Medizinische Angiologie-Experten und Informationen über Angiologie

Sie leiden an der arteriellen Verschlusskrankheit, dem postthrombotische Syndrom, einer Thrombose, Durchblutungsstörungen, Krampfadern, Ödeme oder anderen Gefäßerkrankungen und benötigen einen erfahrenen Angiologen? Hier finden Sie ausgesuchte Spezialisten im Fachbereich Angiologie in Deutschland. Alle gelisteten Ärzte wurden nach strengen Richtlinien für Sie handverlesen ausgewählt. Bitte wählen Sie einen Standort oder einen Behandlungsschwerpunkt aus. Die Experten freuen sich über Ihre Kontaktaufnahme.

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Angiologie - Weitere Informationen

Spezialisten für Angiologie - Leistungsspektrum und Qualifikationen von Angiologen

Die Angiologie befasst sich mit der Entstehung, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Gefäße (Venen, Arterien, Lymphgefäße), wie beispielsweise den Durchblutungsstörungen aufgrund von Gefäßverengungen oder Gefäßverschlüssen. Typische Verfahren in der Diagnose von Gefäßerkrankungen sind die Angiographie und die Doppler-/Duplexsonographie. Die Therapie von Gefäßerkrankungen kann medikamentös, physikalisch-konservativ oder invasiv erfolgen. Das Einsetzen eines Stents stellt mittlerweile ein häufig durchgeführtes Verfahren in der Klinik für Angiologie dar.

Was ist die Angiologie?

Die Angiologie befasst sich als Teilgebiet der Inneren Medizin mit den Erkrankungen der Gefäße und wird deshalb auch als Gefäßmedizin bezeichnet. Ärzte für Angiologie diagnostizieren und behandeln sowohl Gefäßkrankheiten, die von den Arterien ausgehen, als auch solche, die ihren Ursprung in den Venen oder den Lymphgefäßen haben.

Welche Fachärzte sind Spezialisten für Angiologie?

Spezialisten für Angiologie sind in der Regel Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunkt Angiologie / Gefäßmedizin, je nach zugrunde liegender Ursache können aber auch andere Fachärzte wie Kardiologen, Gefäßchirurgen und Radiologen hinzugezogen werden.

Welche Krankheiten werden von Angiologen / Spezialisten für Angiologie behandelt?

Grundsätzlich lassen sich die Gefäßkrankheiten, die von einem Arzt für Angiologie behandelt werden, in Erkrankungen der Arterien und in Venenerkrankungen einteilen. Beispiele für Erkrankungen der Gefäße, die einer Klinik für Angiologie behandelt werden, sind:

  • Bei der Schaufensterkrankheit, auch periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) genannt, kommt es durch eine verminderte Durchblutung in den Arterien des Beckens und der Beine zu Schmerzen in den Beinen.
  • Die Carotisstenose ist eine Engstelle der Halsschlagader (Arteria carotis).
  • Durchblutungsstörungen der Gefäße, wie zum Beispiel Verengungen in den Arterien von Herzkrankgefäßen, können schwerwiegende Erkrankungen wie die koronare Herzerkrankung oder gar einen Herzinfarkt auslösen.
  • Bei dem Krampfaderleiden (Varikose) ist das oberflächliche Venensystem geschwächt, die Verschlussklappen in den Venen funktionieren nicht mehr richtig, dadurch kommt es zum Stau des Blutes in den Venen mit den charakteristischen Erweiterungen der Gefäße.
  • Die Venenthrombose, also der Verschluss von Venen durch ein Blutgerinnsel, kann unbehandelt ein offenes Bein (Ulkus), ein postthrombotisches Syndrom oder eine Lungenembolie zur Folge haben.
  • Bei der Vaskulitis (Gefäßentzündung, entzündliche Gefäßerkrankungen) kommt es durch autoimmunologische Reaktionen zu Entzündungen der Gefäße des arteriellen und des venösen Systems.
  • Beim diabetischen Fuß (diabetisches Fußsyndrom) heilen bei Patienten mit Diabetes mellitus aufgrund von Durchblutungsstörungen Wunden nicht mehr spontan ab, es kommt zu Nervenschädigungen und Geschwüren, im Extremfall kann die Amputation des Fußes notwendig werden.
  • Beim Lymphödem können Flüssigkeiten über die Lymphgefäße nicht mehr ausreichend abtransportiert werden, wodurch es zu Flüssigkeitsansammlungen im betroffenen Körperbereich kommt.
  • Aneurysmen sind Ausweitungen der Gefäße, die platzen und so zu lebensbedrohlichen Blutungen führen können.
  • Bei Embolien sind Blutgefäße durch eingeschwemmtes Material (Blutgerinnsel, Luftblasen, Fetttröpchen) teilweise oder vollständig verschlossen.
  • Gefäßmissbildungen

