Fadenlifting - Medizinische Experten

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität, die Konturen erschlaffen und Falten entstehen. Für die Straffung der Gesichtshaut stehen neben operativen Verfahren auch minimalinvasive Methoden wie das Fadenlifting zur Verfügung. Minimalinvasive Techniken zur Faltenbehandlung gewinnen zunehmend an Bedeutung. So ist das Fadenlifting heute eine der gefragtesten Techniken.

Weitere Informationen zum Fadenlifting finden Sie im Text weiter unten.

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Fadenlifting - Weitere Informationen

Beim Fadenlifting handelt es sich um eine Form der Faltenbehandlung, die in der ästhetischen Medizin immer häufiger nachgefragt und angewandt wird. Anders als das herkömmliche Facelifting kommt diese Form der Faltenbehandlung ganz ohne Schnitte aus. Es werden lediglich Fäden unter der Haut platziert, um die Haut zu glätten und zu straffen. Möglich ist die Anwendung des Fadenliftings beispielsweise im Gesicht, am Hals und im Dekolleté. Auch Orangenhaut und überdehnte Hautpartien lassen sich mithilfe des Fadenliftings behandeln.

Wie läuft ein Fadenlifting ab?

Das Fadenlifting dient der Hautstraffung und findet in erster Linie Anwendung im Gesichtsbereich. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt und es ist kein längerer Klinikaufenthalt notwendig. Die Dauer des Eingriffs beträgt etwa eine Stunde.

Um den Bereich, der gestrafft werden soll, etwas zu betäuben, nutzt der Arzt in der Regel ein Lokalanästhetikum. Manche Ärzte bieten ihren Patienten den Eingriff auch bei leichtem Dämmerschlaf oder Vollnarkose ab. Allerdings sind diese Narkosearten bei einem Fadenlifting nicht üblich.

Bevor der Arzt die Fäden einsetzt, analysiert er den Einsatzbereich und zeichnet an, wie er die Fäden legen möchte. Anschließend werden die Fäden mit einer Hohlnadel unter die Haut gesetzt. Einige Ärzte verwenden Fäden mit Widerhaken, so dass die Fäden nicht verrutschen können.

Sitzt der Faden an der richtigen Stelle, ist die Behandlung abgeschlossen. Der Patient kann umgehend wieder seinen üblichen Tätigkeiten nachgehen. In der Regel werden Fäden genutzt, die sich selbst auflösen. Die Entfernung der Fäden ist daher nicht notwendig. Um die Fäden herum bildet sich Kollagen, welches zur Straffung und Verdickung der Haut beiträgt.

Ein Fadenlifting eignet sich für folgende Bereiche:

  • Augenbereich
  • Stirn
  • Schläfen
  • Anhebung der Augenbrauen
  • Wangen
  • Kiefer
  • Nasolabialfalten
  • Falten zwischen Mund und Kinn
  • Falten in den Mundwinkeln
  • Falten vor dem Ohr
  • Straffung und Glättung des Dekolletés
  • Straffung und Glättung des Halses
  • Glättung der Haut an Oberarmen, Bauch und weiteren Körperbereichen

Welche Vorteile bietet mir ein Fadenlifting?

Das Fadenlifting ist ein minimalinvasives Verfahren, das schnell durchgeführt werden kann und ein natürliches Ergebnis liefert. Erfahrungen haben gezeigt, dass das Fadenlifting anders als andere Methoden der Faltenbehandlung keine Narben hinterlässt. Es entstehen lediglich kleine Einstichstellen in der Haut, die jedoch schnell abheilen. Der Patient muss sich daher nicht lange schonen, sondern ist umgehend wieder gesellschaftsfähig und einsatzfähig.

Der Arzt muss zudem keine Vollnarkose vornehmen. Das Fadenlifting gilt daher als besonders schonend. Für viele Patienten ist das Fadenlifting aufgrund dieser Vorteile und der guten Ergebnisse sehr attraktiv. Hinzukommt, dass die Fäden für die Glättung und Straffung unterschiedlicher Körperpartien genutzt werden können. Der Arzt kann mit dem geschickten Einsetzen der Fäden Mimikfalten beheben, den Wangen mehr Volumen verleihen, die Gesichtskonturen korrigieren und die Augenbrauen anheben. Insgesamt wirkt das Gesicht durch ein Fadenlifting frischer, wacher und jünger.

Die Vorteile des Fadenliftings auf einen Blick:

  • Es bleiben keine Narben zurück
  • Die Heilungszeit ist kurz
  • Viele Einsatzmöglichkeiten
  • Minimalinvasiver Eingriff
  • Schonendes Verfahren
  • Ergebnisse sofort sichtbar
  • Natürliches Ergebnis
  • Neues Bindegewebe wird gebildet
  • Kann mit anderen Verfahren kombiniert werden

Welche Risiken sind mit einem Fadenlifting verbunden?

Das Fadenlifting gilt als sehr schonend und es nicht mit Einschnitten verbunden. Das Risiko für Komplikationen ist sehr gering. Im Vergleich zu den invasiven Eingriffen kommt es beim Fadenlifting seltener zu Infektionen. Vor dem Eingriff muss jedoch geklärt werden, ob der Patient auf die verwendeten Materialien mit Unverträglichkeiten oder Allergien reagiert oder andere Nebenwirkungen zu erwarten sind. Im Anschluss an das Fadenlifting können Blutergüsse und Schwellungen entstehen. Diese Probleme sind kein Grund zur Sorge und heilen in der Regel schnell wieder ab.

Welche Nachteile hat das Fadenlifting?

Ein Nachteil dieser Form der Faltenbehandlung ist, dass das Ergebnis nicht dauerhaft bestehen bleibt. Die verwendeten Fäden lösen sich nach einer gewissen Zeit auf und die glättende Wirkung lässt nach. Auch wenn sich um die Fäden herum neues Gewebe gebildet hat, kann dieses auf Dauer die Haut allein nicht straff und glatt halten. Aus diesem Grund muss das Fadenlifting regelmäßig wiederholt werden. Etwa alle zwei bis drei Jahre muss die Hautstraffung mithilfe der Fäden wiederholt werden.

Welche Kosten entstehen durch ein Fadenlifting?

Wie hoch die Kosten für ein Fadenlifting ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die Wahl des Arztes, der Klinik sowie Ausmaß und Dauer des Eingriffs spielen eine wichtige Rolle. Ein Fadenlifting kann um die 500 Euro oder bis zu mehreren Tausend Euro kosten. Wenn Sie sich für ein Fadenlifting interessieren, lassen Sie sich am besten persönlich beraten und erfragen die Kosten beim Arzt Ihrer Wahl. Die Kosten für ein Fadenlifting muss der Patient selbst tragen.

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