Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Leistenhernie
  • Nabelhernie
  • Narbenhernie inkl. Komponenten-Separation
  • Bauchwandhernie
  • Schenkelhernie
  • Zwerchfellhernie
  • Parastomale Hernien
  • Rektusdiastase
  • Sportlerleiste
  • Hernien des Beckenbodens
  • Lumbale Hernien
  • Chronische Leistenschmerzen

Wir über uns

PD Dr. Philipp Kirchhoff und PD Dr. Henry Hoffmann bieten Ihnen als ausgewiesene Hernien-Experten die vollumfängliche Abklärung und individualisierte Therapie bei Leistenbruch, Nabelbruch, Narbenbruch inkl. parastomaler Hernie, Bauchwandbruch, Schenkelbruch, Zwerchfellbruch und Sportlerleiste an.

Eingeweidebrüche (Hernien) gehören zu den häufigsten chirurgischen Erkrankungen. Weltweit werden jährlich ca. 20 Mio. Hernien-Operationen durchgeführt. In der Schweiz unterziehen sich jedes Jahr ca. 16.000 – 18.000 Patienten einer Hernien-Operationen. Bei Hernien bestehen krankhafte Lücken in der Bauchwand oder im Zwerchfell, durch die sich infolge des Bauchinnendrucks ein aus Bauchfell bestehender Bruchsack nach außen wölben kann. Baucheingeweide - wie beispielsweise Darmschlingen - können in diesen Bruchsack eintreten, so dass bei jedem Eingeweidebruch prinzipiell die Gefahr der Einklemmung oder Schädigung dieser Darmschlingen besteht. Aus diesem Grund sollte bei jedem Eingeweidebruch (Hernie) frühzeitig eine chirurgische Beurteilung durch einen Experten erfolgen, um die operative Sanierung der Hernie zu planen.

Hernien-Operationen werden bei uns stets analog internationalen Leitlinien durchgeführt. Dabei hängt die Wahl der Operationstechnik davon ab, welcher Hernien-Typ besteht, ob es schon Vor-Operationen in diesem Gebiet gab und welche Bedürfnisse unsere Patienten äußern. Am Universitären Hernienzentrum Basel bieten wir Ihnen daher das komplette Spektrum an verschiedenen Hernienoperationen an. In aller Regel werden Hernienoperationen (Leistenbruch, Nabelbruch, Narben- und Bauchwandbruch usw.) heutzutage in der sogenannten Schlüssellochtechnik (Laparoskopie, minimal-invasive Chirurgie) operiert. Damit werden größere Hautschnitte und längere Spitalaufenthalte vermieden sowie die Erholungszeit nach der Operation verkürzt. In einigen Fällen muss jedoch eine offene Operation durchgeführt werden, zum Beispiel bei sehr großen Bauchwandbrüchen bzw. Narbenhernien.

Die Qualität der Versorgung unserer Hernien-Patienten hat höchste Priorität für uns. Als einzigem Universitätsspital der Schweiz wurde uns das Gütesiegel "qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) verliehen. Das Gütesiegel wird an Kliniken vergeben, welche die Hernienchirurgie analog evidenzbasierter wissenschaftlicher Standards durchführen und sich an einem internationalen Qualitätssicherungsprogramm für die gesamte Hernienchirurgie beteiligen. Die Ergebnisse der Hernien-Operationen werden hierbei durch uns wissenschaftlich erfasst und bis zu zehn Jahre nachverfolgt, um auch später auftretende Probleme sicher zu erkennen. Auf der Basis dieser Ergebnisse können wir in Kooperation mit den internationalen Experten dann die besten Therapieoptionen für unsere Patienten erarbeiten. In enger Kooperation mit anderen Fachgesellschaften in Deutschland und Österreich tragen wir ausserdem in der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Hernien zur Erarbeitung patienten- und qualitätsorientierter Behandlungspfade in der Hernienchirurgie bei.


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→ Hernienchirurgie 2.0


Diagnostisches Leistungsspektrum

Am Universitären Hernienzentrum Basel bieten wir Ihnen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kollegen der Radiologie und Gastroenterologie eine umfassende diagnostische Abklärung an. Dazu gehören die komplette radiologische Diagnostik (Röntgen, Ultraschall, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Duplex-Sonographie), die interventionelle Diagnostik (Angiographie, bildgestützte Punktion und Therapien) und die endoskopische Diagnostik (Magenspiegelung, Darmspiegelung).

Therapeutisches Leistungsspektrum

1. Operationen von Leistenhernien mit Netz
- minimal-invasive Verfahren mit Netz: TAPP und TEP
- offene Verfahren mit Netz: Lichtenstein, Rives-Stoppa und TIPP
- offene Verfahren ohne Netz: Shouldice

2. Operation von Bauchwandhernien, Narbenhernien und Nabelhernien
- minimal-invasive laparoskopische Verfahren (laparoskopisches IPOM)
- offene Verfahren mit Netz (Sublay-Operaton, offenes IPOM)
- offene (TAR) und endoskopische Komponenten-Separation (ECS) bei großen Hernien der Bauchwand
- Vorbehandlung von großen Bauchwand-Hernien mit Botox (Botulinum-Toxin A)

3. Operation der Rektusdiastase
- offene, minimal-invasive Operation (Endoskopisch assistierte Linea-alba Rekonstruktion, ELAR)
- laparoskopische Operation (IPOM)

4. Operation von Zwerchfellbrüchen
- Laparoskopische Hiatus-Hernienoperation mit Fundiplicatio

5. Versorgung der Sportlerleiste
- Offene Minimal-Repair Technik
- Laparoskopische Technik (TEP, TAPP)

6. Interdisziplinäre Behandlung von chronischen Leistenschmerzen mit dem kompletten konservativen und operativen Therapiespektrum

7. Offene und minimal-invasive Operation aller Erkrankungen der Bauchorgane (Gallenblase, Blinddarm, Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, Dickdarm, Milz)

8. Operation von proktologischen Erkrankungen (Hämorrhoiden, Fisteln, Analprolaps, Rektumprolaps)

Besondere Angebote / Service / Zimmer

Besondere Angebote

Wir bieten Ihnen neben unserer Herniensprechstunde auch jederzeit die Einholung einer Zweitmeinung inkl. umfassender Diagnostik und Beratung an.
Im Rahmen der qualitätsgesicherten Hernien-Chirurgie kontrollieren wir unsere Hernienpatienten nach 1 Jahr, nach 5 Jahren und nach 10 Jahren nochmals nach und stehen jederzeit als Ansprechpartner bei Problemen direkt zur Verfügung.

Service & Zimmer

Allgemein versicherte Patienten liegen in Zweibett-Zimmern mit eigenem TV, WLAN. Privatpatienten liegen in einem Einzelzimmer mit TV, WLAN, Hotellerie-Service und Panorama-Aussicht auf die Stadt Basel.


Das neue Verpflegungskonzept des Unispitals Basel sieht eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten vor. Als erstes Spital in der Schweiz erhalten unsere Patientinnen und Patienten die Möglichkeit, jederzeit warme oder kalte Mahlzeiten zu bestellen. Die Gerichte können aus einer Karte mit 23 Menüs und Einzelkomponenten ausgewählt werden und werden direkt auf den Bettenstationen aufbereitet. Dabei geht das Hotellerie-Personal auf die Wünsche der Patientinnen und Patienten ein und führt eine individuelle Beratung durch. Bereits wenige Minuten nach der Bestellung kann das Essen dann serviert werden.

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Ausgesuchter Experte im Fachbereich Hernienchirurgie

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Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Hernien

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