Darmkrebs: Informationen & Darmkrebsspezialisten

20.09.2021

Der Begriff “Darmkrebs” bezeichnet zusammenfassend alle bösartigen Tumorerkrankungen im Dickdarm (Kolonkarzinom) und Mastdarm (Rektumkarzinom). Mediziner bezeichnen Darmkrebs deshalb auch als kolorektales Karzinom. Die Entstehung von Tumoren im Dünndarm ist ebenfalls möglich, aber eher selten. Darmkrebs ist, geschlechtsunabhängig, die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Hier finden Sie weiterführende Informationen sowie ausgewählte Darmkrebsspezialisten und Zentren.

ICD-Codes für diese Krankheit: C18, C19, C20

Empfohlenen Darmkrebsspezialisten

Darmkrebs Fälle in Deutschland

269.194 Fälle im Jahr 2019
275.257 Fälle im Jahr 2022 ( Prognose )

Das prognostizierte Fallzahlwachstum basiert auf Angaben zur Bevölkerungsentwicklung der statistischen Bundes- & Landesämter. Die Berechnung erfolgt je Altersklasse, sodass demographische Effekte berücksichtigt werden. Die Fallzahlen basieren aus einer Vernetzung von unterschiedlichen öffentlich zugänglichen Quellen. Mittels Datenanalyseverfahren werden diese Zahlen aufbereitet und unseren Usern zugänglich gemacht.

Kurzübersicht:

  • Was ist Darmkrebs? Darmkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung, die im Darm (Dickdarm, Dünndarm oder Mastdarm) auftritt. Sie ist bei Männern und Frauen in Deutschland die zweithäufigste Krebserkrankung.
  • Entstehung: In den meisten Fällen entwickelt sich die Erkrankung aus gutartigen Darmpolypen, die über längere Zeit hinweg entarten können. 
  • Risikofaktoren: Begünstigt wird die Entwicklung durch Faktoren wie Vererbung, entzündliche Darmerkrankungen, Diabetes und ein ungesunder Lebensstil.
  • Symptome: Beschwerden treten erst bei weit fortgeschrittener Erkrankung auf. Dazu gehören u.a. Blut im Stuhl, Durchfall und Verstopfung, krampfartige Bauchschmerzen und weitere.
  • Diagnose: Die Untersuchung einer Stuhlprobe kann Aufschluss über das Vorliegen von Darmkrebs bieten. Durch eine Darmspiegelung kann der Arzt einen vorhandenen Tumor sicher erkennen.
  • Behandlung: Nur eine operative Entfernung des Tumors bietet Heilungschancen. Eine Chemotherapie im Anschluss kann die Therapie unterstützen. Eine Strahlentherapie kommt nur bei Mastdarmkrebs zum Einsatz.
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