Prävention / Vorsorge / Diagnostik - Medizinische Expertensuche und Informationen

Hier finden Sie ausgesuchte medizinische Experten und Spezialisten in Kliniken und Praxen für die Diagnose, Behandlung, Operation und Rehabilitation im Bereich Prävention & Diagnostik in Deutschland. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.

Medizinische Experten für folgende Fachkategorien im Bereich Prävention & Diagnostik finden

Alternative BehandlungsmethodenNuklearmedizinPrävention / Vorsorge / DiagnostikRadiologieSportmedizin

Spezialisten für folgende Behandlungsschwerpunkte finden

AÄBCDEFGHIJKLMNOÖPQRSTUÜVWXYZ9
A
B
C
D
E
G
H
I
K
L
M
N
O
P
R
S
T
Ü
V

Allgemeine Informationen zum Bereich Prävention / Diagnose / Vorsorge / Radiologie

Die medizinische Prävention, auch Präventivmedizin oder Krankheitsprävention genannt, dient der Vorbeugung und Früherkennung von Neuerkrankungen, insbesondere bei Risikogruppen, sowie der Verhinderung eines Wiederauftretens oder Fortschreitens bereits bestehender Erkrankungen. Die Präventivmedizin umfasst daher unter anderem die gesundheitliche Aufklärung der Bevölkerung, die Beurteilung des allgemeinen Gesundheitsstatus von Patienten im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen und die Vorsorge weitverbreiteter, oft erblich bedingter Erkrankungen.

Ziel der Präventivmedizin ist es zum einen, das Auftreten von Krankheiten zu vermeiden, und zum anderen, Krankheiten an ihrer Verbreitung zu hindern. Auf diese Weise sollen die Auswirkungen von Krankheiten auf die Krankheitshäufigkeit (Morbidität) und die Sterberate (Mortalität) der Bevölkerung vermindert werden. Die zentrale Strategie, um dies zu erreichen, besteht darin, Krankheiten zurückzudrängen oder ganz auszuschalten.

Medizinische Spezialisten für Prävention / Diagnose / Vorsorge

Experten in der Prävention und Vorsorge beschäftigen sich weitgehend mit der Beurteilung des allgemeinen Gesundheitsstatus eines Menschen und der Vorsorge für weitverbreitete, oft erblich bedingte Krankheiten und Krebserkrankungen. Wichtige allgemeine Maßnahmen zur Vorsorge und gesundheitlichen Aufklärung, die von Experten für Prävention / Diagnose / Vorsorge in der Präventivmedizin eingesetzt werden, sind unter anderem der Gesundheitscheck, Check-up-Untersuchungen und das Bewegungscoaching.

Einen wichtigen Teil der Prävention stellt zudem die Krebsvorsorge dar. Hierzu gehören insbesondere die Darmkrebsvorsorge und die Brustkrebsvorsorge. Darüber hinaus gehören auch die Diabetesvorsorge zur Vorbeugung und Früherkennung der Zuckerkrankheit, sowie Untersuchungen zur Vorsorge von Herz-Kreislauf-Krankheiten wie das Belastungs-EKG, zum Leistungsspektrum der Präventivmedizin.

Medizinische Spezialisten für Radiologie

Zur Früherkennung und Diagnose von Krankheiten bedient sich die Präventivmedizin insbesondere der bildgebenden Diagnostik der Radiologie. Radiologen verwenden elektromagnetische und mechanische Wellen dazu, Erkrankungen aller Art zu diagnostizieren und zu behandeln. Die Computertomographie (CT), die Magnetresonanztomographie (MRT), die Röntgenuntersuchung, die Ultraschalluntersuchung, die Doppler-Sonographie, die Duplex-Sonographie und die Szintigraphie stellen dabei die gängigsten Verfahren in der Radiologie dar und werden in der Regel von einem Röntgenarzt durchgeführt.

Verschiedene Arten der Prävention

Die Präventivmedizin setzt, anders als die kurative Therapie, in der Regel bereits vor dem Auftreten einer Erkrankung ein. Dabei werden mit der Primärprävention, der Sekundärprävention, der Tertiärprävention und der Quartärprävention vier verschiedene Arten der Prävention unterschieden.

Die Primärprävention kommt zum Einsatz, noch ehe eine Krankheit aufgetreten ist, und zielt darauf ab, eine Erkrankung zu verhindern. Zu den Maßnahmen dieser Art der Prävention, die sich vor allem an Risikogruppen, Gesunde sowie Personen ohne Krankheitssymptome richtet, gehören unter anderem Impfungen, das Bewegungscoaching und schulische Maßnahmen zur Ernährung oder Stressbewältigung.

Im Frühstadium einer Krankheit kommt die Sekundärprävention zum Einsatz, die der Früherkennung von Krankheiten dient und Krankheiten an ihrem Fortschreiten und ihrer Chronifizierung hindern soll. Diese Art der Prävention richtet sich vor allem an Menschen, die zwar gesund und symptomlos sind, durch die Teilnahme an der Präventionsmaßnahme aber zu Patienten werden.

Die Tertiärprävention soll verhindern, dass bereits bestehende Erkrankungen nach einer Akutbehandlung erneut auftreten und fortschreiten. Zielgruppe der Tertiärprävention sind unter anderem Patienten mit chronischen Erkrankungen und Patienten, die nach einer Erkrankung an einer Rehabilitation teilnehmen. Die Quartärprävention zielt darauf ab, unnötige medizinische Maßnahmen und eine Übermedikalisierung zu verhindern.

Neben einer Unterscheidung in Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärmedizin, ist in der Präventivmedizin auch eine Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention möglich. Während die Verhaltensprävention (personale Prävention) durch Aufklärung und Information Einfluss auf den individuellen Gesundheitszustand und das individuelle Gesundheitsverhalten der Patienten nehmen möchte, versucht die Verhältnisprävention (strukturelle Prävention) durch Veränderungen der Lebensbedingungen der Menschen Einfluss auf deren Gesundheit zu nehmen.