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Onkologie / Hämatologie - Medizinische Experten und Informationen

Hier finden Sie medizinische Experten in Kliniken und Praxen im Fachbereich Onkologie / Hämatologie in Deutschland. Alle gelisteten Ärzte sind Spezialisten auf ihrem Gebiet und wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt.
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    Hintergrund Onkologie

    Die Onkologie ist ein komplexes Fachgebiet der Medizin, welches mehrere Fachgebiete der Medizin verbindet. Der Grund dafür ist nur, dass jede Struktur des Körpers, damit jede Zelle, entarten kann und damit Tumoren ausbilden. Die Onkologie beinhaltet sowohl die Hämatologie und beinhaltet auch das Spezialgebiet der Kinderonkologie.

    Dazu kommt, dass die Krebsdiagnostik und die Behandlung eines Tumors viele Fachrichtungen umfasst, die zu einer richtigen Behandlung und Diagnostik nötig ist.

    Der Facharzt für Onkologie betreut nicht nur den Patienten und dessen individuelle Therapie, sondern ist außerdem bestens vertraut mit der Prognose verschiedener Tumorarten, deren Entstehung und die Entscheidung, durch welche Krebstherapie ein Tumor am besten behandelt werden kann.

    Obwohl Tumoren zum Beispiel sowohl Knochen, als auch Muskulatur oder Nervengewebe befallen können, ist sowohl deren Entstehung, als auch die helfende Therapie gleich.

    Bei den unterschiedlichen Tumorarten geht es in der Diagnostik in erster Linie darum den Tumor und dessen Stadium richtig zu klassifizieren. Dies geschieht durch die sogenannte TNM-Klassifizierung. Durch sie wird das Krebsstadium angezeigt, aufgrund dessen anschließend eine Therapie bzw. die Reihenfolge der Therapieschritte festgelegt wird.

    Inwieweit eine laufende Therapie fortgeführt oder geändert wird, hängt von deren Erfolg ab. Ob sich ein Tumor aufgrund einer Therapieform wirklich verkleinert, wird während der Therapie laufend kontrolliert.

    Patientenbetreuung in der Onkologie

    Eine Behandlung von Krebs ist ein langwieriger und regelmäßiger Prozess, der ständig von dem behandelnden Onkologe begleitet und kontrolliert wird. Nur so kann sich ein Therapieerfolg einstellen.

    Gleichzeitig kann der Erfolg der Krebstherapie durch den Onkologen überwacht werden. Möglicherweise die Therapie geändert. Außerdem ist es wichtig, dass sich ein Krebspatient bei seinem behandelnden Onkologen gut betreut fühlt.

    Krebs ist eine sehr schwere Krankheit die das gesamte Leben beeinflusst. Gleichzeitig haben die Krebsmedikamente, die sogenannten Zytostatika, enorme Nebenwirkungen, die auch behandelt werden müssen.

    Um nicht nur mit der Krankheit selbst, sondern auch mit den Folgen der Behandlung klar zu kommen, gibt es in der Onkologie auch ein Betreuung, die sich den Patienten annimmt und sich um deren Sorgen und Bedürfnisse kümmert.

    In einer Abteilung für Onkologie sind das neben den Onkologen die Psychoonkologen.

    Psychoonkologie

    Die Psychoonkologie ist ein Gebiet des großen Fachbereichs der Psychosomatik. Der Psychoonkologe kümmert sich um den Krebspatienten und beschäftigt sich insbesondere mit den psychosozialen Aspekten einer Krebserkrankung.

    Häufigkeit und Epidemiologie von Krebs

    Aktuelle Studien zeigen, dass die Häufigkeit einen bösartigen Tumor zu bekommen und an Krebs zu erkranken immer weiter zunimmt.

    Laut aktuellen Zahlen kann sich sowohl die Krebsart, die am häufigsten ist, ändern als auch die Rate der Neuerkrankungen an einer bestimmten Krebsart.

    Jährlich erkranken immer noch mehr Männer als Frauen an Krebs. Für die Jahre 2008 gab es bei Männern in Deutschland ungefähr 247 000 Krebserkrankungen. Bei den Frauen waren es nur 223 000. Die Vorjahreszahlen von 2007 zeigen noch deutlicher, dass Männer häufiger von Krebs betroffen sind, als Frauen.

    Aber auch diese Unterschiede verschieben sich, da die Zahl der Frauen, die an Krebs erkranken immer schneller wächst.

    Experte Onkologie

    Es gibt unterschiedliche Krebs- und Tumorarten. Obwohl diese in den verschiedenen Fachrichtungen der Medizin liegen können, werden sie trotzdem in der der Onkologie behandelt. Denn der Onkologe ist Facharzt für Krebs- und Tumorerkrankungen, sowie Hämatologie.

