Allergische Alveolitis - Medizinische Experten

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Allergische Alveolitis - Weitere Informationen

Definition und Auslöser der exogen allergischen Alveolitis

Die exogen allergische Alveolitis oder auch Hypersensitivitätspneumonitis bezeichnet eine Lungenerkrankung, bei der eine allergisch bedingte Entzündung der Alveolen (Lungenbläschen) auftritt. Diese wird durch Substanzen ausgelöst, die durch eingeatmeten Staub in die Lunge geraten. Schimmelpilze, Bakterien, tierische Proteine oder Chemikalien sind einige dieser Substanzen, die dann eine allergische Überreaktion des Immunsystems auslösen, wenn sie mit den Stäuben eingeatmet werden. Es handelt sich um eine eher seltene Krankheit, jedoch spielt sie unter den Berufskrankheiten eine Rolle. So ist beispielsweise die Farmerlunge eine exogene allergische Alveolitis, die unter anderem durch die Arbeit mit getrocknetem Heu entsteht.

Neben der exogen allergischen Alveolitis gibt es auch eine diffuse-fibrosierende Alveolitis.

Symptome und Diagnose der allergischen Alveolitis

Bei einem akuten Verlauf kommt es in der Regel spätestens 8 Stunden nach dem Kontakt zu den auslösenden Substanzen zu Symptomen wie Husten, Fieber und Atemnot. Für gewöhnlich klingen diese Symptome dann aber innerhalb von Stunden oder Tagen wieder ab, sofern der Kontakt zu den Allergieauslösern unterbunden wird. Sollte dieser Kontakt nicht unterbunden werden, kann die Krankheit zu einer chronischen Form übergehen, die dann zu einer Lungenfibrose führen kann.

Um die allergische Alveolitis zu diagnostizieren, müssen andere Erkrankungsmöglichkeiten ausgeschlossen werden und diverse diagnostische Verfahren angewendet werden. Unter anderem wird auch erörtert, ob der Patient eine Besserung verspürt, wenn er im Urlaub ist, also den potenziellen Antigenen nicht mehr ausgesetzt ist. Eine Röntgenuntersuchung kann Entzündungsanzeichen zeigen und durch kontrolliertes Einatmen der vermuteten Antigene (Provokationstest) kann man den Auslöser der Krankheit ermitteln.

Therapie der exogen allergischen Alveolitis

Der wichtigste Schritt nach der Diagnose der Krankheit liegt darin, die auslösenden Substanzen zu meiden. Ohne die Vermeidung ist eine Therapie so gut wie unmöglich. Je nachdem, welche Auslöser diagnostiziert werden, muss der Erkrankte über einen Berufswechsel nachdenken. Bei besonders schweren Fällen der Erkrankung wird gegebenenfalls auch Cortison über mehrere Monate hinweg verabreicht.

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