Spezielle Behandlungsschwerpunkte

  • MILOS-Operation bei Narbenbruch, Nabelbruch, Bauchwandbruch: minimal-invasive Kunststoffnetzeinlage außerhalb der Bauchhöhle, eigens entwickelte OP-Technik, Registerstudie bescheinigt signifikant weniger Komplikationen
  • TAPP: Total Extraperitoneale Patch Plastik, endoskopische Leistenbruchversorgung
  • Lichtenstein-Operation: in örtlicher Betäubung möglich, Methode der Wahl bei Patienten mit erhöhtem Narkoserisiko
  • Hiatushernien-Operation: Versorgung von Zwerchfellbrüchen
  • Laparoskopische Parastomalhernien-Operation
  • Shouldice-Operation: in örtlicher Betäubung möglich, keine Netzeinlage, Nahtverschluss der Bauchwandschichten

Wir über uns

Dr. Reinpold ist Leiter und Chefarzt am Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg, das einen besonderen Schwerpunkt am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand darstellt. Als Experte für Hernienchirurgie in Hamburg kann Dr. Reinpold mit seinem Team auf eine langjährige operative Versorgung von Patienten mit Leisten- und Bauchwandbrüchen (Hernien) zurückblicken.

Besondere Behandlungsschwerpunkte der Hernienchirurgie am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand in Hamburg sind neben dem Leistenbruch auch Bauchwandbruch, Narbenbruch, Nabelbruch, Zwerchfellbruch, Schenkelbruch und Stomabruch.

Hervorzuheben und eine Besonderheit in Hamburg-Wilhelmsburg ist die MILOS-Operation bei Nabelbruch, Bauchwandbruch und Narbenbruch. Das Operationsverfahren wurde von den Chirurgen in Hamburg-Wilhelmsburg selbst entwickelt – und ist ein weltweites Novum.

MILOS steht für minimally open sublay und bezeichnet eine äußerst erfolgreiche minimal-invasive Methode, die auf dem Einsatz von Kunststoffnetzen außerhalb der Bauchhöhle beruht. Da hier das Netz nicht wie gewöhnlich im Inneren der Bauchhöhle platziert wird, bleibt der sensible Bereich optimal geschont und Komplikationen wie Fremdkörperreaktionen oder Verwachsungen werden vermieden.

Die MILOS-Operation wird aufgrund der sehr guten Erfahrungen und Ergebnisse in der Qualitätssicherungsstudie Herniamed in Hamburg-Wilhelmsburg bei Bauchwand- und Narbenhernien standardmäßig angewendet. Insgesamt 1500 MILOS-Operationen wurden bereits von Dr. Reinpold und Team durchgeführt. Die Registerstudie Herniamed bescheinigt nach MILOS signifikant weniger Komplikationen sowie akute und chronische Schmerzen als bei gängigen Verfahren.

Auch bei Leistenbrüchen setzt das Team um Dr. Reinpold in Hamburg auf minimal-invasive Verfahren. Modernste Implantate tragen ihrerseits zu den niedrigen Komplikationsraten und einer dauerhaften Heilung bei. Nach einem, nach fünf und nach zehn Jahren werden die Patienten nochmals untersucht, um den Heilungserfolg anhand von bestimmten Qualitätskriterien zu kontrollieren.

Um die Gefahr von Wiederholungsbrüchen zu reduzieren, werden am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand von Dr. Reinpold bei Leistenbrüchen Kunststoffnetze eingesetzt, die die Bruchpforte dauerhaft schließen sollen. Das Hernienzentrum Hamburg wendet bei Leistenbruch die TAPP- und TEP-Operationen an, beides spezielle endoskopische Verfahren, wobei Dr. Reinpold der TAPP-Operation den Vorzug gibt.

Bei Patienten mit ausgedehnten Voroperationen im Unterbauch oder anderen Gegenanzeigen für eine Bauchspiegeluntgsoperation wird das offene Verfahren nach Lichtenstein (4 bis 6cm Leistenschnitt) bevorzugt.

