Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Lungenkrebs
  • thorakale Erkrankungen
  • Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Nuklearmedizin
  • Diagnostik und Therapie obstruktiver Atemwegserkrankungen
  • Anästhesie, Intensivbehandlung und Schmerztherapie
  • Thoraxchirurgie (offen / VATS- videoskopisch assistierte thoraxchirurgische Verfahren / RATS – Roboter-assistierte thoraxchirurgische Verfahren

Wir über uns

Die Thoraxklinik Heidelberg ist eine der größten spezialisierten Fachkliniken für die Behandlung von Lungenerkrankungen in Europa und gehört zum Universitätsklinikum Heidelberg. Die zertifizierte Institution blickt mittlerweile auf eine über 100 jährige Tradition zurück und verfügt über die gebündelte Expertise hochqualifizierter Fachärzte. Jedes Jahr werden hier über 2000 chirurgische Eingriffe des Thorax (Brustkorb) und der Atmungsorgane durchgeführt. Die Klinik bietet 310 Betten und verzeichnet jährlich 10.500 Behandlungsfälle stationär sowie 30.100 ambulant. Seit 2009 besitzt die Thoraxklinik Heidelberg eine Zertifizierung als Lungenkrebszentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft. Durch die enge Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), als Partner des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL), und als Gründungsmitglied des Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) ist die Thoraxklinik in Wissenschaft und Forschung aktiv eingebunden. Ausdrückliches Ziel als zertifiziertes Lungenkrebszentrum ist daher auch, dass wissenschaftliche Forschungsergebnisse in der klinischen Behandlung umgesetzt werden können. Dementsprechend werden in der Thoraxklinik modernste Therapiekonzepte und Diagnostikverfahren in einem Haus eingesetzt, die dem Patienten zu Gute kommen .

 


Univ.-Prof. Dr. med. Felix Herth.jpg Univ.-Prof. Dr. med. Felix Herth

Erkrankungen

Gutartige Lungenerkrankungen

  • Lungen Check up
  • Asthma bronchiale
  • Behandlung von Pneumonien und pulmonale und extrapulmonale Tuberkulosen
  • COPD und Bronchiektasenerkrankungen
  • Diagnostik und Therapie der nicht-tuberkulösen Mykobakteriosen
  • Infektionen bei HIV-/AIDS-Patienten
  • Interstitielle Lungenerkrankungen, Lungenfibrose
  • Sarkoidose
  • Lungenbeteiligung bei extrapulmonalen Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Immunmangelzuständen etc.
  • Seltene Lungenerkrankungen

Bösartige Lungenerkrankungen

  • Diagnostik und Staging von Patienten mit Lungenkrebs und anderen bronchopulmonale Tumore
  • Präoperative Funktionsdiagnostik
  • Diagnostik und Staging des primäres Pleuramesotheliom und sekundäre Pleuratumore
  • Diagnostik und Staging Pulmonal metastasierte, extrathorakale Tumore

Leistungen

Endoskopie (eine der größten europäischen Bronchoskopieabteilungen)

  • Bronchoskopie starr/flexibel
  • Pädiatrische Bronchoskopie
  • Endosonographie (endonbronchial/endooesophageal)
  • Navigierte Bronchoskopie
  • Interventionelle bronchologische Therapie (Laser, Elektrokoagulation, Stenteinlage, Brachytherapie mit intrabronchialer Bestrahlung)
  • Endoskopische Lungenvolumenreduktion
  • Endoskopische Asthmatherapie Internistische Thorakoskopie (Rippenfellspiegelung) zur Abklärung und Behandlung von Pleuraergüssen

Beatmungsmedizin

  • Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Heimbeatmung bei chronisch-ventilatorischer Insuffizienz
  • Nicht-invasive Maskenbeatmung bei akuter und chronischer atemmuskulärer Schwäche
  • “weaning” (Beatmungsentwöhnung) bei Patienten mit Langzeitbeatmung

Schlafmedizin

  • Akkreditierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
  • Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen

Cardiopulmonales Funktionslabor

  • Bodyplethysmographie
  • Spirometrie
  • Diffusionskapazität
  • Blutgasanalyse
  • Spezifischer und unspezifischer Provokationstest
  • Allergiediagnostik
  • Rhinomanometrie
  • Compliancemessungen
  • Messung der Atemarbeit
  • CO2-Rückatmung
  • Ruhe-, Belastungs-, Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruckmessung
  • Spiroergometrie
  • Echokardiographie
  • Stress-Echokardiographie
  • Transösophageale Echokardiographie
  • Gefäß-Doppler
  • Thoraxschall
  • Ultraschallgesteuerte Lungen- und Pleurapunktionen
  • Perikarddrainagen
  • Rechtsherzkatether

