Endometriose – ein verkanntes Frauenproblem

In Deutschland erkranken 4 bis 12 % der Frauen an Endometriose (altgriech. endon = „inneres“ und metra = „Gebärmutter“). Weltweit sind etwa 176 Millionen Mädchen und Frauen davon betroffen. Nach Myomen, ist dies die zweithäufigste gutartige Erkrankung der Geschlechtsorgane bei Frauen.

Krämpfe in der Bauchregion, Schmerzen und Übelkeit, aber auch Schmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, schmerzhafter Stuhlgang oder verstärkte Regelblutungen können Hinweise auf eine Endometriose sein. Doch meistens wird erst während der Operation das Ausmaß der Krankheit deutlich.

 

في ألمانيا يصاب حوالي 4 إلى 12% من النساء بانتباذ بطانة الرحم (باللاتينية endometriosis، باليونانية القديمة endon تعني داخلي وmetra  تعني رحم). وعلى الصعيد العالمي تعاني حوالي 176 مليون امرأة وفتاة من هذا المرض. بعد الأورام الليفية يحل انتباذ بطانة الرحم في المرتبة الثانية ضمن الأمراض المنتقلة عن طريق الاتصال الجنسي.
التشنجات في منطقة البطن والألم والغثيان وكذلك آلام الظهر وصعوبة حركة الأمعاء أو نزيف الحيض الثقيل قد تكون دليلاً على انتباذ بطانة الرحم. ولكن في معظم الحالات لا يمكن رؤية تقدم المرض إلّا على طاولة العمليات.
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Peter Oppelt kleinHerr Prof. Oppelt, wie macht sich Endometriose bei Frauen bemerkbar?

Das ist sehr unterschiedlich. Manche klagen ab der ersten Periode über Bauchschmerzen, andere kommen erst darauf, wenn sich der Kinderwunsch lange nicht erfüllt. Durchschnittlich vergehen bis zu sechs Jahre, bis man tatsächlich Endometriose diagnostiziert. Nicht alle Symptome lassen sofort auf eine Endometriose schließen.

 

Was ist der Grund dafür?

Die Krankheit lässt sich nicht an einem spezifischen Symptom sofort ausmachen. Beschwerden wie Regelschmerzen werden nur selten mit dem Verdacht einer Endometriose in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund wird häufig eine falsche Diagnosen gestellt. Es ist immer ratsam, sich ggf. eine Zweit- oder sogar Drittmeinung einzuholen.

 

Die Krankheit betrifft durchschnittlich gesehen jede 10. Frau. In Deutschland sind jährlich bis zu 40.000 Frauen davon betroffen. Können Sie sagen, was die Ursache sein kann und ob man hier Vorsorge leisten kann?

Man kennt die Ursachen nicht wirklich. Es gibt unterschiedliche Erklärungsansätze für ein so komplexes Krankheitsbild. Da man den Auslöser der Endometriose nicht kennt, ist es auch schwierig, präventiv dagegen vorzugehen.

 

Was kann man bei starken Unterleibsschmerzen dann tun, wenn man sich nicht sofort operieren lassen will?

Zunächst kann man medikamentös vorgehen (mit Schmerzmitteln), um entsprechende Symptome zu behandeln. Auch die Einnahme der Pille bringt häufig eine Linderung. Langfristig ist dies in vielen Fällen nicht ausreichend, so dass eine operative Behandlung in Erwägung gezogen werden muss. Im Falle einer Operation können dann Zysten, Verwachsungen oder so genannte Endometrioseherde, welche die Schmerzen hervorrufen, entfernt werden, was zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität führt.

 

Was erwartet einen am Kepler Universitätsklinikum hinsichtlich einer Endometrioseerkrankung? Und worauf haben Sie sich spezialisiert, Prof. Oppelt?

Wir behandeln an unserem zertifizierten Endometriosezentrum in Linz alle Formen von Endometrioseerkrankungen. Speziell die tief infiltrierende Endometriose ist ein operativer Schwerpunkt unserer Klinik. Aufgrund unseres eigenen Kinderwunsch-Zentrums liegt ein weitere Schwerpunkt im Bereich Kinderwunsch bei Endometriosepatientinnen. Eingebettet in ein internationales Netzwerk können wir jederzeit die neuesten und innovativsten Therapieoptionen (auf den einzelnen persönlich abgestimmt) anbieten.

 

Der Universitätsprofessor Dr. Oppelt ist Vorstand an der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Gynäkologische Endokrinologie am Kepler Universitätsklinikum. Hier erfahren Sie mehr über unseren Leading Medicine Guide Experten und können direkt Kontakt zum Arzt aufnehmen.

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