Kinderwunschbehandlung - Mit gezielten Therapien zum Wunschkind

Auch wenn viele Paare sich sehnlichst ein Baby wünschen, bleiben sie oft ungewollt kinderlos. Gründe für ein Ausbleiben der Schwangerschaft gibt es viele. Eine Kinderwunschbehandlung ist dann häufig die einzige Möglichkeit, ein Baby zu bekommen.

Welche Therapien es gibt und wie sie durchgeführt werden, lesen Sie hier. Finden Sie zudem einen Spezialisten in diesem Fachbereich!

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Kinderwunschbehandlung - Weitere Informationen

Dass Paare kinderlos bleiben, ist heutzutage keine Seltenheit. Allein in Deutschland ist jedes siebte Paar unfruchtbar. Stress ist diesbezüglich der größte Fruchtbarkeitskiller, jedoch kommen

  • Diäten und Fastenkuren
  • falsche Ernährung
  • hormonelle Störungen
  • Medikamente
  • Drogen
  • Nikotin
  • Alkohol
  • Entzündungen, Fehlbildungen und Tumoren der Eierstöcke
  • Fehlbildungen der Hoden & verklebte Samenleiter

ebenfalls als Ursache infrage. Die meisten Paare sind dann auf medizinische Hilfe angewiesen, um sich den Traum von einem Baby doch noch erfüllen zu können. Häufig reicht eine hormonelle Behandlung bereits aus, um schwanger zu werden. Der behandelnde Arzt muss jedoch in jedem Fall abklären, ob die Beeinträchtigung beim Mann oder bei der Frau liegt.

Kinderwunschbehandlung erhöht Chancen auf Schwangerschaft

Was ist eigentlich eine Kinderwunschbehandlung?

Eine Kinderwunschbehandlung hilft Paaren dabei, endlich schwanger zu werden. Zu den häufigsten körperlichen Ursachen gehören hormonelle Störungen, die in erster Linie den Reifungsprozess weiblicher Eizellen betreffen. Der behandelnde Arzt wird in diesem Fall versuchen, den Zyklus mit einer Hormontherapie zu regulieren. Da die Fruchtbarkeit mit zunehmendem Alter abnimmt, profitieren nicht nur jüngere, sondern auch ältere Frauen in den Wechseljahren von einer Hormonbehandlung.

Neben dem Hormon Clomifen setzen viele Ärzte ein sogenanntes Follikelstimulierendes Hormon (FSH) und das Humane Menopausengonadotropin (HMG) ein, um einen vorzeitigen Eisprung und ein Ausbleiben der Menstruation zu verhindern. Mit einer erfolgreichen Hormontherapie können Sie die Chance auf ein Baby um ein Vielfaches erhöhen, sodass eine künstliche Befruchtung gar nicht mehr notwendig ist.

Welche Kinderwunschbehandlungen gibt es noch?

Welche Kinderwunschbehandlung letztendlich am besten ist, wird Ihr behandelnder Arzt entscheiden. Neben einer Hormontherapie gibt es noch weitere Behandlungen, die Ihnen dabei helfen, schwanger zu werden.

Insemination

Eine Insemination führt der Arzt vor allem dann durch, wenn die Spermien sich durch eine schlechte Qualität auszeichnen. In diesem Fall wählt er die qualitativ besten Spermien aus, die zum Zeitpunkt des Eisprunges in die Gebärmutter eingebracht werden.

In-Vitro-Fertilisation (IVF)

Die In-Vitro-Fertilisation setzt sich aus zwei Behandlungen zusammen. Im ersten Behandlungsschritt führt der behandelnde Arzt eine Hormontherapie durch, um die Reifung der Eizellen zu stimulieren. Anschließend entnimmt er die Eizellen, die er mit den aufbereiteten Spermien des Mannes zusammenführt. Da die Befruchtung im Reagenzglas stattfindet, wird sie auch „in vitro“ genannt. Sobald die Befruchtung erfolgt ist, setzt der Arzt die winzigen Embryonen zurück in die Gebärmutter.

Intrazytoplasmatische Insemination (ICSI)

Die Intrazytoplasmatische Insemination wird im medizinischen Bereich auch gerne als Mikroinjektion bezeichnet. Ärzte wenden diese Methode bei einer schlechten Spermienqualität an, indem sie den Samen unter dem Mikroskop direkt in die Eizelle einbringen und den Embryo in die Gebärmutter setzen.

 

Kryokonservierung

Eine Kryokonservierung ist die Lagerung von Eizellen in flüssigem Stickstoff. Auf diese Weise können Frauen sich bei einer IVF-Behandlung gleich mehrere Eizellen entnehmen lassen, falls zwei oder drei Befruchtungen notwendig sind.

Voraussetzungen & Kostenübernahme einer Kinderwunschbehandlung

Falls Sie eine Kinderwunschbehandlung in Betracht ziehen, sollten Sie einige Voraussetzungen erfüllen. Hierzu gehören:
  • eine Impfung gegen Röteln
  • ein negativer HIV- und Hepatitis-Test
Die Übernahme der Behandlungskosten erfolgt grundsätzlich nur bei verheirateten Paaren, die das 25. Lebensjahr vollendet haben. Bei Frauen übernehmen die Krankenkassen die Therapie bis zum 40. Lebensjahr. Bei Männern liegt das Höchstalter bei 50 Jahren.

Bevor die Behandlung beginnt, müssen Sie der Krankenkasse einen Behandlungsplan vorlegen, der die Notwendigkeit einer Kinderwunschbehandlung beschreibt. Unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen die Krankenkassen die Behandlung zu 100 Prozent.

Für die Therapie werden allerdings ausschließlich die Ei- und Samenzellen der Ehegatten verwendet. Wenn Sie die Eizellen einfrieren lassen, übernehmen die Krankenkassen die Kosten nicht. Die Höhe des Eigenanteils richtet sich nach dem Umfang der Behandlung. Mehr als drei Versuche sind allerdings nicht möglich. Sobald die Schwangerschaft nach dem dritten Versuch ausbleibt, müssen Paare die nachfolgenden Untersuchungen aus eigener Tasche bezahlen.

Übrigens: Eine Krankschreibung ist grundsätzlich nur möglich, wenn es in der Schwangerschaft zu Komplikationen kommt und die Gefahr einer Früh- oder Fehlgeburt besteht.

Fazit

Wer sich sehnlichst ein Kind wünscht, sollte eine Kinderwunschbehandlung in Betracht ziehen, die die Chance auf ein Baby erhöht. Neben einer Hormontherapie zählen die Insemination, die IVF und ICSI zu den häufigsten Behandlungen, die die Krankenkassen entweder zum Teil oder zu 100 Prozent übernehmen, sofern nicht mehr als drei Behandlungen notwendig sind.

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