Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Neuronavigation
  • Hirntumorchirurgie
  • Epilepsiechirurgie
  • Epilepsie
  • Parkinson’schen Erkrankung
  • Schädelbasischirurgie
  • Wirbelsäule bzw. periphere Nervenchirurgie
  • Tumorchirurgie
  • vaskuläre Neurochirurgie
  • pädiatrische Neurochirurgie
  • funktionelle Neurochirurgie

Wir über uns

Univ.-Prof. Dr. med. Karl Rössler übernimmt mit 1. Juli 2019 die Professur für Neurochirurgie an der MedUni Wien und die Leitung der Universitätsklinik für Neurochirurgie der MedUni Wien/AKH Wien. Er war zuletzt stellvertretender Klinikdirektor der Universitätsklinik für Neurochirurgie an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Prof. K. Rösslers Forschungsschwerpunkte der vergangenen Jahre waren Neuronavigation und intraoperatives Imaging in der Epilepsiechirurgie, Hirntumorchirurgie und vaskulären Neurochirurgie am Uniklinikum Erlangen, einem der weltweit herausragenden Exzellenzzentren für intraoperative Bildgebung.

Wegweisend in der Epilepsiechirurgie

Weltweites Interesse erreichte Prof. K. Rössler speziell auch durch seine wegweisenden Erkenntnisse in der Epilepsiechirurgie. Innerhalb der „International League Against Epilepsy“ und als Board-Mitglied der „Surgical Therapies Commission“ gelangte es ihm, neue Formen dieser so wichtigen Forschungsrichtung zu entwickeln.

Damit Prof. K. Rössler seine weltweit mit großem Interesse verfolgten Forschungsprojekte unter optimalen Bedingungen weiterführen kann, entsteht an der Wiener Universitätsklinik für Neurochirurgie ein intraoperatives MRT-Zentrum. Es soll dauerhaft – gemeinsam mit der Universitätsklinik für Radiologie – ein internationales Spitzenzentrum für intraoperative Bildgebung in der Neurochirurgie etablieren.

Wichtig: interdisziplinäre Zusammenarbeit

Damit liegt ein weiteres Anliegen des Spezialisten Prof. K. Rössler auf der Hand: Für den ausgewiesenen Experten ist es enorm wichtig, die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Neurofächern der MedUni Wien zu expandieren und zu vertiefen. So soll auch ein „Comprehensive Center for Clinical Neurosciences“ etabliert werden, um die Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken für Neurologie und Psychiatrie, dem Klinischen Institut für Neurologie (Obersteiner Institut) und dem Zentrum für Hirnforschung zu verstärken. Das Ziel: Prof. K. Rössler möchte vor allem Erkenntnisse der Grundlagenforschung für neurochirurgische Therapien von Volkskrankheiten in neue Behandlungsmethoden einfließen lassen.

Dabei geht es bei weitem nicht nur um Epilepsie. Zu den besonders häufigen Krankheiten in diesem Bereich zählen auch die Parkinson’sche Erkrankung – und Depressionen. Und selbst damit sind die Synergien noch nicht am Ende, denn auch für Patienten mit Hirntumoren sollen so neue Therapien entstehen, etwa in der Zusammenarbeit mit dem „Comprehensive Cancer Center Vienna“ an der MedUni Wien, um die Präzisionsmedizin in der Onkologie auszuweiten. In vielen Bereichen wird es dort zu verstärkten interdisziplinären Kooperationen kommen – vernetzt werden etwa die neurochirurgische Wirbelsäulenchirurgie mit Unfallchirurgie und Orthopädie oder die Kinderneurochirurgie mit der Schädelbasischirurgie. Übrigens soll die MedUni Wien auch in der Gendermedizin innerhalb der Neurochirurgie eine Vorreiterrolle einnehmen.

Internationales Expertennetzwerk

Bei diesen vielen Veränderungen, die in Wien optimierte Forschungsergebnisse bringen sollen, wundert es nicht, dass Univ.-Prof. Dr. med. K. Rössler auch die internationale Vernetzung von Klinik, Forschung und Weiterbildung junger Fachkollegen vorantreibt. Natürlich zählen auch die studentische und postgraduale Lehre dazu. Geplant sind beispielsweise eine eigene Hauptvorlesung für Neurochirurgie und ein Blockpraktikum Neurochirurgie im Medizin-Curriculum an der MedUni Wien.

Es wird also spannend werden, was Univ.-Prof. Dr. med. K. Rössler in Wien vorhat. Klar ist aber jetzt schon: Der internationale Ruf vor allem der Klinik für Neurochirurgie an der Medizinischen Universität im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien wird sich noch verstärken.

Diagnostisches Leistungsspektrum

In der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin wird PatientInnen das gesamte Untersuchungs- und Therapiespektrum der modernen Radiologie und Nuklearmedizin angeboten, von Röntgen über Ultraschall, Computertomografie (CT), Magnetresonanztomografie (MRT), Positronen-Emissions-Tomografie (PET), hybride Methoden wie PET/CT und PET/MR, bis hin zu interventionellen und minimalinvasiven bildgesteuerten Verfahren.
Darüber hinaus ist die Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin mit den translationalen Forschungsclustern Medizinische Bildgebung (Medical Imaging Cluster (MIC)), Medizinische Neurowissenschaften, Kardiovaskuläre Medizin sowie der Krebsforschung/Onkologie (Comprehensive Cancer Center (CCC)) vernetzt.

Auch wird in der invasiven Epilepsiediagnostik mit einer neuen, weltweit einzigartigen Kombination aus zwei Verfahren gearbeitet: Mit der rahmenlosen Stereotaxie können Epilepsieherde im Gehirn exakt anvisiert werden. Zusätzlich kommt die intraoperative MRT zum Einsatz. Mithilfe der Bildgebung kontrollieren die Epilepsiechirurgen das Operationsfeld während des Eingriffs und reagieren sofort auf Veränderungen. Dank beider Verfahren lässt sich die Diagnostik präzise, zeitsparend und schonender durchführen.

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • Neuronavigation
  • Hirntumorchirurgie
  • Epilepsiechirurgie
  • Epilepsie
  • Parkinson’schen Erkrankung
  • Schädelbasischirurgie
  • Wirbelsäule bzw. periphere Nervenchirurgie
  • Tumorchirurgie
  • vaskuläre Neurochirurgie
  • pädiatrische Neurochirurgie
  • funktionelle Neurochirurgie

Besondere Angebote / Service / Zimmer

Wir vereinen als einzige Klinik in Österreich einen Gamma-Knife Eingriffsraum, einen endovaskulären Eingriffsraum, einen Operationssaal für Wach-Operationen, einen Operationssaal für stereotaktische Verfahren sowie eine Neurointensivstation in einem Gebäude. Dadurch können wir unseren Patienten möglichst kurze und oft überlebenswichtige Wegzeiten sowie höchste Qualität in der Behandlung gewährleisten.
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