Arthrose - Medizinische Experten

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Arthrose - Weitere Informationen

Weitere Informationen über Arthrose und Spezialisten für die Behandlung der Arthrose

Eine Arthrose ist eine nichtentzündliche Gelenkerkrankung, bei der es durch einen Abbau des Gelenkknorpels oder eine sonstige Schädigung im Gelenk zu einem vorzeitigen, altersunüblichen Verschleiß des Gelenks kommt. Deshalb wird auch von Gelenkverschleiß oder Gelenkabnutzung gesprochen. Neben dem Begriff Arthrose taucht häufig auch der Begriff Arthritis auf. Beides sind Gelenkerkrankungen und weisen ähnliche Beschwerden, meist Schmerzen im Gelenk, auf.

Doch was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis? Im Gegensatz zur Arthrose handelt es sich bei der Arthritis nicht um eine Abnutzung des Gelenkknorpels oder der anderen Gelenkstrukturen, sondern um eine Entzündung des Gelenks. Diese Entzündung kann durch eine Infektion, ausgelöst beispielsweise durch Bakterien oder Pilze, oder aufgrund einer autoimmunen Ursache, wie beispielsweise bei Rheuma, entstehen.

Grundsätzlich können sich alle Gelenke abnutzen. Besonders häufig betroffen sind allerdings das Hüftgelenk - der Arzt spricht dann von einer Coxarthrose, also einer Hüftgelenksarthrose -, das Kniegelenk (Gonarthrose, Kniegelenksarthrose) oder die Gelenke an der Hand.

Ursachen und Entstehung einer Arthrose

Alle Zustände, die die Strukturen im Gelenk über Jahre hinweg übermäßig belasten, können eine Arthrose zur Folge haben. So kommen als Ursache einer Arthrose ein jahrelanges Übergewicht, alte Verletzungen, Fehlstellungen, wie beispielsweise eine Hüftdysplasie, Medikamente, die die Knorpelsubstanz abbauen, langandauernde starke körperliche Belastung oder auch genetische Veranlagung infrage. Deshalb tritt die Arthrose in den meisten Fällen auch bei älteren Personen und nur selten bei jüngeren Patienten auf.

Durch starke oder unnatürliche Belastung des Gelenks kommt es zu einem Abbau der Knorpelschicht. Zusätzlich verändert sich die Knochenstruktur unterhalb des geschädigten Knorpels. Im Laufe der Jahre wird der Knorpel immer stärker abgerieben, der Gelenkspalt wird kleiner, sodass der Knorpel seine Funktion als Schutzschicht für den Knochen zunehmend verliert. Als Folge davon kommt es im Spätstadium der Arthrose zu einem direkten Kontakt der am Gelenk beteiligten Knochen, gleichzeitig verbreitert sich das Gelenk durch Ausbildung von Knochenausläufern (sog. Osteophyten).

Symptome einer Arthrose

Wie macht sich Arthrose nun aber bemerkbar? Zu Beginn der Erkrankung hat der Patient häufig keine Beschwerden. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich die für Arthrose typischen Schmerzen in den Gelenken, zunächst nur unter Belastung, dann auch bei Bewegung und schließlich im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe (sog. Ruheschmerz). Zu Beginn einer Bewegung können Schmerzen auftreten, die dann nach wenigen Momenten (Metern) wieder verschwinden (sog. Anlaufschmerz). Auch können die Schmerzen mit zunehmendem Alter an Intensität zunehmen. Bei manchen Patienten ist die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt, insbesondere auch am Morgen nach dem Aufstehen (sog. Morgensteifigkeit), die meist nicht länger als 30 Minuten andauert. Durch den Knorpelabrieb kommt es zur Reizung des Gelenks, Flüssigkeit lagert sich ein, und die betroffenen Gelenke schwellen an. Bei kaltem oder nassem Wetter können sich die Beschwerden verschlechtern.

Bei Gonarthrose (Kniegelenksarthrose) kommt neben den Schmerzen eine eingeschränkte Beweglichkeit hinzu, die wiederum zum Abbau der Muskulatur beiträgt. Patienten mit Coxarthose (Hüftgelenksarthrose) zeigen typischerweise das Entlastungshinken, bei dem das betroffene Gelenk kürzer belastet wird als das gesunde, sowie ein Nach-Außen-Drehen des geschädigten Hüftgelenks.

Diagnostik einer Arthrose

Anhand der Krankheitssymptome und der Anamnese (Krankengeschichte) wird der Arzt relativ schnell eine Arthrose in Erwägung ziehen. Auf einer Röntgenaufnahme lassen sich die typischen arthrotischen Veränderungen meist sicher erkennen, wie die Gelenkspaltverkleinerung, veränderte Gelenkflächen und Knochenstruktur, Osteophyten und ggf. eine Deformierung des Gelenks. Unter Umständen schließen sich weitere bildgebende Verfahren (Sonographie, Szintigraphie, MRT) an, um Komplikationen oder das Ausmaß der Schädigungen besser beurteilen zu können.

Therapie einer Arthrose

Da eine Arthrose zurzeit noch nicht heilbar ist, hat jede Behandlung zum Ziel, die Beweglichkeit des Gelenks wieder herzustellen und die Schmerzen zu lindern. Hierfür stehen den Spezialisten für Arthrose neben den konservativen und medikamentösen auch operative Verfahren zur Verfügung.

Um die schmerzenden Gelenke zu entlasten, sollten übergewichtige Personen zunächst ihr Gewicht reduzieren. Im Rahmen der konservativen Arthrose-Therapie kann der Patient versuchen, durch Bewegung ohne Belastung das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Krankengymnastik, entlastende Hilfsmittel, Bewegungsschulung, physikalische Therapie (z.B. Elektrotherapie, Massagen, Wärme- oder Kältebehandlungen) und Ergotherapie sind ebenfalls wichtige Bestandteile der konservativen Arthrose-Behandlung.

Die medikamentöse Arthrose-Therapie besteht aus der Gabe von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkstoffen sowie ggf. Substanzen, die direkt in das Gelenk gespritzt werden, um das Gelenk wieder beweglicher zu machen.

Ist der Gelenkverschleiß allerdings schon weit fortgeschritten, sprechen die konservative Arthrose-Behandlung und die medikamentöse Arthrose-Therapie häufig nicht mehr ausreichend an. Dann kann eine operative Arthrose-Behandlung erforderlich werden. So kann der künstliche Gelenkersatz (Endoprothese) insbesondere bei älteren Patienten zu Schmerzfreiheit und zur Wiederherstellung der Beweglichkeit führen. Mithilfe von arthroskopischen Eingriffen können störende Knorpel- und Gewebereste entfernt und Knorpel geglättet werden. Seit einiger Zeit wird auch versucht, über Knorpeltransplantationen den Knorpel wieder aufzubauen.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Arthrose in Deutschland?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für die Behandlung einer Arthrose zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung der Arthrose spezialisiert haben und über große Erfahrung verfügen. Diese Experten finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für die Behandlung einer Arthrose?

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