    Der Spezialist für Onkologie ist also sowohl in der Entstehung eines Tumors, als auch in dessen Behandlung explizit ausgebildet. Dadurch kennt der Onkologe sowohl die richtige Therapien und Medikamente gegen die einzelnen Krebsarten. Er kann außerdem den Verlauf der Therapie dem Erfolg der Behandlung optimal anpassen.

    Krebsarten

    Man spricht von einer Krebserkrankung, wenn sich ein bösartiger Tumor gebildet hat. Also eine Geschwulst, die nicht auf einen bestimmten Raum begrenzt bleibt, sondern sich zum Beispiel über die Lymphbahnen über den Körper ausbreitet. Auf diesem Weg können sich dann sogenannte Metastasen des bösartigen Tumors im Knochen, dem Gehirn oder der Leber bilden.

    Ein Tumor entsteht aufgrund entarteter Zellen, deren Zellwachstum gestört ist. Dies kann aufgrund verschiedener äußerer Faktoren passieren oder im Körper zum Beispiel durch sogenannte Onkogene. Außerdem spielt das Immunsystem eine entscheidende Rolle.

    Zellen können in jedem Gewebe entarten und dadurch möglicherweise zu einer Entstehung eines Tumors führen. Zu solchen Gewebetypen gehören zum Beispiel die Epithelzellen (Karzinom) oder die Pigmentzellen der Haut (Melanom).

    Die häufigsten Tumorarten in Deutschland sind bei Frauen die, die in der sogenannten gynäkologischen Onkologie behandelt werden. Bei Männern entsprechend Krebs der männlichen Geschlechtsorgane. Außerdem zählen zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland, Tumore des Verdauungstraktes.

    Zu den häufigsten Krebsarten der Onkologie zählen in Deutschland in der weiblichen Bevölkerung Brustkrebs, Darmkrebs und Lungenkrebs. Zu den geschlechtsspezifischen gehören außerdem Gebärmutterkörper- und –halskrebs, sowie Eierstockkrebs.

    Die Krebsarten, die bei Männern am häufigsten auftreten, sind der Prostatakrebs, Darm- und Lungenkrebs.

    Weitere Krebsarten, die in der Onkologie behandelt werden und bei beiden Geschlechtern in Deutschland häufig vertreten sind, sind der Harnblasen- und Nierenkrebs, Pankreaskrebs und Hautkrebs, sowie das Non-Hodgkin-Lymphom.

    Diese genauen Zahlen, die in der Onkologie für statistische Zwecke erhoben werden, zeigen einen Verlauf und auch Veränderungen der verschiedenen Krebserkrankungen.

    Diese Erhebung nennt man Epidemiologie. Die statische Erhebung von Zahlen in der Medizin erfasst die Zahl der Neuerkrankungen, die Sterberate und Prävalenz. Die Epidemiologie ist besonders in der Onkologie von großer Bedeutung, um mögliche Ursachen für eine Krebserkrankung eingrenzen zu können. Denn die Krebsarten können regional stark variieren, da es kulturelle und geographische Unterschiede gibt. Das wiederrum lässt Urteile über die Ursachen für einen Tumor zu.

    Onkologie: Die Klassifizierung eines Tumors

    Der Tumor wird mittels der sogenannten TNM-Klassifikation eingeteilt. Diese Zahl erhebt sowohl die Größe des Tumors, als auch seine Ausbreitung auf andere Strukturen. So kann das Stadium der Krebserkrankung vom Onkologen eingeschätzt und beurteilt werden.

    Die TNM-Klassifizierung in der Onkologie beschreibt den Tumor (T), den Befall der Lymphknoten (N) und möglicherweise vorhandene Metastasen (M).

    Behandlungsformen der Onkologie

    Ausgehend von der TNM-Klassifikation in der Onkologie wird die Therapie für die Behandlung einer Krebsart ausgewählt. Die Therapie kann eine Operation beinhalten, sowie eine Chemotherapie oder Strahlentherapie. Außerdem die Supportivtherapie. Eine Kombination aller Therapieformen ist in der Onkologie üblich und verspricht das bestmögliche Ergebnis für den Patienten.

    Nachsorge der Onkologie

    Eine Krebs- und Tumorerkrankung muss sehr engmaschig kontrolliert werden, wenn der Primärtumor vermeintlich entfernt werden konnte oder durch die verschiedenen Therapieformen weggegangen ist. Zusätzlich können Krebspatienten ihren Alltag unterstützend gestalten, um sich selbst fit und gesund zu halten. Dazu gehört zum Beispiel eine gesunde Ernährung und ausreichend körperliche Bewegung.

    Zu der Kontrolle, die der Experte für Onkologie durchführt gehören regelmäßige Blutentnahmen und auch die Untersuchung durch bildgebende Verfahren damit ein erneutes Wiederauftreten eines Tumors möglichst schnell erkannt wird und behandelt werden kann.