Darmkrebs-OP - Medizinische Experten

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Darmchirurgie oder Kolonchirurgie bei Darmkrebs

Die Darmchirurgie beschäftigt sich mit der Behandlung von bösartigen, gutartigen und entzündlichen Erkrankungen des Dünndarms, Dickdarms und Mastdarms.

Der längste Teil des Darms ist der Dünndarm mit dem Zwölffingerdarm, dem Leerdarm und dem Krummdarm. Der Dickdarm liegt wie ein Rahmen um den Dünndarm im Bauchraum. Der Mastdarm bildet die Verbindung über den Anus nach außen.

Die Kolonchirurgie ist ein Fachgebiet der Darmchirurgie, die sich mit operativen Eingriffen am Dickdarm beschäftigt. In den meisten Fällen wird die Kolonchirurgie bei Darmkrebs angewandt.  

Darmkrebs ist, geschlechtsunabhängig, die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland und bezeichnet einen bösartigen Tumor im Dickdarm, Dünndarm oder Mastdarm. Dieser Tumor entsteht aus einer Umwandlung von gutartigen in bösartige Zellen der Darmschleimhaut. In den meisten Fällen entwickeln sich Tumore im Dick- oder Mastdarm. Tumore im Dünndarm sind äußerst selten. Unter Ärzten wird Darmkrebs in folgende Fachbegriffe gegliedert:

• Kolonkarzinom bezeichnet einen Tumor des Dickdarms. Die Kolonchirurgie beschäftigt sich mit dieser Form von Darmkrebs
• Rektumkarzinom bezeichnet Mastdarmkrebs. Hier befindet sich der Tumor im letzten Teil des Darms.
• Kolorektales Karzinom bezeichnet Tumore im Dick- und Mastdarm.

Wie entsteht Darmkrebs?

Darmkrebs entsteht in etwa 90 Prozent der Fälle aus gutartigen Darmpolypen. Durch Genveränderungen der Zellen der Darmschleimhaut entstehen die zunächst gutartigen Darmpolypen. Durch weitere Zellteilung kann sich daraus ein bösartiger Tumor entwickeln. Ursächlich ist nicht ein schädigendes Ereignis. Bei der Entstehung von Darmkrebs müssen sich mehrere Genveränderungen in den Zellen angehäuft haben. Diese kritische Anzahl an genetisch veränderten Zellen wird erst nach Jahrzehnten erreicht. Die Entstehung von Darmkrebs wird durch eine familiäre Vorbelastung, durch entzündliche Darmerkrankungen, durch fortgeschrittenes Alter, durch Diabetes und durch einen ungesunden Lebensstil gefördert. Treffen diese Risikofaktoren zu, ist es ratsam regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen. Wird der Darmkrebs frühzeitig entdeckt sind die Heilungschancen sehr hoch.

Welche Symptome treten bei Darmkrebs auf?

Darmkrebs verläuft schleichend und weitgehend unbemerkt. Treten Symptome auf, ist die Erkrankung schon weit fortgeschritten. Folgende Symptome können auf Darmkrebs hinweisen:

• Blut und / oder Schleim im Stuhl
• Wechselnde Verdauungstätigkeit, Durchfall und Verstopfung
• Dünner Stuhl
• Krampfartige Bauchschmerzen
• Übelkeit, Appetitlosigkeit und Völlegefühl
• Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
• Blässe und Blutarmut

Wie wird Darmkrebs diagnostiziert?

In Deutschland erkranken jährlich in etwa 65.000 Personen an Darmkrebs. Treten oben genannte Symptome auf ist zunächst ein Besuch beim Hausarzt ratsam. Ob die unspezifischen Symptome möglicherweise von Darmkrebs ausgelöst werden, wird anhand einer Stuhlprobe ermittelt. Befindet sich Blut im Stuhl wird ein Gastroenterologe hinzu gezogen. Der Gastroenterologe wird in den meisten Fällen eine Koloskopie / Darmspiegelung durchführen. Mit einem Endoskop wird das Innere des Darms nach Auffälligkeiten untersucht. Während der Darmspiegelung können Gewebeproben entnommen werden und Darmpolypen entfernt werden. Mit der Koloskopie kann ein Darmkrebs mit hoher Sicherheit diagnostiziert werden.

Wie wird Darmkrebs behandelt?

Die Entfernung des Darmkrebses mittels der Darmchirurgie, bei Dickdarmkrebs Kolonchirurgie, ist das einzige Verfahren, mit dem Darmkrebs geheilt werden kann.

Nach Möglichkeit sollten mit Hilfe der Darmkrebschirurgie oder Kolonchirurgie sämtliches Tumorgewebe und mögliche Metastasen in verschiedenen Organen entfernt werden. Umliegendes gesundes Gewebe wird bei der Darmkrebschirurgie ebenfalls entfernt um alle Krebszellen zu beseitigen. Ist der Darmkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium wird eine Operation nur noch bei Komplikationen, welche den Leidensweg des Patienten verstärken, eingesetzt.  

Eine Chemotherapie ist nach einer Darmkrebsoperation eine weitere wichtige Behandlungsmethode. Je nach Krankheitsstadium, Tumorwachstum und Allgemeinstand des Patienten wird individuell entschieden ob eine Chemotherapie bei der Bekämpfung von Darmkrebs von Nutzen sein kann.

Eine Strahlentherapie wird bei der Behandlung von Darmkrebs nur bei Mastdarmkrebs eingesetzt. Hier wird diese regelmäßig mit einer Chemotherapie kombiniert. Eine zielgerichtete Zerstörung des Tumorgewebes ist mittels der Strahlentherapie möglich. Die Strahlentherapie kann zu unterschiedlichen Zeitpunkten angewandt werden. Entweder vor dem Einsatz der Darmkrebschirurgie / Kolonchirurgie um den Tumor zu verkleinern oder aber nach einer operativen Entfernung des Tumorgewebes um das mögliche Rückfallrisiko zu verringern.

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