Welche Diagnoseverfahren setzen Spezialisten für Angiologie ein?

Typische Verfahren in der Diagnose von Gefäßerkrankungen sind die Angiographie (Röntgen der Gefäße) und die Doppler-/Duplexsonographie (Ultraschall der Gefäße). Bei der Angiographie werden die Gefäße mithilfe von beispielsweise Röntgen oder Magnetresonanztomographie unter Verwendung eines Kontrastmittels bildlich dargestellt. Das Kontrastmittel reichert sich in den Gefäßen an, dadurch heben sich die Gefäße besser vom umgebenden Gewebe ab. Gefäßverengungen oder -erweiterungen lassen sich so deutlicher erkennen. Dagegen ist die Doppler-/Duplexsonographie eine spezielle Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes bestimmt werden kann. Dies wiederum erlaubt Rückschlüsse auf Minderdurchblutungen oder Durchflusshindernisse. Je nach Klinik und Verdachtsdiagnose wird das ein oder andere Verfahren in der Diagnose von Gefäßerkrankungen zum Einsatz kommen.

Welche Behandlungen/Therapien kommen in der Angiologie zum Einsatz?

Wie bei den meisten medizinischen Gebieten gibt es auch bei der Angiologie verschiedene Optionen in der Therapie von Gefäßerkrankungen:

  • Medikamentöse Behandlung von Gefäßerkrankungen: Neben der medikamentösen Behandlung von Grunderkrankungen (erhöhter Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, Diabetes) spielen insbesondere durchblutungsfördernde, gefäßerweiternde oder blutgerinnungshemmende („Blutverdünnung“) Medikamente in der Behandlung von Gefäßerkrankungen eine wichtige Rolle.
  • Konservative Therapie von Gefäßerkrankungen: Dazu gehören physikalische Maßnahmen wie beispielsweise die manuelle Lymphdrainage, eine Bewegungstherapie und eine Kompressionstherapie. Bei der Kompressionstherapie wird mithilfe von Binden und Strümpfen von außen Druck auf die Gefäße ausgeübt, sodass sich kein Lymphödem mehr ausbilden kann oder bestehende Schwellungen zurückgehen.
  • Invasive Verfahren bei Gefäßkrankheiten: Konnten die Gefäßkrankheiten weder konservativ noch medikamentös behandelt werden, stehen – je nach zugrunde liegender Erkrankung – verschiedene Verfahren in der weiteren Behandlung zur Verfügung. So können beispielsweise Gefäßengstellen durch eine Ballondilatation geweitet und mit Gefäßstützen (Stents) auf Dauer offen gehalten werden. Blutgerinnsel können abgesaugt werden. Bei der Krampfaderverödung verschließen sich die erweiterten Gefäße nach Einspritzen eines Medikaments in die Venen.

Wie finde ich die „beste Klinik“ für Angiologie in Deutschland?

Eine Klinik als „beste Klinik“ oder „Top Klinik“ für Angiologie zu bezeichnen ist nicht möglich. Sehr wohl gibt es Ärzte und Kliniken, die sich auf die Behandlung von Gefäßerkrankungen spezialisiert haben und über große Erfahrung verfügen. Diese Experten für Angiologie finden Sie im Leading Medicine Guide.

Was macht unsere Ärzte zu Spezialisten für Angiologie?

Im Leading Medicine Guide werden nur ausgewählte hochqualifizierte medizinische Experten und Spezialisten aus Deutschland präsentiert. Alle gelisteten Ärzte haben eine hohe fachliche Expertise, verfügen über exzellente Erfahrungen im Bereich Angiologie und erfüllen die strengen Aufnahmekriterien des Leading Medicine Guide.

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