Fehlsichtigkeit - Medizinische Experten

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Fehlsichtigkeit - Weitere Informationen

Wie entsteht Fehlsichtigkeit?

Das Auge ist ein optisches System, vergleichbar einem Fotoapparat. Wie dieser, besteht auch das Auge aus mehreren brechenden Medien (insbesondere der Hornhaut und der Linse). Diese lenken einfallende Lichtstrahlen (z.B. ein Bild) so ab, dass sie sich bei normalsichtigen Augen (Emmetropen) in einem Brennpunkt genau auf der Netzhaut treffen, in der Regel auf dem Punkt des schärfsten Sehens. Die Höhe der Ablenkung nennt man Brechung. Sie wird in Dioptrien gemessen.

Werden die einfallenden Lichtstrahlen jedoch fehlerhaft auf die Netzhaut projiziert, so wird das Bild unscharf und man spricht von Fehlsichtigkeit.

Welche Arten von Fehlsichtigkeit gibt es?

Die Fehlsichtigkeiten lassen sich unterteilen in

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, schauen Sie einfach auf Ihrem Brillenpass nach, den Sie von Ihrem Augenarzt oder Optiker erhalten haben.

Brillenpass

Das bedeuten die Abkürzungen auf Ihrem Brillenpass:

  • R: Werte für das rechte Auge
  • L:  Werte für das linke Auge
  • sph (Sphäre): beschreibt Ihre Kurz- oder Weitsichtigkeit in Dioptrien (dpt). Negative Werte bedeuten eine Kurzsichtigkeit. In obigem Brillenpass sind es beispielsweise -3,75 dpt für das rechte Auge. Weitsichtigkeit wird in positiven Werten angegeben, z.B. + 1,5 dpt.
  • cyl (Zylinder): beschreibt Ihre Hornhautverkrümmung in Dioptrien, in obigem Beispiel -1,0 dpt für das rechte Auge. Das Vorzeichen spielt für Sie keine Rolle.
  • ach (Achse): gibt die Achslage Ihrer Hornhautverkrümmung in Winkelgraden an. Bei unserem Beispiel hat die Hornhautverkrümmung auf dem rechten Auge eine Richtung von 90°.
  • add (Addition): zeigt den Wert der Alterssichtigkeit, sobald diese eintritt. Der Wert +2,75 dpt wird zur Sphärenkorrektur dazu addiert.

Behandlung von Fehlsichtigkeit: Welches Korrekturverfahren gibt es?

Zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten gibt es neben der Brillen- und Kontaktlinsenkorrektur drei Laserkorrekturverfahren, welche die Brechkraft der Hornhaut verändern: LASIK, LASEK und PRK. So lassen sich viele Fehlsichtigkeiten inzwischen Dank präziser Lasertechnologie einfach, sicher und dauerhaft korrigieren.

Diese unterscheidet man von den mikrochirurgischen Korrekturen, die durch zusätzliches Einsetzen einer künstlichen Linse, bzw. durch Austauschen oder Entfernen der natürlichen Linse die Brechkraft ändern.

Welches Verfahren sich für Ihr Auge eignet, kann man nur durch eine ausführliche refraktive Voruntersuchung herausfinden.

Autor: Prof. Dr. med. Gerd U. Auffarth

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