Univ.-Prof. Dr. med. Michael Thomas Univ.-Prof. Dr. med. Michael Thomas

Erkrankungen

  • Lungenkarzinom
  • Mesotheliom
  • Thymusstörungen
  • Lungenmetastasen
  • Sonstige maligne Erkrankungen mit thorakaler Manifestation

Leistungen:

  • täglich interdisziplinäre Fallkonferenzen
  • Molekulare Diagnostik (NGS Sequencing)
  • Koordination Operation, Strahlentherapie, Systemtherapie
  • individuell angepasste Therapiekonzepte
  • Multimodale Therapieansätze
  • Molekulare Therapie
  • Immuntherapie
  • Durchführung klinischer Studien
 

Prof. Dr. med. Claus  Peter Heußel.jpg Prof. Dr. med. Claus Peter Heußel

Die "Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit Nuklearmedizin" bietet ein breites Spektrum diagnostischer und interventioneller Verfahren, modernster bildgebender Techniken und zahlreicher Geräte. Diese werden am gesamten Körper eingesetzt.

Hierzu gehören:

  • Mehrschicht-Computertomografie (CT, MSCT)
  • Magnetresonanztomografie (MR, MRT, MRI, NMR, Kernspintomographie)
  • Interventionelle Radiologie (Biopsie, Tumorablation)
  • Projektionsradiografie (konventionelles Röntgen) und Durchleuchtung
  • Sonografie (Ultraschall, Doppler/Duplex)
  • Nuklearmedizin (Szintigrafie)
  • Positronenemissionstomographie (PET/CT in Zusammenarbeit mit der Uni-Heidelberg)

Computertomografie

  • Hochauflösendes CT zur Diagnostik von Lungengerüsterkrankungen
  • Dynamisches CT der Atemwege zur Kollapsdiagnostik
  • CT-gesteuerte Biopsie aus nahezu alles Körperregionen
  • CT-gesteuerte Tumorablation in der Lunge
  • CT-gesteuerte Schmerztherapie
  • CT-gesteuerte Herdmarkierung vor Operationen
  • Gefäßdarstellung (Angio-CT) der Kopf-, Hals- und Thorax- und Abdominalregion
  • Mehrphasen-CT zur Tumordiagnostik
  • Knochendichtemessungen
  • Präoperative und präinterventionelle Diagnostik im Rahmen der Navigation in Zusammenarbeit mit der interventionellen Pneumologie und Thoraxchirurgie

Magnetresonaztomografie

  • MRT der Lunge (besonders bei strahlenempfindlichen jungen Patienten und Schwangeren oder häufig wiederholten Untersuchungen)
  • MRT der Lungendurchblutung (Perfusion)
  • Kontrastmittelfreie Darstellung von Lungenembolien
  • MRT der Luftröhre (Trachea, Atemwegskollaps) während freier Atmung
  • MRT der Zwerchfellbewegung während freier Atmung
  • MRT des Herzens und Flussmessungen, z.B. bei Lungenshunts, arterio- venöse Malformationen (AVM), Lungenvenenfehlmündungen, Lungenhochdruck
  • MRT des Brustbeins (Sternum)
  • MRT der Nasennebenhöhlen
  • Ganzkörper-MRT (orientierende Untersuchung)
  • MR-Angiografie (Gefäßdarstellung: Arterien und Venen von Kopf und Hals, Brust- und Bauchraum, Becken und Beine)
  • MR-Cholangio-Pankreatikografie (MRCP, Darstellung der Gallenwege und Bauchspeicheldrüsengänge)
  • Diffusions-MRT (akute Schlaganfal- und Tumordiagnostik)

Sonografie

  • Biospie und Intervention
  • Farb-Dupley
  • Anwendungsbereiche sind Erkrankungen des Abdomens, der Thoraxwand, der Weichteile, des Halses, der Lymphknoten einschließlich Schilddrüse

Nuklearmedizin

  • Skelettszintigrafie (Knochenszintigraphie)
  • Ventilationsszintigraphie der Lunge
 

Univ.-Prof. Dr. med. Hauke Winter.jpg Univ.-Prof. Dr. med. Hauke Winter

Erkrankungen:

  • Lungenkarzinom
  • Lungenmetastasen
  • Pleuraerguss
  • Emphyseme
  • Pleuramesotheliom
  • Thoraxwand-Deformitäten (Trichterbrust-Kielbrust)
  • Erkrankungen der Luftröhre
  • Thymustumore/Myasthenie
  • Sarkome auch im Kindesalter
  • Brustwandtumore
  • Mediastinale Tumore
  • Pancoasttumore
  • Pleuramesotheliom

