Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • Strahlentherapie
  • perkutane Radiotherapie
  • Radiochemotherapie
  • Brachytherapie
  • Schmerztherapie
  • Atemgetriggerte Strahlentherapie
  • Strahlentherapie bei Kindern
  • Intensitätsmodulierte Strahlentherapie
  • Behandlung mit "Thomotherapie"-System und "Cyberknife"

Wir über uns

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Volker Budach ist Direktor der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie der Charité in Berlin und gilt als einer der führenden Experten für Radioonkologie in Deutschland. Er genießt als hoch kompetenter klinischer Radioonkologe und Wissenschaftler höchstes Renommee auf nationaler und internationaler Ebene. Er ist seit Jahrzehnten in verschiedenen radioonkologischen und onkologischen Fachgesellschaften sowie anderen Gremien, z.T. an exponierter Stelle (Präsident, Vorsitzender, Vorstandsmitglied) tätig gewesen oder noch heute tätig (DEGRO, DKG, ARO, Berliner Tumorzentrum, IAG-KHT, IAWS, ESTRO, EORTC, EHNS, ASTRO, ASCO, GBA) aktives Mitglied und für verschiedene Journals als Gutachter tätig. Er hat über 250 Publikationen als Autor bzw. Koautor in wissenschaftlichen Zeitschriften und Lehrbüchern publiziert. Er hat als Studienleiter mehrere multizentrische Studien bei Kopf-Hals-Tumoren, Rektumkarzinom, Weichteilsarkom und Pankreaskarzinom durchgeführt und z.T. hochrangig publiziert.

Unter dem Dach des Comprehensive Cancer Centers bietet die Radioonkologie der Charité in der Vernetzung aller drei klinischen Standorte mit ihren bettenführenden und ambulanten Bereichen am CBF, CVK und CCM das komplette Therapiespektrum radioonkologischer Methoden bis auf die Partikeltherapie (Protonen und Kohlenstoff-Ionen) an. Dafür stehen insgesamt 10 Linearbeschleuniger, zwei Brachytherapie- Anlagen, ein Gerät zur intraoperativen Strahlentherapie, die regionale Tiefenhyperthermie und eine Protonentherapieanlage zur Verfügung. So können praktisch alle Therapiekonzepte der modernen Radioonkologie zur Bekämpfung und Heilung lokaler und lokoregionär ausgebreiteter Tumorerkrankungen aus einer Hand angeboten werden. Dies ist die beste Garantie, dass den Patienten die für sie jeweils optimale Strahlentherapie im Rahmen eines durch die interdisziplinären Tumorkonferenzen auf höchstem Evidenzlevel abgesicherten und häufig multimodalen individuellen Therapiekonzepts zugute kommt.

Auf den Stationen 14A (CBF) und 61 (CVK) mit insgesamt 50 Betten werden komplexe simultane Radio-Chemotherapien und Immunotherapien mit einem hoch kompetenten Ärzte- und Schwesternteam unterstützt durch eine Psychoonkologin durchgeführt.