Bei Patienten mit Narkoserisiken kann die Leistenbruchoperation in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Sehr kleine Leistenbrüche bei jüngeren Patienten können können mit einem Nahtverschluss ohne Kunststoffnetzeinlage versorgt werden.

Das Hernienzentrum Hamburg-Wilhelmsburg am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand ist das größte spezialisierte Zentrum seiner Art in Hamburg und steht auch bundesweit an der Spitze in der Behandlung von Patienten mit Bruchleiden. So werden jährlich in der Hernienchirurgie in Hamburg mehr als 1000 Patienten von Dr. Reinpold und seinem erfahrenen Spezialistenteam operativ behandelt. Neben dieser überaus hohen Operationszahl zeichnet sich die herausragende medizinische Qualität auch durch die sehr niedrige Komplikationsrate und eine rasche, schonende und dauerhafte Heilung des Bruchleidens aus, die letztlich auch in der Zertifizierung als Referenzzentrum für Hernienchirurgie zum Ausdruck kommt. Daneben wurde Dr. Reinpold 2014 zum Präsident der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) gewählt.

Im Vordergrund der Behandlung der Hernienchirurgie Hamburg-Wilhelmsburg steht die ganzheitliche Versorgung des Patienten - vom Erstgespräch bis zu seiner Entlassung. Persönliche Wünsche des Patienten werden von Dr. Reinpold berücksichtigt, sei es bei der Art der Narkose oder der Auswahl des Operationsverfahrens. Bei Patienten mit Narkoserisiken bevorzugen die Experten am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand bei Leistenbruchoperationen die örtliche Betäubung.

Regelmäßig führt das Team des Wilhelmsburger Hernienzentrums humanitäre Hernienmissionen durch. Auf diesen Reisen - vor allem in lateinamerikanische und afrikanische Länder - erhalten Hernien-Patienten kostenlose Hilfe. Zuletzt operierten Dr. Reinpold und Team im ostafrikansichen Tansania innerhalb einer Woche 51 Patienten und insgesamt 56 Hernien.

Zum erweiterten Leistungsspektrum gehören am Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand aber auch die Allgemein- und Bauchchirurgie, die Unfallchirurgie sowie die Gefäßchirurgie.

Diagnostisches Leistungsspektrum

  • Sonographie
  • MRT/Kernspintomographie
  • CT/Computertomographie
  • pH-Metrie/Säuremessung und Druckmessung im oberen Verdauungstrakt

Therapeutisches Leistungsspektrum

  • minimal-invasive Chirurgie mit dem Schwerpunkt minimal-invasive Hernienversorgung
  • MILOS-Operation - weltführendes minimal-invasives Verfahren bei Bauchwandbruch, Narbenbruch, Nabelbruch, Netze außerhalb der Bauchhöhle, mehr als 1000 OPs in MILOS-Technik, in Hamburg-Wilhelmsburg entwickelt - im Rahmen großer Registerstudie Deutsches Hernienregister/Herniamed signifikant weniger komplikationsbehaftet als gängige Verfahren (offen Sublay, offen Onlay, laparosk. IPOM)
  • Chirurgie der Gallenwege
  • Kolorektalchirurgie
  • Schilddrüsenchirurgie

Besondere Angebote / Service / Zimmer

  • WLAN
  • TV an jedem Bett
  • Einbett- und Zweibettzimmer mit Bad/WC (Wahlleistung, Kooperation mit modernem Hotel in unmittelbarer Nachbarschaft)
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Ausgesuchter Experte im Fachbereich Hernienchirurgie

Spezielle Krankheiten

  • Leistenbruch
  • Bauchwandbruch
  • Narbenbruch
  • Nabelbruch
  • Zwerchfellbruch
  • Schenkelbruch
  • Stomabruch

Anfahrt

Flughäfen in der Nähe

  • Hamburg 19
  • Hannover137

Bahnhöfe in der Nähe

  • Hamburg HBF10 km
  • Hamburg Altona 15 km

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