Prävention / Vorsorge / Diagnostik - Medizinische Experten

Hier finden Sie medizinische Experten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Prävention / Vorsorge / Diagnostik. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.
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Hintergrund Diagnostik

Die Diagnostik ist das wichtigste Instrument der Medizin, um eine Krankheit festzustellen und klar definieren zu können. Nur durch eine richtige Diagnose kann ein Patient korrekt behandelt, seine Krankheit gegebenenfalls gelindert oder sogar geheilt, werden.

Mittels Diagnostik werden gezielt bestimmte Werte untersucht, um eine Krankheit auszuschließen oder eindeutig zu erkennen. Danach kann zum Beispiel eine medikamentöse Therapie, ein chirurgischer Eingriff oder die Kombination aus mehreren Therapieverfahren die Krankheit des Patienten lindern oder heilen.

Dabei gibt es verschiedene Methoden und Schritte zur Diagnose.

Häufigkeit Diagnostik

Die Diagnostik ist Teil jedes Arztbesuches, um die vorliegende Krankheit identifizieren und richtig behandeln zu können. Die Diagnosestellung besteht aus verschiedenen Methoden, die einem Handwerk ähneln, das jeder Arzt während seines Medizin Studiums lernt und durch seine praktische Ausbildung perfektionieren kann.

Durch diese unterschiedlichen Untersuchungen können gewisse Symptome einer Krankheit eindeutig zugeordnet werden. Im Anschluss kann der Arzt über die richtige Therapie entscheiden.

Die Einordnung der Symptome durch die Diagnose kann bei manchen Krankheitsbildern von entscheidender Bedeutung sein und spielt besonders bei einer medikamentösen Behandlung eine wichtige Rolle.

Techniken der Diagnostik

Die Diagnostik bedient sich verschiedener Methoden. Durch die verschiedenen Untersuchungsmethoden können Symptome und Anzeichen einer Krankheit unterschieden und richtig eingeordnet werden. Wenn der Hausarzt die Krankheit nicht unmittelbar behandeln kann, wird der Patient zu einem Facharzt überwiesen, dessen Fachrichtung die beschriebenen Symptome abdeckt.

Ein Facharzt hat nach seinem Grundstudium der Humanmedizin eine zusätzliche und langjährige Weiterbildung in seiner Fachrichtung absolviert und spezifische Untersuchungsmethoden, Krankheitsbilder und dazu gehörige Therapien kennengelernt.

Die Facharztausbildung ist ein langjähriger Prozess der einen Arzt zu einem Spezialisten auf seinem Gebiet ausbildet. Während das Studium der Humanmedizin schon sehr umfangreich ist, lernt der Arzt in seiner Facharzt Ausbildung noch intensiver die Fakten für sein Spezialgebiet.

Die Facharztausbildung für Innere Medizin beträgt beispielsweise sechs Jahre. Die Weiterbildung zum Kardiologen, Nephrologen oder Gastroenterologen beispielsweise nimmt weitere Jahre in Anspruch.

Dadurch ist sichergestellt, dass der Facharzt tatsächlich Spezialist auf seinem Gebiet ist. Regelmäßige Fortbildungen ermöglichen eine ständige Aktualisierung des Expertenwissens. Zusätzlich ist auch die Medizintechnik immer auf dem Laufenden und die Ausstattung der Ärzte, Praxen und Kliniken immer modern.

Verschiedene Wege zur Diagnose

Für eine genaue Diagnosestellung sind unterschiedliche eingehende Untersuchungen notwendig. Nur so können die Symptome entsprechend beurteilt und die Krankheit benannt werden.

Während einige Diagnosen einfach zu stellen sind, weil ihre Symptome äußerlich sichtbar sind, benötigen andere Diagnosen mehrere unterschiedliche Untersuchungen, um eine eindeutige Diagnose zu ermöglichen.

Ein grippaler Infekt ist anhand seiner Symptome „leicht“ zu diagnostizieren und oft schon äußerlich sichtbar. Die sogenannte Inspektion, das Abhorchen mit dem Stethoskop, eine Kontrolle des Rachens und gegebenenfalls Fieber messen, reichen aus.

Für die Diagnose eines Tumors (und damit Krebs ) werden bis zur Diagnosestellung weitaus mehr Untersuchungsmethoden benötigt. Dazu gehört meistens als erstes der Hausarztbesuch mit Anamnesegespräch. Dann die Blutentnahme und Ultraschalluntersuchungen, Röntgenbilder oder andere bildgebende Verfahren, die durch Radiologen durchgeführt werden. Erst im Anschluss werden weitere MRT oder CT-Untersuchungen angesetzt, bevor in den meisten Fällen eine Gewebeprobe Aufschluss über die Krankheit gibt. Diese wird zum Beispiel durch eine Biopsie entnommen und anschließend unter einem Mikroskop untersucht. Erst dadurch ist eine genaue Diagnose des Tumors und damit die Anordnung der richtigen Therapie möglich.

Untersuchungsmethoden der Diagnostik

Die Diagnostik ist Bestandteil jedes Arztbesuches und für den Patienten nicht immer neu. In der Regel sind nur spezielle Verfahren wie MRT, CT, Biopsien, Endos- oder Bronchoskopien völlig ungewohnt.

Zu den normalen Untersuchungsmethoden, die zur Diagnosefindung dienen, gehört an erster Stelle die sogenannte Anamnese, dann die klinische Untersuchung, zu der das äußerliche Betrachten des Patienten, das Abtasten und Abklopfen schmerzender Organe und das Abhören zählen.

Erst im Anschluss können weitere Untersuchungen folgen. Dazu gehören die Laboruntersuchungen (Blut, Harn, Stuhl, mikrobiologisch) und apparative (bildgebende) Verfahren.

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