Leistungen:

  • videoassistierte minimal-invasive Verfahren („Schlüsselloch-OP“) – uniportal / multiportal
  • offene Standardeingriffe („Thorakotomie“)
  • komplexe Multiviszeralresektionen sowie rekonstruktive Eingriffe an der Thoraxwand
  • Radiofrequenzablation (RFA) -> Prof. Heussel
  • Laserchirurgie
  • Plastische Burstwandchirurgie
  • Plastische Deckung Thoraxwand
  • DaVinci-Operationsrobotersystem
  • Lungenvolumenreduktion
  • Lungenempyemchirurgie
  • Trachearesektionen
  • Port-Implantationen
  • OP unter ECMO
  • Zwerchfellraffung
  • HITHOC – hypertherme intrathorakale Chemoperfusion
  • Pleurektomie, P3D-Operation
  • Mediastinoskopie

Bei Bedarf werden chirurgische Eingriffe gemeinsam mit benachbarten operativen Fächern der Universität Heidelberg (Plastische Chirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie, Herzchirurgie, Viszeralchirurgie) durchgeführt


Priv.-Doz. Dr. med. Werner Schmidt .jpg Priv.-Doz. Dr. med. Werner Schmidt

Allgemeinanästhesie bei diagnostische Eingriffe

Intensivmedizin:

  • Überwachung nach großen operativen Eingriffen
  • Entwöhnung von Patienten nach Langzeitbeatmung
  • Übernahme von Weaning-Patienten

Schmerztherapie:

  • postoperative, intensiv schmerztherapeutische Betreuung
  • intravenöser Schmerzmittel (PCA-Pumpe)
  • Verabreichung von Lokalanästhetika, z.B. örtliche Betäubungsmittel über einen Periduralkatheter (rückenmarksnahe Anästhesie)
  • Schmerzdienst, der auch bei Schmerzproblemen von Krebspatienten jederzeit angefordert werden kann

Lungenkrebszentrum Heidelberg Lungenkrebszentrum

Ziel eines Lungenkrebszentrums ist es, durch die Einhaltung verbindlicher Qualitätsstandards an Bronchialkarzinom erkrankten Patienten eine optimale, umfassende Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Lungenkrebs zu ermöglichen.

Jedem Patienten stehen die modernsten, nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgerichteten Methoden der Diagnostik und Behandlung zur Verfügung.

Jährlich werden mehr als 800 Patienten mit neu diagnostiziertem Lungenkrebs in der Thoraxklinik behandelt. Das Ziel ist, Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in klinisch anwendbare Untersuchungen umzusetzen ("Translational Research"). Aus der Gesamtheit der erfassten diagnostischen Informationen ergeben sich individuelle Profile von Patienten. Diese bilden zusammen mit etablierten klinischen Parametern die Grundlage für eine an aktuellen Leitlinien ausgerichtete und gleichzeitig auf den individuellen Patienten optimal abgestimmte Therapie.

Zu einem zertifizierten Lungenkrebszentrum gehört auch die enge Kooperation mit der hausinternen Psycho-Onkologie, der Seelsorge und dem Sozialdienst.

Eine derart fachübergreifende und gut organisierte Vernetzung der Abteilungen Pneumologie, Thoraxchirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Anästhesie mit dem Pflegedienst, den Funktionsabteilungen und dem Psychosozialen Dienst „unter einem Dach“ bietet eine zügige und umfassende Versorgung mit dem Ziel einer langfristigen Verbesserung der Heilungschancen und der Überlebensqualität bei Lungenkrebspatienten.

Eine wesentliche Vorgabe und Kernelement für die Zertifizierung ist die Behandlung im interdisziplinären Konzept unter Einbeziehung aller Hauptbehandlungspartner bestehend aus Pneumologen, Thoraxchirurgen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Anästhesisten. In unserer Klinik wird diese Interdisziplinarität schon seit vielen Jahren als Standard unserer Therapieentscheidung angesehen und gelebt.

Alle Chefärzte - oder deren Stellvertreter – nehmen an der wöchentlichen großen Tumorkonferenz teil. Zudem ist in unserer Klinik eine tägliche, gemeinsame Indikationskonferenz seit Jahren etabliert. Bei Patienten, die sich erstmals in unserer Klinik vorstellen, wird im interdisziplinären Konzept durch Chefärzte/Oberärzte der genannten Abteilungen die weitere Diagnostik festgelegt.

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