Die Palette an in der Charité verfügbaren hoch modernen radioonkologischen Technologien ist weltweit einmalig. So verfügen alle Standorte (CBF, CVK und CCM) über hoch moderne Linearbeschleuniger, welche die Krebsbehandlung mit einer Intensitäts-Modulierten-Radio-Therapie (IMRT), z.T. auch als VMAT, durchführen können. Dabei wird täglich die optimale Patientenlagerung direkt vor jeder Bestrahlungssitzung über Röntgenbild- oder CT-gestützte Verfahren („Image Guidance“) gesichert. Auch das „Gating“-Verfahren für die Strahlentherapie von atembeweglichen Tumoren wird angeboten. Das CBF bietet in enger Kooperation mit dem Hahn-Meitner Institut zusätzlich die Protonentherapie für spezielle Augentumoren an, derzeit die beste Therapie für Aderhautmelanome. Das Therapiespektrum der intraoperativen Radiotherapie (IORT) mit Elektronen bei abdominellen Tumoren wird auf die intraoperative Bestrahlung des Tumorbetts beim Mammakarzinom mit dem INTRABEAM-Bestrahlungsgerät erweitert. So kann die externe Strahlentherapie von 6,5 Wochen auf 3-5 Wochen verkürzt werden. Bei Mammakarzinomen mit niedrigem Rezidivrisiko kann die IORT auch als alleinige adjuvante Therapiemaßnahme eingesetzt werden. In Deutschland einzigartig wird auch eine stationäre Therapieeinheit zur Durchführung von klinischen Phase-I Studien eingerichtet, welche die Kombination einer Strahlentherapie mit modernen, neu entwickelten und in dieser Kombination bisher nicht zugelassenen Zytostatika oder anderen Biomodulatoren erproben soll.

Am Standort CVK kommen neben den o.g. Beschleunigern für die Standardtherapie auch hochspezialisierte Therapieverfahren zum Einsatz wie die stereotaktische fraktionierte Hochpräzisionsbestrahlung mit dem Novalis-System oder auch atemgesteuert die Radiochirurgie mit dem robotischen Beschleuniger „Cyberknife“. Ein „Tomotherapie“-System zur Durchführung von großvolumigen Bestrahlungen ergänzt durch ein integriertes CT vor jeder Bestrahlungssitzung zur optimalen Patientenlagerung steht ebenfalls für Patientenbehandlungen zu Verfügung. Am CVK wird auch seit Kurzem wieder die regionale Tiefenhypertermie angeboten und die Nanotherapie im Rahmen einer klinischen Studie bei lokalen Glioblastom-Rezidiven. Darüber hinaus wird auch eine HDR Brachytherapie für gynäkologische, Bronchial und andere Tumoren angeboten.

Ein Patient, der sich an der Charité einer radioonkologischen Therapie (Strahlentherapie) unterzieht, hat somit den entscheidenden Vorteil, dass er angesichts der Verfügbarkeit des gesamten Methodenspektrums aller strahlentherapeutischen Behandlungen immer mit dem für seine individuelle Situation besten Therapieverfahren behandelt werden kann. Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal der Charité in überregionaler Hinsicht.

Auch in nicht mehr heilbaren Krebsstadien kann der Einsatz der verschiedenen Strahlentherapieverfahren noch zu langfristigen, z.T. auch lokalen Tumorheilungen führen. Das gilt für die Behandlung von einzelnen oder multiplen Hirnmetastasen, von Knochenmetastasen mit Stabilitätsgefährdung und von einzelnen oder oligotopen Weichteilmetastasen in der Lunge, Leber und andernorts. Hier kann durch eine stereotaktische fraktionierte Strahlentherapie oder eine Radiochirurgie häufig noch langfristige lokale Tumorfreiheit und Schmerzfreiheit oder Linderung erzielt werden.

Die Behandlung der Krebspatienten an der Radioonkologie und Strahlentherapie der Charité auf höchstem Experten- und Evidenzlevel ergänzt durch interdisziplinäre Kompetenz garantiert in vielen Fällen eine Tumorheilung oder eine langfristige Zurückdrängung bzw. Schmerzlinderung der Krebsleiden. Dabei spielt das klinikinterne Team bestehend aus Ärzten, Medizinphysikern, medizinisch technischen Assistenten, Schwestern, Psychoonkologen und anderen Leistungserbringern für den Erfolg eine entscheidende Rolle. Alle Mitarbeiter der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie sind besonders im Umgang mit den z.T. schwerkranken Krebspatienten geschult, Patienten-freundlichkeit und Zuwendung spielen hierbei eine besonders zentrale Rolle.


Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Volker Budach
Direktor der Klinik für Radioonkologie und
Strahlentherapie
Charité Universitätsmedizin Berlin


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