderen Lebensweise zu motivieren oder sich allgemein über Gesundheit zu informieren. In Deutschland nutzt bereits jeder Dritte eine solche App.

Der DVFGI ist überzeugt: Die Digitalisierung von Gesundheit ist keine weit entfernte Zukunftsvision! Wer heute schon digitale Technik sicher und sinnvoll eingesetzt, kann Gesundheit und Medizin optimal unterstützen. Das zeigt sich auch im Klinikalltag: Medizin 4.0 bietet immer präzisere Diagnosen, raffinierte Medikamente, schonend minimal-invasive Operationen, und personalisierte Technologien.

4.0 steht für die vierte Industrialisierungsstufe, bei der neue Informations- und Kommunikationstechnologien mit industriellen Produkten und dem Menschen für mehr Ressourcen-, Kosten- und Zeiteffizienz, Flexibilität und Qualitätssteigerung, vernetzt werden.

Trotz der beeindruckenden digitalen Möglichkeiten, die uns jetzt schon zur Verfügung stehen, verhalten sich viele Ärzte noch immer sehr zögerlich. Ihnen sind vielleicht auf Grund des Silo-Denkens der Vorgesetzten die Hände gebunden oder Ihnen ist die Notwendigkeit eines stärkeren Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien und industrieller Produkte im Gesundheitsbereich noch nicht ganz klar.

Die konsequente und kluge Nutzung solcher neuen Möglichkeiten schafft viele Vorteile: Für den gesunden Bürger bedeutet das eine individualisierte Gesundheitsprävention (etwa durch die Ermittlung von Vitalwerten, als Motivation zu mehr Bewegung oder gesünderer Ernährung usw.). für den Patienten kann es örtliche und zeitliche Unabhängigkeit, eine bessere Überwachung (z.B. chronischer Erkrankungen), personalisierte Betreuung und eine umfassende Aufklärung über das eigene Krankheitsbild bedeuten. Für den Arzt heißt das sowohl Zeit- und Kostenersparnis (durch Telemedizindienste, elektronisches Wissensmanagement, Vernetzung mit Fachexperten usw.), als auch eine Erleichterung des administrativen Klinik- und Praxismanagements.

Wir kommen nicht um den digitalen Trend herum: Viele Wege führen ins Internet – so auch die der Medizin. Wir gehen diesen Weg mit Ihnen gemeinsam. Kontaktieren Sie uns einfach.