Schönheit kennt kein Alter – Kleine Eingriffe für natürliche Attraktivität

Lidkorrektur, Faltenbehandlung und Haartransplantation: Immer mehr Frauen und Männer erfüllen sich den Wunsch nach einem frischen und jüngeren Aussehen durch einen ästhetischen Eingriff. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die häufigsten Verfahren zur Verjüngung des Gesichts sowie über den Ablauf, die Wirkung und de Heilungsprozess des jeweiligen Eingriffs.

Im Winter, wenn es draußen nass und kalt ist, fühlen sich viele Menschen müde und erschöpft. Ausreichend Schlaf, Sport, gesunde Ernährung und frische Luft helfen gegen ein abgespanntes und mattes Aussehen. Doch nicht alle altersbedingten Veränderungen im Gesicht lassen sich durch einen gesunden Lebensstil korrigieren.

Ästhetisch-Plastische Verfahren können Falten glätten, Gesichtszüge straffen und damit nachhaltig das Aussehen verbessern. Welche Verfahren es im Gesichtsbereich gibt und was dabei zu beachten ist, erfahren Interessierte am besten in einem ausführlichen Beratungsgespräch direkt beim Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Themenübersicht dieses Artikels

Übersicht über die gefragtesten Eingriffe zur Gesichtsverjüngung

Frauen stehen ästhetischen Operationen und Behandlungen nach wie vor aufgeschlossener gegenüber als Männer. Laut einer Schätzung der VDÄPC (Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen) werden 50 Prozent der ästhetisch-chirurgischen Eingriffe bei Frauen im Gesichtsbereich durchgeführt.

Die häufigsten ästhetischen Eingriffe bei Frauen sind:

  1. Faltenbehandlung mittels Botulinumtoxin
  2. Lidkorrektur
  3. Lifting (Facelift/Stirnlift)

Jedoch steigt die Zahl der Männer, die die Möglichkeiten der ästhetisch-plastischen Chirurgie nutzen, um frischer und attraktiver zu wirken. So werden rund 15 Prozent aller ästhetisch-chirurgischen Eingriffe inzwischen bei Männern durchgeführt, davon etwa 75 Prozent im Gesicht.

Männer lassen häufig die folgenden Eingriffe durchführen:

  1. Lidkorrektur
  2. Haartransplantation
  3. Lifting (Facelift/Stirnlift)

Faltenbehandlung mittels Botulinumtoxin

Die wohl bekannteste Art der Gesichtsverjüngung ist die gezielte Behandlung mit Botulinumtoxin. Um Mimik-Falten, hauptsächlich im Stirn- und Augenbereich, zu glätten, wird eine geringe Menge des Mittels direkt in die Muskulatur der betreffenden Stelle injiziert und mindert somit die Aktivität der behandelten Gesichtspartie. Die Wirkung ist nicht sofort sichtbar, sondern tritt erst nach ein paar Tagen ein.

Nach dem Eingriff kann es in Einzelfällen zu leichten Schwellungen, Rötungen und Blutergüssen kommen. Um das Ergebnis nicht zu gefährden, sollten Botox-Patienten nach der Behandlung mindestens vier Stunden keinen Sport machen und den Kopf in aufrechter Position behalten. Unmittelbar nach der Therapie kann man wieder arbeiten.

Um das erzielte Ergebnis zu halten, muss die Injektion alle vier bis sechs Monate wiederholt werden, wobei sich die Behandlungsintervalle verlängern.

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Lidkorrektur

Eine Lidkorrektur, auch Lidplastik genannt, strafft erschlaffte Lider, mindert Augenfältchen und korrigiert Tränensäcke. Nach der Operation erscheint der Lidbereich geglättet, natürliche Lachfältchen hingegen bleiben. Hierfür werden überschüssige Haut und Fettpölsterchen an Ober- und/oder Unterlidern entfernt. Die Haut und die Muskulatur rund um das Auge werden gestrafft.

Nach dem Eingriff kommt es zu Schwellungen, die meist nach zwei Tagen abklingen. Auftretende Blutergüsse sind nach etwa einer Woche unsichtbar. Die Fäden werden in der Regel eine Woche nach dem Eingriff gezogen. Danach sind die Patienten wieder fit für den Beruf.

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Facelift

Das Facelift ist ein „Klassiker“ unter den Schönheitsoperationen. Es kann das Aussehen um bis zu zehn Jahre verjüngen und sorgt für einen frischen Gesichtsausdruck. Häufig ist das Lifting eine Kombination aus der Straffung von Schläfen, Wangen und Hals.

Bei einem Facelift wird die Schnittführung hinter der Haargrenze angesetzt. Auf diese Weise kann das unter der Haut liegende Gewebe und somit die erschlaffte Mimikmuskulatur gestrafft werden. Die Operation dauert je nach Befund zwei bis drei Stunden und wird unter Vollnarkose oder im Dämmerschlaf durchgeführt

Nach der Operation wird oft ein Spannungsgefühl empfunden, auch mit Schwellungen und Blutergüssen ist zu rechnen. Die meisten Patienten beginnen zehn Tage nach dem Eingriff wieder mit ihrer Arbeit.

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Haartransplantation

Viele Männer leiden unter erblich bedingtem Haarausfall. Wenn sich Geheimratsecken zeigen und die Frisur ausdünnt, machen sich viele von ihnen darüber Gedanken, wie sie ihr ehemals volles Haar wiedererlangen können. Eine Möglichkeit bietet die Haartransplantation, bei der intakte Haarwurzeln aus dem vollen Haar am Hinterkopf entnommen und an die kahleren Stellen verpflanzt werden.

Hier gibt es verschiedene Methoden, etwa die Lappen-, Punkt- oder Streifentechnik. Welche Technik die passende für den Patienten ist, entscheidet der behandelnde Arzt.

Nach dem etwa zwei- bis vierstündigen Eingriff entwickelt sich zunächst ein Wundschorf, der nach circa zwei Wochen komplett abgeheilt ist. Die verpflanzten Haare können kurzfristig sogar wieder ausfallen, wachsen dann aber kraftvoll nach und geben dem Träger oder der Trägerin eine natürlich aussehende Frisur.

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Beratung ist Pflicht

Bei allen ästhetischen Eingriffen gilt: Die Beratung durch einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und die professionelle Umsetzung des Eingriffs sind das A und O für ein positives natürlich wirkendes Ergebnis. Wichtig ist, dass die Chirurgen einer angesehenen Fachvereinigung wie der VDÄPC angehören und langjährige Erfahrung im Bereich ästhetisch-plastischer Chirurgie haben.